Sri Lanka Surfen
30 Juni 2016

IN SRI LANKA SURFEN: DEINE SURFREISE DURCH „DIE TRÄNE INDIENS“

PortraitGastbeitrag von Markus

Mein Name ist Markus und bis vor sechs Monaten war ich noch der typische deutsche Urlaubssurfer, was bedeutet: Maximal sechs Wochen Surfen im Jahr.

Weil mir das eindeutig zu wenig war, musste eine sechsmonatige Auszeit in Sri Lanka her.

Als ich vor fünf Jahren im Juli 2011 das erste Mal zum Surfen nach Sri Lanka kam, haben mich das Land, die Leute und die Wellen sehr beeindruckt und mir war klar, dass ich wieder zurückkommen wollte. Mittlerweile ist es meine fünfte Reise auf die schöne Insel im Indischen Ozean und es wird bestimmt nicht die Letzte sein.

Meine Erlebnisse und Geschichten rund um das Surfen, Reisen und Leben auf der Insel kannst du auf meinem Blog Teardropsurf nachlesen.

Ich freue mich sehr, dir diese Zeilen direkt aus Arugam Bay zu schreiben. Komm also mit auf eine Reise durch „die Träne Indiens“.

Warum du in Sri Lanka surfen solltest

In Sri Lanka surfen ist ja gerade in aller Munde und auch im deutschsprachigen Raum sehr angesagt. Kein Wunder, bietet die Insel doch viele verschiedene Möglichkeiten. Du kannst hier eigentlich, je nach Küstenabschnitt, das ganze Jahr über surfen. Außerdem bietet die indische Lightversion viele kulturelle Höhepunkte, Sightseeingspots und Wildlife, die sich mit einem Surftrip wunderbar verbinden lassen.

Surfen Sri Lanka_Landschaft_Dambulla

Sri Lanka hat landschaftlich einiges zu bieten. Opfere ein paar Surftage und mach eine kleine Tour! Es lohnt sich bestimmt!

Dazu kommen die freundlichen und hilfsbereiten Einheimischen, das günstige Leben und nicht zuletzt das leckere Essen. Ein weiteres Plus sind die tropischen Temperaturen, was das ganze Jahr über surfen in Boardshorts bedeutet. Zusätzlich tauchst du in Sri Lanka in eine komplett andere Kultur ein und Abenteuer sind garantiert.

Die Wellen sind meistens nicht zu anspruchsvoll, so dass aus eigener Erfahrung viele Spots für den deutschsprachigen Durchschnittssurfer gut geeignet sind. An beiden Küstenabschnitten, Süd-West und Ost, gibt es verschiedene Möglichkeiten für Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene. Beachbreaks, Reefbreaks, Pointbreaks: Es ist alles da!

Die beste Reisezeit für Surfer

Die gute Nachricht ist, dass die beste Reisezeit für Wellenhungrige, die in Sri Lanka surfen wollen, das ganze Jahr über ist. Von Dezember bis Ende März solltest du an die Süd-Westküste fahren. In dieser Zeit ist es dort überwiegend trocken und es hat ordentliche Wellen.

Ich habe diese Region bis jetzt einmal im Oktober, und mehrmals von Januar bis April bereist und gesurft. Dabei war Oktober eher durchwachsen. Es gab täglich Regen und die ersten zehn Tage war das Meer sehr wild. Bei meinen drei Besuchen im März hatte es immer gutes Wetter und schöne Surfbedingungen. Ende März nehmen dann auch die Crowds mehr und mehr ab.

Sri Lanka surfen_Surfshop_Arugam_Bay

Immer mehr Surfshops sprießen in Arugam Bay aus dem Boden. Teilweise findet man sogar brauchbares Material.

Die Ostküste rund um Arugam Bay hat die besten Wellen von Juni bis Ende September. Auch hier ist es in dieser Zeit trocken. Da die Spots rund um Arugam Bay sehr stark von den Sandbänken abhängig sind, braucht es zu Anfang der Saison einige größere Swells, bis alle Wellen gut laufen.

Hier her hat es mich bis jetzt zweimal verschlagen. Vor einigen Jahren war ich im Juli/August für drei Wochen da und der zweite Besuch geht jetzt von Mai bis Ende Juli. Es gab ab Anfang Mai täglich surfbare Bedingungen. Laut den Locals sollen die besten Monate Juli, August und September sein. Je mehr es in Richtung Juli und August geht, desto voller wird es auch.

Sri Lanka surfen_Sonnenaufgang_Dalawella_Beach

Frühaufsteher werden am Dalawella Beach mit unvergleichlichen Sonnenaufgängen belohnt.

An Beiden Küstenregionen gilt für die jeweilige Surfsaison, dass morgens die besten Windverhältnisse herrschen. Ein durchschnittlicher Tag beginnt dabei fast mit Windstille oder leichtem Offshore, bevor es gegen Mittag meist windig und zerblasen wird. Am Abend zur Sunset-Session nimmt der Wind dann normalerweise wieder ab und die Sets ordnen sich erneut zu surfbaren Lines.

Die Surfspot Review

Die Surfspots lassen sich in zwei Regionen einteilen. An der Süd-Westküste reihen sich die meisten Spots auf der Strecke von Hikkaduwa bis Tangalle aneinander. Hier hast du eine große Spotvielfalt und du findest immer irgendwo eine geeignete Welle.

Die zweite Region, in der du in Sri Lanka surfen kannst, erstreckt sich rund um Arugam Bay. In dem kleinen Surferort selbst befindet sich mit dem Main Point die beste Welle der Region. In nördlicher und südlicher Richtung gibt es noch einige weitere Spots, die für jedes Level etwas zu bieten haben.

