12 Oktober 2014

KAPVERDEN: SURFEN AUF SAL

Du willst surfen mitten im Winter, hast aber keine Lust ewig im Flugzeug zu sitzen?

Du lässt deinen Wetsuit lieber zuhause und bist auf der Suche nach einer warmen Surf-Location für die kalten Monate?

Dann solltest Du mal über einen Surftrip auf die kapverdische Insel Sal nachdenken.

Zwar genießt Du als Wellenreiter auf Sal bei all den Kitern und Windsurfern immer eine Art Nischendasein. Dennoch überrascht die Insel gerade in den  Wintermonaten, wenn es in Europa unangenehm kalt wird mit beachtlichen Surfbedingungen.Ponta Preta-1Wenn Wind und Welle passen, entwickelt sich das Nischendasein dann schnell zu einem großen Vorteil.

Denn außer direkt am Stadtstrand von Santa Maria gibt es selten zu viele Surfer gleichzeitig in der Welle. Und das bei Bedingungen, die man an der europäischen Atlantikküste oft vergeblich sucht.

Zudem liegt die Wassertemperatur der Kapverden auch im Winter durchweg bei sehr angenehmen 22-24 Grad, so dass Du bei Sonnenschein locker in Boardshorts und Lycra auf Wellenjagt gehen kannst. Nur bei wolkigem Wetter oder starkem Wind surft es sich auf Dauer im Shorty angenehmer.

Surfgepäck_2Nur 6 Stunden bis in die Tropen

Anders als viele anderen Fernziele, die zu dieser Jahreszeit als Surfdestination von Deutschland aus in Frage kommen, ist der tropische Inselstaat in gerade ein mal sechs Flugstunden erreichbar.

Auch wenn die Flugpreise beträchtlich schwanken, ist es mit ein wenig Gespür für den richtigen Moment selbst in der Hauptsaison keine Seltenheit, für gerade einmal 300 € ein Schnäppchen zu schießen. Hin- und Rückflug inklusive.

Surfboard mitnehmen

Wenn Du dein eigenes Surfbrett mitnehmen möchtest, solltest Du dafür unbedingt vor der Flugbuchung checken, ob es im Flieger noch ausreichend Stauraum gibt. Denn Wind- und Kitesurfer zählen bei der Flugbuchung tendenziell zu den early-bird-Typen. Gleichzeitig schlagen sie mit ihren Materialhaufen richtig zu Buche, wenn es um das Füllen der Sperrgepäckräume geht.

Beim Packen und Polstern deiner Boardbag solltest Du genau wissen was Du tust. Denn bei der Beladung von Surfgepäck geht einfach viel zu häufig etwas zu Bruch.

Doch bist Du erstmal angekommen, erwartet dich auf Sal ein echtes Tropenparadies.

Männer auf Pier Snta MariaDas touristische Zentrum der Insel ist der kleine Ort Santa Maria an der Südküste, die fast auf der gesamten Länge aus einem breiten Sandgürtel der Kategorie Traumstrand besteht.

Santa MariaTrotz der augenscheinlichen Schattenseiten, die der seit einigen Jahren anhaltende Massentourismus mit sich bringt, findest Du selbst im Ortskern von Santa Maria immer noch authentische Bars und Restaurants mit günstigen Drinks (z.B. Bier 100 ESC / 1€ oder Caipirinha für 200 ESC / 2€) und lokalen Gerichten (z.B. die Nationalspeise Cachupa für 200 ESC / 2€).

Weitere Infos zu Anreise, Unterkünfte und Bars findest Du im meinem kostenlosen Kapverden-Surfguide.

Kapverden Guide Grafik

Surfbedingungen

Die Insel Sal befindet sich vor der Küste Senegals und liegt damit während der Wintermonate mitten in der Passatwindzone. Daher kannst du wegen des zeitweise auffrischenden Nordostwindes aber auch wegen gelegentlicher Swellpausen immer wieder ein paar Tage für mobile Arbeit einplanen. Im Schnitt etwa 2 bis 3 Tage die Woche.