Einen guten Überblick und eine, nach meinen Beobachtungen verlässliche Wellenvorhersage findest du auf magicseaweed. Weitere lesenswerte Spotbeschreibungen findest du auch in diesen Sri Lanka Artikeln bei travelonboards und preciousocean.

Surfen an der Süd-Westküste

HIKKADUWA

Rund um Hikkaduwa gibt es mehrere Wellen für alle Könnerstufen. Natürlich ist dies auch der Tourihotspot schlechthin und dementsprechend ist es auch im Wasser voll. Deshalb habe ich persönlich diese Region gemieden, aber einen Local der an meinem „Homespot“ arbeitete, zu den Spots befragt.

Beachbreak

Hier treffen sich die Beginner und Surfschulen. Die Wellen brechen links und rechts über Sand. Je nachdem, wie der Sand liegt, kann auch etwas vom Riff durchkommen. Auch als Intermediate kannst du hier Spaß haben.

Main Point

„Veeery crowded“ war das erste Kommentar von meinem Kontaktmann zum Main Point in Hikkaduwa. Es handelt sich dort um einen A-Frame, der lange und schön nach links bricht. Auf der Rechten findest du einen schnellen kurzen Ritt, der auch barreln kann.

UNAWATUNA

Dewatta Beach

Zehn Minuten nördlich von Unawatuna befindet sich dieser Beachbreak. Hier gibt es mittlerweile zwei Surfschulen, die auch Boards verleihen und Unterricht anbieten. Sehr gut geeignet für Anfänger. Für Fortgeschrittene macht es nur bei großem Swell Spaß. Dann kann die Welle aber schöne lange Rechte und Linke bieten. Die besten Bedingungen hatte ich hier im Oktober.

Leider fließt dort ein Fluss in die Bucht und es ist teilweise etwas schmuddelig. Ohrenstöpsel rein und Mund zu!

Dalawella Beach

In südlicher Richtung von Unawatuna erreichst du ebenfalls in zehn Minuten den schönen Dalawella Beach. Diese Welle war für drei Monate mein „Homespot“ und ich war auch davor schon mal da. Um dort zu surfen solltest du schon etwas Erfahrung mitbringen. Takeoff ist rechts bei den Steinen. Je nachdem wie der Sand liegt, ist der Untergrund felsig und es kann bei niedrigem Wasserstand sehr flach werden.

Surfen Sri Lanka_Surfbreak_Dalawella_Beach

Mein Lieblingsbreak am Dalawella Beach. Die Welle ist nichts Besonderes, aber sie macht super Spaß.

Wenn du Glück hast, erwischst du einen cleanen Tag, aber die Welle wird dich nicht vom Hocker hauen. Lass dich auf jeden Fall von den Locals, z.B. im Wijaya oder im Rathnas, in den Spot einweisen.

Kabalana

Ein A-Frame, der auf der rechten Seite des Strandes bricht. Der Einstieg ist über Sand, aber die Welle läuft über einem Riff aus. Nur für Könner! Die Rechte ist steiler und kurz, während die Linke wahrscheinlich zu einer der Besten an der Küste zählt.

Weiter links am Strand kannst du auch als Anfänger üben. Es kommen aber überwiegend Closeouts auf dich zu.

Ahangama Fishsticks

Ebenfalls ein A-Frame der vor der Surfschule „Rajith’s Point“ bricht. Hier surfst du über Riff, das aber bei Mid- to Hightide genügend tief ist. Guter Spot für Fortgeschrittene.

Lass dir den Spot von den Jungs bei Rajith’s Point erklären und genehmig dir nach dem Surf noch eine Kokosnuss bei ihnen.

Midigama

Rund um Midigama gibt es mehrere Reefbreaks: Rams, Lazy Left und Right, sowie Plantations. Die „Lazy“-Spots sind gut für Intermediates oder Longboarder geeignet. Rams bricht vor dem gleichnamigen Gästehaus und ist nur für erfahrene Surfer. Die Welle hat Druck und das Riff solltest du dir erklären lassen. Plantations kannst du auch wieder als Intermediate surfen, doch auch hier ist das Riff zu beachten.

Wenn du in Sri Lanka surfen willst und an die Süd-Westküste reist, ist Midigama ein guter, zentraler Ort für deine „Homebase“.

Weligama

In der langen sandigen Bucht von Weligama befindet sich der bekannteste Beginnerspot in Sri Lanka. Es gibt mehrere Peaks, es werden Boards verliehen und Surfstunden angeboten. Weligama ist einer der Touristenhotspots und dementsprechend kann es voll im Wasser sein. Als Anfänger wirst du hier auf jeden Fall Spaß haben!

Mirissa

Der einstige relaxte Hippieort ist mittlerweile leider recht überfüllt. Am Strand reihen sich Restaurants und Liegestühle aneinander. Ganz rechts in der Bucht bricht bei größerem Swell eine rechte Welle über einem Riff, die sich gut für fortgeschrittene Surfer oder Longboarder eignet. Am Strand selbst brechen leider keine Wellen.

Madiha

Anspruchsvoller Reefbreak. Der Ein- und Ausstieg geht über Riff. Es gibt mehrere Peaks, die als A-Frames brechen. Nur für erfahrene Surfer. Wegen dem Riff und den Seeigeln würde ich auch Reefboots empfehlen.

Sri Lanka surfen_Madiha_Surfpoint

Ich hatte das Glück, bei meinem Aufenthalt in Madiha einige gute Wellen zu bekommen.

Schau dir auf jeden Fall erst an, wie es die anderen Surfer machen oder lass dir den Spot vor Ort von jemand erklären. Dies ist auch der „Vorgarten“ des Drivethru Surfcamps, welches nur ein paar Meter entfernt ist. Auf meinem Blog kannst du miterleben, wie sich eine Session im Vorgarten von Madiha anfühlt.

Matara

Matara ist der größte Ort an der Südküste. Der lange Strand direkt am Ort bietet einen Beachbreak, mit mehreren Peaks. Mehr zu empfehlen ist aber der schöne Strand von Medawatta. Der Spot wird Black Sands genannt und befindet sich etwa 10 min. mit dem Tuktuk hinter Matara. Hier findest du einen Beachbreak. Der sowohl für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene Spaß bietet.

Meiner Meinung nach der beste Beachbreak an der Süd-Westküste. Hier ist auch der „Surf Kids Club Medawatta“ zuhause. Dies ist eine Surfschule für Localkids, bei der ich einen Morgen lang den Surfunterricht begleitet habe.

Surfen an der Ostküste

ARUGAM BAY

Main Point

Die Welle, die Sri Lanka und vor allem Arugam Bay bekannt gemacht hat. Nicht ohne Grund, wie ich bei meinen Aufenthalten dort feststellen durfte. Die Welle schält sich nah am Strand entlang und macht wirklich Spaß. Der Untergrund ist eine Mischung aus Riff und Sand. Beim Ein- und Ausstieg wirst du aber mit Sicherheit über das Riff laufen müssen.

Sri Lanka surfen_Main_Point_Arugam_Bay

Am Main Point in Arugam Bay ist es oft voll, aber wenn du eine Welle abbekommst, kann sie unvergesslich werden.

Hier solltest du nur mit der nötigen Erfahrung ins Wasser gehen. Der Spot ist meistens sehr voll und man muss schon ein bisschen für seine Wellen „arbeiten“. Wenn es größer wird und die Sandbänke gut liegen, läuft es bis weit in die Bucht hinein und es gibt auch die ein- oder andere Tubesection. Wenn du dir mit deinen Skills nicht sicher bist, dann schau es dir vom Strand aus an. Die Welle ist auch so sehr schön.

Baby Point

Der Spot für die Kleinen und Beginner bricht weiter vorne in der Bucht, auf der Höhe vom „Mambos“. Die softe Welle beginnt erst später in der Saison zu laufen, da vorher der nötige Sand in die Bucht gespült werden muss. Wenn es dann soweit ist, wird es auch entsprechend voll sein.

Pottuvil Point

Laaanger rechter Pointbreak ganz in der Nähe des Whiskey Point. Auch hier benötigt es etwas Zeit, bis sich die Sandbänke richtig geformt haben. Bei großem Swell kannst du hier die längsten Wellen an der Ostküste surfen. Der Untergrund ist sandig, aber den Einstieg zwischen den Felsen solltest du dir zeigen lassen und gut timen.

Whiskey Point

Der Hauptspot für Beginner und Intermediates! Auch „the Magic Wave“ genannt, weil dort eigentlich immer was ankommt. Leider ist der Spot meist recht voll und keiner hält sich an die Reihenfolge. Die Welle bricht recht nah an den Felsen, ist aber ziemlich soft.

Surfen Sri Lanka_Surfbreak_Whiskey_Point

Der Whiskey Point ist einer der Beginner-spots. Die Wellen machen aber auch erfahreneren Surfern Spaß.

Mein Tipp: Verbringe den Tag im Sababa, der Strandbar am Whiskey Point und warte die weniger frequentierten Zeiten ab. So hatte ich dort mehrere Sessions mit nur zwei bis fünf Anderen.

Lighthouse Komari

Eine dreiviertel Tuktuk-Stunde nördlich von Arugam Bay befindet sich der Lighthouse Beach. Dort gibt es zwei rechte Breaks, die du auch gut als Intermediate surfen kannst. Um nicht unnötig hinzufahren kannst du dich im Beach Hut in Arugam Bay erkundigen wie es läuft. Der Besitzer hat auch ein Gästehaus mit Baumhäusern direkt vor dem Spot.

Peanut Farm

Der zweite Hauptspot für Beginner und Intermediates. Hier fahren viele Surfschulen hin. Auch dort dauert es, bis die Sandbänke richtig liegen. Achtung, die Welle bricht sehr nah an den Felsen entlang. Du solltest deshalb einen sicheren Takeoff haben und nach rechts wegfahren können.

Du kannst hier auch gut als Nichtsurfer deine Zeit verbringen. Die Fahrt dorthin ist abenteuerlich und es gibt ein kleines Restaurant im Schatten der Bäume.

Okanda

Der letzte bekannte Spot in Richtung Süden, ist Okanda. Mit dem Tuktuk brauchst du von Arugam Bay etwa 45 bis 60 Minuten. Bei guten Bedingungen kann dies der beste Surfausflug deines Sri Lanka Aufenthalts werden. Du fährst mitten durch die Wildnis und kommst irgendwann am Spot im Nirgendwo an. Explore!

In Sri Lanka surfen lernen: Die Surfcamps

„Richtige“ Surfcamps, wie man sie aus Europa kennt, gibt es im Vergleich in Sri Lanka eher wenig. Jedoch nimmt die Anzahl von Jahr zu Jahr zu. Die Art von Camp, die ein „Komplettpaket“ anbieten findest du eigentlich nur im süd-westlichen Teil Sri Lankas. Ausgebildete Surflehrer und gut organisierte Teams sind dort der Standard.

Drivethru Surfcamp

Das Drivethru habeich schon selbst für eine Woche besucht und war sehr zufrieden. Es befindet sich im Süden in dem kleinen Ort Madiha, in der Nähe von Matara. Hier gibt es auf jeden Fall ein Komplettpaket der Extraklasse. Von Gleichgesinnten, über ein tolles Team bis zur Poolparty findest du hier alles, was du dir vorstellst.

Die Surfkurse, werden je nach Surflevel eingeteilt und an unterschiedlichen Spots durchgeführt. Praxis und Theorie sind gut aufeinander abgestimmt und du lernst auf jeden Fall was dazu. Das gute Schulungsmaterial und die Tuktuks stehen dir den ganzen Tag zur Verfügung. Nebenbei gibt es genügend Mahlzeiten, einen Pool und Platz zum Ausruhen zwischen den Sessions.