Das Positive daran ist zweifelsohne, dass die manchmal etwas verzwickte Entscheidung zwischen Surfen und Arbeiten, an einigen Tagen deutlich leichter fällt.

Ponta Preta Surf_2

Ponta Preta

Ponta Preta klingt wie eine Verheißung. Wenn die Mischung aus Wellenhöhe, Swellrichtung und Windstärke stimmt, ist dieser Break ein echtes Juwel für Wellenreiter. Die Welle ist gigantisch schön, schnell und kraftvoll. An guten Tagen ist sie einfach nur Weltklasse und läuft clean über 300 Meter.

Der Wind bläst in der Regel side-offshore und formt perfekte Faces. Bei Flut ist das Wasser über dem teils felsigen Untergrund flacher und somit steigt das Risiko für unsanfte Bodenkontakte. Gerade am Anfang solltest du also besser nur bei Ebbe rein oder dir zumindest ein paar Surf Booties anziehen.

Der Spot funktioniert auch für Intermediates, und zwar am besten bei mittlerer Swellhöhe (1 bis 2 m) aus Nordwest. Je nördlicher der Swell, desto größer darf er sein, um auch für Halbkönner noch surfbar zu bleiben.

Swell-Vorhersage für Ponta Preta auf Magicseaweed.

Ponta Preta

Der Westen

Die weitgehend unbesiedelte und wüstenartige Westküste bietet jede Menge Entdeckerpotential. Für Erkundungstouren zu einsamen Breaks sind aber Pickups oder Quads mit Allradantrieb angebracht. Einer der etablierteren Surfspots ist Monte Leão (Löwenberg). Selbst an Starkwindtagen bietet der Berg an seiner Ostflanke ausreichend Windschatten für saubere Sessions.

Am Ende der Bucht läuft eine sanfte Longboard-Welle, in der neben Intermediates auch absolute Beginner auf ihre Kosten kommen. Wegen des vorwiegend steinigen Untergrunds sind Booties eine gute Idee. Der Break funktioniert am besten bei einem ordentlichen NW-Swell.

Zwischen Monte Leão und der Hafenstadt Murdeira gibt es weitere feine Breaks, die oft menschenleer vor sich hinfeuern.

Swell-Vorhersage für Monte Leão auf Magicseaweed

Westküste_03

Der Süden

Am Stadtstrand von Santa Maria steht der Spaß in der Welle klar im Vordergrund.

Ein kleines Riff östlich vom Pier im Ortskern des Strandorts formt eine kleine aber feine Welle, die an ordentlichen Tagen durchaus Power hat und bis zu 100 Meter lang laufen kann.

Die Welle bricht zwar entlang des Riffs, läuft aber hauptsächlich über sandigem Untergrund und ist somit ideal für Anfänger. Der Passatwind weht meist schräg ablandig und die Gebäude der Strandpensionen schützen vor allzu starkem Gebläse, so dass auch Kiter nicht auf die Idee kommen, im Lineup aufzukreuzen.

Swell-Vorhersage für Santa Maria auf Magicseaweed

Auch der Beach Break Ponta Sino ist eine gute Option an Tagen mit wenig Wind. Der Spot befindet sich am südwestlichen Ende der Bucht von Santa Maria vor einem kleinen Leuchtturm.

Swell-Vorhersage für Ponta Sino auf Magicseaweed

Ausführliche Infos über die besten Surfspots auf Sal mit genauer Spot-Lage, Erreichbarkeit und Angaben zum passenden Surflevel sowie Anreise und Unterkünfte findest Du in meinem 37-seitigen kostenlosen Kapverden-Surfguide.

Wellenreiten auf den anderen kapverdischen Inseln

Auch wenn du als Surfer auf Sal insgesamt gut aufgeboben bist, weil du hier die besten und abwechslungsreichsten Bedingungen vorfindest, lohnt sich vor allem für erfahrene Surfer ein Abstecher auf eine der anderen Kapverdischen Inseln.

Am nächsten an Sal gelegen ist die Insel Boa Vista. Obwohl sie sich in Sichtweise vom Santa Maria Beach befindet, ist sie eigentlich nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Fähren verkehren nur selten und sind komplett unzuverlässig.