Ein weiterer Pluspunkt ist auch der freundliche Coffeepoint, der keine fünf Minuten vom Camp weg ist. Dort bekommst du auf jeden Fall deinen gewohnten Kaffee und bist danach fit für den nächsten Surf.

La Point

Wenn du nach Camps in Sri Lanka fragst, wird mit Sicherheit auch das La Point in Ahangama erwähnt. Es hat durchweg gute Bewertungen und ist deshalb auch hier aufgeführt. La Point betreibt Surfcamps rund um den Globus und sie bieten Pakete für verschiedene Level an.

Du bist auch willkommen, wenn du keinen Kurs benötigst und für dich selbst in Sri Lanka surfen willst. Rund um Ahangama gibt es einige Spots, die auch für fortgeschrittene Surfer geeignet sind. Wenn du also schon weißt wie es läuft, aber die Atmosphäre eines Surfcamps zu schätzen weißt, bist du hier richtig.

Bei jedem Paket sind auch Yogastunden inklusive, was deinem Körper zwischen den Surfsessions die nötige Entspannung bietet.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht kannst du auch in dieser Review über das La Point Sri Lanka Surfcamp nachlesen.

Green Rooms

Ein von Locals geführtes Surfcamp direkt am gleichnamigen Surfspot in Weligama. Ich habe dort vor einer Surfsession mal vorbeigeschaut und es hat einen ordentlichen und gemütlichen Eindruck gemacht.

Du wohnst in schönen Holzcabanas die teilweise mit Außenbädern ausgestattet sind. Es gibt ein Restaurant und einen Bereich zum Ausruhen. Im Green Rooms bist du richtig, wenn du die Nähe zu den Locals schätzt und nicht unbedingt ein komplett organisiertes Camp suchst.

Arugam Bay

In Arugam Bay habe ich bis jetzt noch kein „offizielles“ Surfcamp, mit ausgebildeten Surflehrern gefunden. Trotzdem kannst du Surfunterricht bei den Localsurfschulen nehmen. Gerade sprießen Shops, die Surfboards verleihen, Boardrepair und Surfunterricht anbieten, geradezu aus dem Boden.

Mein Tipp wäre: Rede ganz unverbindlich mit den Leuten und lass dein Gefühl entscheiden. Auch würde ich vorschlagen, nicht gleich eine ganze Woche zu buchen, sondern nach einem Tag zu entscheiden, wie der Unterricht war. Je nachdem kannst du dann zu einem anderen Shop gehen oder weitere Stunden buchen.

Die Shops in Arugam Bay haben mittlerweile recht gutes Material für Beginner und fortgeschrittene Anfänger. Es gibt ordentliche Softboards und gute Minimalibus von NSP. Wenn du auf der Suche nach einem Shortboard bist, musst du etwas mehr Zeit einplanen, um etwas Brauchbares zu finden.

Günstige Unterkünfte für Surfer

Süd-Westküste

Ich habe, mit kurzen Unterbrechungen, fast drei Monate im Rathna Guesthouse gewohnt. Es ist einfach, dafür hat es eine unschlagbare Lage direkt am Meer, mit eigenem Surfbreak direkt vor der Tür. Das Restaurant, welches keine zehn Meter von der Wasserkannte entfernt liegt, bietet leckeres Essen und Sicht auf die Wellen. In zehn Minuten erreichst du von hier aus, den Beachbreak in Dewatta oder den Strand von Kabalana.

Im Plantation Surf Inn in Midigama wollte ich mich auch eine Zeit lang einquartieren, aber leider war alles belegt. Bei meiner Anfrage war ich vor Ort und das Gästehaus hat einen guten und freundlichen Eindruck im Campstil gemacht. Die Spots rund um Midigama sind schnell erreichbar und Plantations ist der Homespot.

Für Hikkaduwa oder Weligama habe ich keine direkte Empfehlung, da ich dort selbst nicht gewohnt habe und das Angebot auch sehr groß und unterschiedlich ist.

Arugam Bay

An der Ostküste in Arugam Bay herrscht mittlerweile ein Überangebot an Unterkünften. Es ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Viele Budgetreisende schwören auf den Beachhut. Dieser befindet sich am Ortseingang aus Richtung Pottuvill.

Der Besitzer des Beachhut betreibt auch die Baumhäuser am Lighthouse Beach in Komari. Dort bist du etwas abseits des Trubels und es kommt sogar ein kleines Robinson Crusoe Feeling auf. Erkundige dich vorher über die Wellen, dass es dir nicht wie mir geht und du drei Tage auf dem Trockenen sitzt, während in Arugam Bay die Post abgeht.

Sri Lanka surfen_Peanutfarm_Arugam_Bay

Vorne kämpfen die Beginner um die Wette und am zweiten Point brechen bei größerem Swell tolle Wellen für Fortgeschrittene.

Wenn du am Mainpoint surfen willst, gibt es mittlerweile auch einige Unterkünfte in angenehmer Gehweite. Die Freedom Beach Cabanas machen in dieser Hinsicht einen guten und vor allem freundlichen Eindruck. Gleichzeitig gibt es dort im Samantis auch eines der besten Currys. Der gleichen Familie gehört auch das Aris Gästehaus nebenan. Ein Familienbetrieb mit zwei Gästehäusern und Restaurant im mittleren Preisniveau!

Mittlerweile kannst du im Upalis auch direkt am Main Point wohnen. Es ist die einzige Unterkunft mit Blick auf den Point. Entsprechend teurer sind die Cabanas und auch das angeschlossene Restaurant.

Anreise und Mobilität

Internationale Flüge kommen alle im Bandaranaike International Airport in Negombo an. Aus Frankfurt gibt es sogar Direktflüge mit Sri Lankan Airlines. Ich bevorzuge, wegen den besseren Gepäckbestimmungen, die arabischen Airlines wie Emirates oder Qatar.

Die Weiterreise vom Flughafen ist stark abhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit und dem Reisebudget. Privatfahrer sind natürlich am teuersten, aber auch am schnellsten. In den Süden kommst du damit, je nach Ziel zwischen 70 € und 100 €. Nach Arugam Bay werden um die 110 € fällig. Die Minivans nehmen auch problemlos dein Surfgepäck mit.

Sri Lanka surfen_Madiha_Bahnhof

Das Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geht Hand in Hand. Aus dem Zug ins Tuktuk und ab an den Strand.

Der Zug eignet sich auch sehr gut zum Reisen mit Surfgepäck. In den Süden kommst du bis Matara und in Richtung Osten bis Ella oder Badulla. Von da aus musst du dann entweder auf ein Tuktuk oder einen Privatfahrer umsteigen. Die nötigen Infos über Zugverbindungen findest du bei „The Man in Seat 61…“ oder direkt bei Sri Lanka Railways.

Mein Tipp in Richtung Süden: Spar dir den Stress und die Zeit, und nimm einen Privatfahrer. Je nach Ankunft am Flughafen kannst du so am gleichen Tag noch ins Wasser hüpfen.

Mein Tipp in Richtung Arugam Bay: Nimm dir die Zeit und fahr von Colombo bis nach Ella mit dem Zug. Dies ist eines der schönsten Erlebnisse mit tollen Ausblicken und Kontakten zu den Einheimischen. Mach ein zwei Nächte in dem schönen Örtchen im Hochland einen Stopp und genieße die Natur. Von Ella nach Arugam Bay nimmst du dann einen Privatfahrer für etwa 50 €.

Es gibt aber auch noch weitere Möglichkeiten, wie du deine Reise nach Arugam Bay gestalten kannst.

Vor Ort sind die öffentlichen Verkehrsmittel zu empfehlen. Busfahren ist superbillig und natürlich ein Abenteuer, das du nicht auslassen solltest. Das gängigste Fortbewegungsmittel sind die Tuktuks. Pro Km sollte ein Preis zwischen 50 und 100 Rs drin sein.

Sri Lanka surfen_Surftuktuk_Arugam_Bay

Tuktuk fahren gehört in Sri Lanka zum Erlebnis. Sie fahren dich überall hin und warten am Spot bis du ausgesurft hast.

Es gibt auch die Möglichkeit ein Moped oder sogar Tuktuks zu leihen. Im Südwesten sieht man auch immer mehr Surfracks an den Motorrädern. Im Osten werden dagegen, von den ansässigen Tuktukfahrern, keine Surfracks geduldet. Sogar die Locals dürfen keine dranmachen. Ein Moped gibt es für ca. 1000 Rs/Tag.

Ich persönlich bevorzuge mit Surfboard Tuktuks und ohne Board den Bus. Aufgrund des unberechenbaren Verkehrs würde ich das Selberfahren nicht empfehlen.

Budgetplanung: Das kostet ein Surftrip nach Sri Lanka

Bei Flügen nach Sri Lanka musst du mit etwa 700 € rechnen. Je nach Airline und Flugzeiten bzw. Umsteigezeiten können die Preise nach oben und unten schwanken.

Eine annehmbare Unterkunft liegt, je nach Geschmack, zwischen 15 € und 35 €. Nach oben gibt es natürlich auch hier kaum eine Grenze. Die Surfcamps wirken auf den ersten Blick etwas teuer, dafür hast du vor Ort kaum noch Kosten.

Die Budgetplanung für Sri Lanka kann ganz nach deinen persönlichen Vorlieben gestaltet werden. Als Budgetreisender kommst du am günstigsten weg, wenn du in die Localshops oder auf die Märkte gehst. So bekommst du beim Local ein Rice and Curry schon für etwa 1-2 € und eine Tasse Tee für 0,20 €. Fingerfood wie Rotis sind mit 0,30 € auch sehr günstig, aber keine Dauerlösung.

Eine Mahlzeit im Touri-Restaurant kostet dich zwischen 3 und 7 €. Softgetränke ca 1 €, Fruchtsäfte 2-3 €, westlicher Kaffee 2-3 € und ein halber Liter Bier 3 €. Eine 1,5 L Flasche Wasser im Localshop bekommst du für 0,45 €.

Je nachdem, wieviel du vom Land und den Sehenswürdigkeiten sehen willst, brauchst du etwas mehr Budget. So bezahlst du z.B für Sigyria fast 30 € oder für eine Safari 30-60 €.

Zusammenfassend kann man sagen, dass in Sri Lanka surfen nicht so günstig ist, wie z.B ein Surfurlaub auf Bali. Trotzdem ist es, im Vergleich zu europäischen Surfregionen, um einiges billiger.

Fazit

Sri Lanka hat wirklich vieles auf engem Raum zu bieten: Tropische Temperaturen, viele Sehenswürdigkeiten, unterschiedlichste Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und nicht zuletzt großartige Wellen und warmes Wasser. Deshalb eignet sich die Träne Indiens besonders gut für einen abenteuerlichen Surftrip, kombiniert mit Sightseeing.

Den Süd-Westen solltest du, zwischen November und April bereisen. Nach Arugam Bay gehst du am besten von Mai bis Oktober. Es wird für alle Geschmäcker etwas geboten. Von der komplett selbst organisierten Reise bis hin zum Allinklusive Surfcamp ist alles vorhanden.