Boa Vista bietet einige lohnenswerte Beachbreaks und ist im Vergleich zu Sal noch ein wenig ursprünglicher. Auch hier mehren sich aber die Hotelhochburgen und an den Hauptstränden geht es recht touristisch zu.

Auf den Inseln Santiago, Sao Vicente und Santo Antao sind die Spots mit wenigen Ausnahmen eher für fortgeschrittene Surfer geeignet. Bei der überwiegenden Zahl handelt es sich um Reefbreaks, die sich teilweise in abgelegenen Regionen der Inseln befinden.

Ohne ortkundigen Guide wird es schwierig, die passenden Spots zu finden und mit einem guten Gefühl surfen zu gehen.

Musik & Vulkane

Wer die Kapverden ausschließlich zum Surfen besucht, verpasst viel.

Für Musikliebhaber und Vulkanbesteiger sind die weniger touristischen Inseln Santiago, Fogo, Brava, Sao Vicente, Santo Antao und Sao Nicolau deutlich interessanter als die Wüsten- und Touristeninseln Sal und Boa Vista.

Wenn du mehr über die Kultur, Musik und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Tauchen und Hochseefischen auf den anderen Kapverdischen Inseln erfahren möchtest, kann ich dir den Reiseführer Reise Know-How Cabo Verde für individuell Reisende sehr empfehlen.

Ich habe ihn von meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt bekommen und war zunächst eher skeptisch, weil er auf den ersten Blick wie ein typischer Mainstream-Reiseführer wirkt.

Er ist aber wirklich gut geschrieben, liefert spannende Hintergrundinfos über die bewegende Geschichte des exotischen Inselstaates und zeigt die vielen Gesichter der versprenkelten Inseln.

Auf einen Blick

Kapverden Wellenreiten_Breite-200

  • Beste Spots: Ponta Preta (Fortgeschrittene), Monte Leão (Intermediates), Santa Maria Pier (Anfänger)
  • Beste Reisezeit: November bis März
  • Anreise: Mit TUIfly von Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Köln/Bonn, München, Nürnberg oder Stuttgart
  • Wetsuit: Boardshorts oder 3/2 Shorty im Winter, Booties für die Reef Breaks der Westküste
  • Einpacken: Sonnencreme mit LSF 50 (ist auf Sal sehr teuer)
  • Unterkunft:  Im Condomínio hinter der Eisdiele Giramondo gegenüber der Hauptkirche von Santa Maria

Und was sind deine Surferfahrungen auf Sal? Hast Du dich in die spektakuläre Welle am Ponta Preta gewagt oder warst Du zufrieden mit den Beach breaks im Süden? Habe ich deiner Meinung nach einen Spot übersehen? Ich freue mich über deine Kommentare und Ergänzungen!

12 Responses

  1. Malte

    Hallo Julian,
    Ich hab deinen Beitrag über Sal gelesen (und natürlich das coole Video geschaut), da ich wahrscheinlich im Mai dort sein werde… Kannst du mir was über die surfbedingungen im Mai/Juni sagen und weisst du vielleicht ob an dem küstenabschnitt direkt nördlich von ponta preta was läuft? Warst du auch auf anderen Inseln?
    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!!! Grüsse und danke schon mal für deine Mühe!
    Malte

    1. Hallo Malte,

      super, dass dir der Clip gefällt! Mir bringt es immer wieder riesenspaß, die Videos zu filmen und zu bearbeiten. Wenn das Ergebnis dann gefällt, umso besser 🙂
      Zu deiner Frage: Ich war bisher nur im Winter auf Sal und habe leider keine weiterem Inseln bereist. Mit der Fähre ist das nur mit viel Geduld und Warterei möglich und die Flüge kosten ab 100 Euro aufwärts, obwohl die Strecken vergleichsweise kurz sind.