Weitere hilfreiche Surf- und Travelinfos über Sri Lanka findest du auch in diesem umfangreichen Blogartikel vom Surfblog Precious Ocean. Und wenn du Erfahrungen von anderen Surfern suchst, die schon in Sri Lanka waren, oder dich auf deinem Surftrip mit Gleichgesinnten zusammentun willst, dann schau doch am besten mal auf der Facebookgruppe für Surftraveller in Sri Lanka vorbei!

Bist du neugierig geworden auf eine Surfreise nach Sri Lanka? Hast du noch Fragen oder Anregungen zu deinem Surftrip auf die schöne Insel im indischen Ozean? Dann schreib mir doch einen Kommentar und ich werde dir gerne weiterhelfen!

IN SRI LANKA SURFEN: DEINE SURFREISE DURCH „DIE TRÄNE INDIENS“
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40 Responses

    1. Julian Siewert

      Hey maklum,
      möglich ist es grundsätzlich schon, aber nicht empfehlenswert. Die Preise sind teilweise wirklich jenseits von gut und böse. Die Qualität ist auch nicht besonders. Und du musst lange suchen bis du was passendes findest.
      In Arugam Bay sieht es etwas anders aus. Dort gibt es mittlerweile eine passable Auswahl an Leihmaterial.
      Also in den Süden auf jeden Fall ein Eigenes mitnehmen.
      Grüße

    1. Julian Siewert

      Hey Stefan,

      also ich bin kein Arzt und bin was Impfungen angeht wahrscheinlich auch überversorgt, da ich die letzten Jahre viel in exotischen Ländern war.

      Also wenn deine DPT-Impfung bereits abgelaufen ist würde ich sie, da sie auch in Europa zur Grundimunisierung zählt, auf jeden Fall erneuern. Sonst frage einfach deinen Arzt.

      Das Auswärtige Amt empfiehlt auch noch Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten ebenfalls Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis. Hier kannst du die Infos nachlesen http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SriLankaSicherheit.html?searchArchive=0&searchEngineQueryString=sri+lanka&path=%2Fdiplo%2FDE*&searchIssued=0&searchIssuedAfter=27.11.2013

      Grundsätzlich immer den Arzt fragen!

      Grüße

  1. Julian Siewert
    Stephan

    Hi Markus,

    ich habe gerade meine Flüge nach Sri Lanka gebucht und Fliege den Oktober und November hin. Das liegt ja so ein wenig zwischen den Seasons, aber ich wollte im Oktober nach Arugam und im Dezember dann runter in den Südwesten. Hauptsächlich geht es mir darum, möglichst den Regen zu vermeiden, hältst du das so für clever?

    LG, Stephan

    1. Julian Siewert

      Hey Stefan,

      ja, der Oktober ist an beiden Küsten die Übergangszeit. Ich war bis jetzt mal im Oktober an der Südküste. Es hat öfter am späten Nachmittag Gewitter gegeben. Die Wellen waren aber gut. Regen wirst du also wahrscheinlich schon irgendwo haben. Aber keine Panik, ist halb so wild. Was ich von den Locals in Arugam Bay raushören konnte, war, daß es ab Oktober immer weniger Wellen gibt und es öfter regnet. Wenn du Glück hast, ist es natürlich super, da nicht viel los ist. Du bist aber auch in etwa sechs Stunden von Arugam Bay aus im Süden.

      Wenn ich nur im Oktober und November könnte, würde ich vielleicht die Tour mit dem Zug über Kandy bis Ella in den Osten machen. Einfach weil es schön ist und man etwas von Land und Leuten sieht. Wenn es dann dort passt, so lange bleiben, wie es gut ist und dann ab in den Süden.

      Dann wünsche ich mal eine gute Reise und tolle Wellen!
      Wenn du noch Fragen hast, einfach melden!

      Grüße,
      Markus

  2. Julian Siewert
    Nollemann

    Hallo
    Ich möchte mit ein paar Freunden über Ostern nach Srilanka zum Wellenreiten
    Süd-westen habe ich mir herausgelesen….
    Kannst du in deiesem Zeitraum ein guten, nettes Camp für nee Woche empfehlen?

    Gruß Nolle

    1. Julian Siewert

      Hallo Nolle,

      wenn ich das richtig gesehen habe ist Ostern dieses Jahr mitte April. Ich würde empfehlen auf jeden Fall früher zu gehen, wenn ihr in den Süden wollt. Je weiter es in den April rein geht werden die Bedingungen schlechter und im April ist auch der heißeste Monat.

      Gute und nette Camps sind natürlich das Drivethru in Madiha und das brandneue Infinity in Medawatta. Ich bin gerade in Madiha und auch die Leute sind in beiden Camps super. Du hast also die Qual der Wahl.

      Wie gesagt, versuche besser Ende März zu kommen.

      Grüße,
      Markus

  3. Julian Siewert
    Roy

    Hi Markus,

    ich plane Anfang März einen Trip nach Sri Lanka. Hatte eigentlich vor, mein eigenes Board mitzunehmen, aber bei Transportkosten von insgesamt ca. 600,- EUR bring ich das fast nicht übers Herz.

    Aufgrund der Jahreszeit würde sich ja nach Deinen Ausführungen eher der Süd-Westen anbieten. Wenn ich Dich richtig verstehe, scheint es aber gerade dort eher schwierig zu sein, sich ein einigermaßen brauchbares Board zu leihen. Hast Du hier vielleicht doch einen Tipp? Oder würdest Du dann hier doch in den sauren Apfel beißen und die Fees .

    Und aus Deiner Erfahrung: Ist von Arugam im März komplett abzuraten?

    Besten Dank im voraus.

    Roy

    1. Julian Siewert

      Hallo Roy,

      also das musst du mir jetzt echt mal erklären. Wie kommst du auf 600€ Transportkosten für Surfgepäck nach Sri Lanka??? Die meisten Airlines nehmen es um umsonst mit!

      Ja, anfang März ist der Süden die Gegend wo du hin solltest. In Arugam Bay ist dann Offseason.

      Es gibt natürlich schon was zum leihen. Wenn du nicht wählerisch bist, wirst du bestimmt was finden. Minimalibus wie NSP findet man immer irgendwo. Ein ordentliches Shortboard in der bevorzugten Größe wird schon schwieriger.

      Schau doch mal auf meiner Webseite vorbei. Dort habe ich vor kurzem einen Artikel zu Surfboards in Sri Lanka geschrieben.

      Schöne Grüße und viel Spaß in Sri Lanka

      1. Julian Siewert
        Roy

        Hi Markus,

        hat mich auch geschockt, aber ist leider so. KLM nimmt pro Strecke jeweils 100,- EUR (nach AMS und zurück). Und den Rest packt dann Jet Airways drauf …

        Jedenfalls, vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

        Ja, hätte schon gerne ein Shortboard gefahren, dass von den Dims ähnlich ist, wie meins … Aber gut, ich les mir gerne mal Deinen Bericht durch …

        Viele Grüße
        Roy

        1. Julian Siewert

          Hey Roy,

          gibt es einen bestimmten Grund, warum du unbedingt mit KLM fliegst? So viele Top-Airlines bringen dich nach Sri Lanka. Emirates, Qatar, Etihat, Sri Lankan… und alle nehmen deine Boards mit.

          Grüße nochmal,
          Markus

          1. Julian Siewert
            Roy

            Na ja, es war halt die beste Kombination (Flugzeiten, Flugdauer, Preis, …) für unser konkretes Reisedatum und unseren Standort – auch unter Berücksichtigung normal üblicher Transportkosten für Boards. Und hatte mit KLM bisher auch ganz gute Erfahrungen gemacht. Aber dass Jet Airways nun so unverschämte Preise aufruft, war für mich im Vorfeld nicht absehbar …

            Hast Du eine Ahnung, ob es vor Ort eine Second-Hand-Community gibt? Evtl. ist es ja dann günstiger, vor Ort eines zu kaufen und am Ende des Trips wieder zu verkaufen?

  4. Julian Siewert
    Max

    Hi,

    cooler Artikel, danke schonmal dafür. Was sagst du zu einem Surftrip nach Sri Lanka im Mai? April hattest du ja vorher schonmal in einem Kommentar abgeraten…

  5. Julian Siewert
    Max

    Hi,

    cooler Artikel, danke schonmal dafür! Was sagst du zu einem Surftrip im Mai? Ist ja auch bisschen zwischen den Seasons. April hattest du ja in einem vorherigen Kommentar abgeraten…

    1. Julian Siewert

      Hey Max,

      danke!

      Also im Mai fängt gerade die Saison in Arugam Bay im Osten an. Ich war letzte Saison vom 10. Mai an in AB und es hatte schon tolle Wellen.

      Vorteil: Weniger Leute!
      Nachteil: Es laufen noch nicht alle Spots, da die Sandbänke ein paar größere Swells brauchen um sich zu formen.

      Ich würde aber auf jeden Fall die Vorsaison Mai/Juni oder die Nachsaison September/Oktober empfehlen!

      April ist so ein Zwischenmonat. Vielleicht hast du dann im Süden rund um Matara/Madiha Glück. Im April sind wahrscheinlich die wenigsten Leute zum Surfen da. Kann also auch ein Vorteil sein. Man weiß halt nie 😉

      Grüße,
      Markus

  6. Julian Siewert
    Helena Eberhardt

    Hallo Markus;

    ich wollte im Juni nach Sri Lanka. Sehr cooler und ausführlicher Artikel. Aus diesem ist rauszulesen, dass man um Arugam Bay am besten surfen kann. Kannst du da einen speziellen Ort und evtl “Hotel” oder ähnliches empfehlen, das nicht so weit von einem guten Spot weg ist und evtl nicht ganz so voll ist? Und Board ausleihen wär auch praktisch. Evtl wenn möglich noch ne Surfschule in der Nähe, muss aber nicht unbedingt sein.

    Liebe Grüße,
    Helena

    P.S. vielen Dank schon mal 🙂

    1. Julian Siewert

      Hey Helena,

      ja, im Juni solltest du nach Arugam Bay. Ist eigentlich eine gute Zeit, da die Saison erst am anlaufen ist.

      Von den Unterkünften her spielt sich fast alles in Arugam Bay selbst ab. Wenn du nicht am Main Point surfst, musst du zu den umliegenden Spots so oder so mit dem Tuktuk fahren. Deshalb spielt die Lage nicht so eine große Rolle.

      Etwas besonderes sind die Baumhäuser am Lighthouse. Diese habe ich auch im Artikel beschrieben. Ist aber sehr basic und man weiß nie, ob es auch Wellen hat. Ich war vier Tage dort und es war Flat, obwohl ein großer Swell vorhergesagt war.

      Zum Boards ausleihen gibt es mittlerweile sehr viele Optionen in AB. Da findest du sicher was! Eine gute Surfschule ist die Excellent Surfschool. Diese ist ziemlich am Ortsausgang in Richtung Panama auf der rechten Seite.

      Schöne Grüße und viel Spaß,
      Markus

  7. Julian Siewert
    Michael

    Hey, vielen Dank für den schönen und aktuellen Artikel!
    Ich würde trotzdem gerne noch um Rat fragen: Ich fahre Ende Januar für ca 2,5 Wochen nach Sri Lanka und bin auf den Kanaren so grade auf leichten grünen Wellen heimisch geworden. Kannst du mir einen Rat geben, an welchem Ort ich mich für die Zeit am besten niederlassen sollte? Party interessiert mich im Urlaub überhaupt nicht und was den Komfort von Zimmern angeht bin ich sehr anspruchslos (zur Not komme ich auch ohne Strom aus), aber es sollte ruhig und in der Natur liegen.
    Ich tendiere zu Midigama aber bin für alle Vorschläge offen! Danke!