      Der Spot direkt nördlich vom Ponta Preta ist gar nicht so übel und das Surfniveau auch nicht so anspruchsvoll wie am Ponta. In der Zeit Mai/Juni wirst du es aber schwer haben, dort brauchbare Wellen anzutreffen. Der Hauptswell kommt in der Zeit nämlich aus südlichen Richtungen und surfbar sind dann nur die Spots an der Südküste, vor allem an der Kathedrale östlich von Santa Maria aber auch direkt am Stadtstrand von Santa Maria und am Ponta Sino. Ponta Preta wird zu deiner Reisezeit wohl die meiste Zeit flat sein.

      Der Vorteil ist aber, dass im Wasser noch weniger los sein wird als ohnehin schon. Es ist also vielleicht einen Versuch wert. Berichte doch gerne hier wenn du von deinem Trip zurück bist.

      Es würde mich freuen! LG Julian

  2. Christian

    Hallo Julian.
    Vielen Dank für den tollen Bericht über Sal.
    Ich fliege in 3 Wochen nach Sal(Santa Maria) und möchte nochmal einen
    Kurs machen, da ich schon leider sehr lange nicht mehr auf einem Brett
    gestanden habe.
    Kannst du eine Station empfehlen und hast du eine Ahnung, ob man die
    Kurse vorher buchen sollte oder das vor Ort geht?

    Vielen Dank schonmal im Voraus und Grüße aus Hamburg

    Christian

    1. Hi Cristian,

      um deine Pläne für einen Surftrip auf die Insel Sal beneide ich dich sehr. Als ich vor genau einem Jahr die südatlantischen Wellen surfen durfte war es einfach unglaublich gut und selten hatte ich so viel Spaß beim Surfen!

      Einen Surfkurs hab ich allerdings nicht gemacht. Ich kann dir also leider nichts zur Qualität der verschiedenen Anbieter vor Ort sagen. Meine Einschätzung ist aber, dass du nicht vorher buchen musst, sondern dir am besten vor Ort einen Eindruck verschaffst, indem du den Strand von Santa Maria abläufst.

      Die große Mehrzahl der Surfschulen auf Sal hat sich auf Kite- und Windsurfkurse spezialisiert. Die Angebote für Wellenreiter sind also überschaubar. Neben dem Club Mistral kommt eigentlich nur das Angulo Surfcenter in Frage. Beim lokalen Boardverleiher direkt am Anfang vom Pier kannst du auch recht unkompliziert einzelne Stunden Surfunterricht buchen.

      Also dann viel Spaß und berichte hier doch gerne nach deiner Rückkehr über deine Erfahrungen und Erlebnisse im Surfkurs. Das wäre sicher für alle anderen Leser spannend, die einen Surfkurs auf Sal planen.

      Aloas aus Brasilien!
      Julian

  3. Ines

    Hallo Julian!
    Deine Bilder, Videos und Posts sind unglaublich toll und schüren das Fernweh bei uns!
    Wir planen Ende September/Anfang Oktober eine Reise nach Sal und sind jetzt von Freunden gewarnt worden, dass es ständig regnet und gar kein Wind vorhanden ist… Alles was wir über das Kilma im September und Oktober gefunden haben ist, dass es zur Regenzeit auf Sal regnen “kann”. Auch die durchschnittliche Zahl der Regentage pro Jahr liegt bei max 10 Tagen, was wir nicht als viel empfinden (im Vergleich zu deutschem Wetter)… Kannst Du uns etwas aus deiner persönlichen Erfahrung erzählen? Und wie die Bedingungen für Fortgeschrittene-(mein Freund) und Anfängersurfer (ich) zu dieser Zeit sind?
    Vielen Dank und liebe Grüße nach Brasilien
    Ines mit Michael

    1. Hey Ines und Michael,
      danke euch, das höre ich natürlich gerne!
      Ich selber war bisher nur in den Wintermonaten auf Sal, kann also auch nur auf Klimadaten zurückgreifen. Mich irritiert ein wenig deine Frage nach dem Wind? Wollt ihr denn surfen oder Windsurfen? Beim Surfen ist es ja bekanntlich umso besser, je windstiller es ist, aber das weißt du ja wahrscheinlich. Zum Windsurfen bin ich leider der falsche Ansprechpartner.
      Laut Klimastatistik zählen September und Oktober mit einer mittleren Tageshöchsttemperatur von um die 30 Grad zu den wärmsten Monaten des Jahres. September ist aber mit ca. 20 Regentagen tatsächlich auch der regenreichste Monat. Im Oktober ist das Wetter dann schon deutlich beständiger und es regnet durchschnittlich nur noch an drei Tagen pro Monat.
      Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiterhelfen. Lg Julian

  4. Heya,
    meine Freundin und ich wollen im April auf Sal fliegen um dort zu surfen (beide totale Anfänger). Wir überlegen ob wir ein Hotel nehmen sollten oder doch eine Ferienwohnung/Appartment und uns dann selbst versorgen (denn die Preise sind doch recht unterschiedlich). Gibt es auf Sal Supermärkte zum einkaufen? Was würdest du empfehlen?

    Gruss
    Nick

    1. Hi Nick, na claro bist du als Selbstversorger auf Sal viel besser und vor Allem viel günstiger aufgehoben als in einem der Hotelbunker. Es gibt einige gute Angebote über Airbnb. Das hier zum Beispiel: http://www.airbnb.de/rooms/778155

      Supermärkte gibt es einige, aber manchmal musst du schon ein bisschen suchen, um auch wirklich das zu bekommen, was du suchst. Salat und frisches Gemüse ist nicht immer leicht zu finden weil eigentlich alles importiert wird. Es gibt aber auch günstige Restaurants und Snackbars. Schau einfach mal in meinen Guide, da solltest du eigentlich fündig werden.

      Soweit erstmal. Viel Spaß auf eurem Trip!

  5. Robert

    Hallo Julian, ich bin ein Surfer aus Deutschland und fliege ende Juli bis motte August nach Sal. Wie sind die Bedingungen im Sommer? Ich werde in Santa Maria wohnen. Gibt es Surf Guides auf Sal? Vielen Dank für deinen informativen Blog.

    1. Hallo Robert,

      ich war bisher nur im Winter auf Sal, weiß von den Locals aber, dass es auch im Sommer gute Wellen gibt. Weil die Wellen in den Sommermonaten aus südlichen Richtungen kommen, bist du in Santa Maria an der Südküste auf jeden Fall richtig. Entlang der Südküste gibt es mehrere Spots über Riff. Als Anfänger würde ich dir aber zu den Spots am Hauptstrand von Santa Maria und vorm Leuchtturm am Ponta do Sino raten. Beide Spots sind in meinem Kapverden Guide näher beschrieben.

      Eine Surfschule kann ich dir leider nicht empfehlen. Du findest aber direkt am Pier von Santa Maria einen Boardverleih mit ein paar lokalen Surf Guides zu fairen Stundenpreisen. Einen Wetsuit brauchst du nicht mitnehmen. Das Wasser ist im Juli sehr warm!

      Viel Spaß!
      Dein Surfnomade

  6. Moin,

    zunächst einmal danke für die tolle Seite, bin (Facebook-)Fan 😉 Weil ich darauf angewiesen bin: Kannst du mir sagen, wie gut (schnell, stabil) die Internetverbindung vor Ort ist? Habe gelesen, das öffentliche WLAN ist wohl ziemlich lahm – wie sieht es in Hotels, Cafes und Appartments aus? War gerade 3,5 Wochen in Taghazout und da im Coworking Space (Sundesk) eine wirklich gute Verbindung vor allem im Downstream, überall sonst im Dorf sah es aber doch sehr mau aus. Danke,

    Ciao
    Johannes

    1. Hallo Johannes,

      die Kapverden bezeichnen sich gerne auch als Cyber-Inseln und sind für afrikanische Verhältnisse ziemlich weit vorn, was Internet-Speed angeht. Genaue Angaben zu Down- und Upload Speed findest du in meinem kostenlosen Surf & Work- Kapverden-Guide. Die Angaben stammen von 2014, sollten sich inzwischen aber vermutlich noch verbessert haben.

      Cheers
      Julian

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