    1. Julian Siewert

      Hallo Michael,

      freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Ende Januar ist eine gute Zeit! Wenn du gerade auf dem Weg bist, dem Beginnerlevel zu entwachsen, würde ich trotzdem einen Beachbreak empfehlen. Erster Anlaufpunkt wäre Weligama. Da könntest du mal nach dem “Hangtimehostel” suchen. Oder wie im Artikel beschrieben nach dem Greenroom.

      Weiter gibt es nach Matara den Medawatta Beach. Auch ein sehr schöner Surfstrand mit Sandboden. Es gibt dort auch einige Unterkünfte. Dort war ich bis jetzt aber immer nur zum Surfen und habe noch nie vor Ort gewohnt. An diesem Strand ist auch das neue Infinity Surfcamp!

      In Midigama sind die Spots alle über Riff. Manche anspruchsvoller, manche leichter. Im Artikel sind die Spots beschrieben. Du findest bei Booking oder AirBNB einige Unterkünfte in der Gegend.

      Und keine Angst, Es gibt überall Strom 😉

      Grüße,
      Markus

  8. Julian Siewert
    Julia

    Hallo Markus,
    Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich möchte dieses Jahr gerne Surfen lernen bzw. ausprobieren und kann meinen Urlaub nur auf Anfang Mai legen. Würdest du mir da Arugam Bay empfehlen oder eher einen anderen Spot? Ist es in Sri Lanka leicht einen Surflehrer für Beginner zu finden? Ich bin dankbar für alle Tipps 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Julian Siewert

      Hey Julia,

      freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Anfang Mai kannst du auf jeden Fall schon nach Arugam Bay. Ich war letztes Jahr ab 10. Mai für zwei Monate dort und es hatte schon tolle Wellen. Großer Vorteil ist, dass es noch nicht so überlaufen ist wie in den Hauptmonaten Juli/August.

      Mittlerweile gibt es in Arugam Bay viele “Surflehrer”. Ein Freund von mir war, als blutiger Anfänger, mit der Excellent Surfschool sehr zufrieden. Diese befindet sich am Ortsausgang in Richtung Panama auf der rechten Seiten. Links davon geht es zum Main Point.

      Bedenke, dass der Osten und die Gegend um Arugam Bay überwiegend muslimisch geprägt ist. Sei also als Frau nicht ganz so freizügig. Aber keine Angst, es gibt dort schon lange Tourismus.

      Grüße,
      Markus

  9. Julian Siewert
    Sonja Mäckle

    Hi Markus,

    selbe Dilema Situation wie andere: Ich (Absolute Beginner) und mein Freund (Fortgeschritten) sind genau von 22.4-4.5 in Sri Lanka. Ich bin ziemlich ratlos, im Moment tendiere ich zu Weligama/ Matara dann über Ýala West nach Arugam Bay und über Ella zurück. Denkst das passt von den Wellen, oder würdest du uns raten uns auf eine Surf Region, wenn ja welche zu fokussieren? Danke dir sehr,

    Grüße

    Sonja

    1. Julian Siewert

      Hallo Sonja,

      hmmm, das ist nicht so leicht, für diese Reisezeit und Reisedauer eine gute Empfehlung abzugeben.

      Ende April/anfang Mai ist es in beiden Regionen nicht perfekt. Ich persönlich würde in dieser Zeit wohl eher zu Arugam Bay tendieren. Im Süden ist es dann wahrscheinlich zu rauh. Ihr habt auch “nur” zwei Wochen! Da ist es besser, sich auf eine Region zu beschränken.

      Wenn ihr noch was vom Land sehen wollt, dann fahrt mit dem Zug durch das Hochland bis Ella und verbringt die restliche Zeit in Arugam Bay mit Surfen. Als Beginner wirst du dort bestimmt glücklich. Für fortgeschrittenen gibt es den Main Point, der ende April auch noch nicht so überfüllt ist.

      Du kannst mal auf meiner Webseite schauen! Dort habe ich kürzlich einen Artikel veröffentlicht, welche Möglichkeiten du hast, um nach Arugam Bay zu kommen.

      Danke und schöne Grüße,
      Markus

  10. Julian Siewert
    NIna

    Hey Markus

    Erst mal: Hammer Artikel!
    Ich fliege 4. Mai – 21. Mai nach Sri Lanka (ich weiss, nicht die beste Zeit, aber ging nicht anders) und bin ein wenig ratlos wo ich hin soll..

    Ich würde sagen ich surfe intermediate und rechts-Wellen bevorzugt. Ich würde gerne in ein Camp, oder eine Unterkunft, wo man in Gruppen surfen geht. Muss ich um diese Zeit eher in den Osten?
    Freue mich sehr auf deine Tipps 🙂

    Gruss
    Nina

    1. Julian Siewert

      Hallo Nina,

      danke erst mal für dein Lob!

      Ab 4. Mai kannst du guten Gewissens in den Osten fahren. Eigentlich ist in dieser Zeit Arugam Bay super. Es hat noch nicht so viele Leute und surfen kannst du trotzdem schon. Als Intermediate, die rechte Wellen bevorzugt bist du dort genau richtig.

      Camps gibt es nicht so richtige, aber du findest dort bestimmt schnell andere Leute, mit denen du dich zum Surfen verabreden kannst.

      Grüße,
      Markus

  11. Julian Siewert
    Nick

    Hi,

    Cooler Blog Danke für die detaillierte Information!
    Wundere mich gerade nur, weil auf Magicseaweed steht dass Die Süd sowie die Ostküste vom Juli bis September die besten Wellen liefert ist das ein Fehler auf der Website?

    Freue mich über eine Antwort

    Aloha

  12. Julian Siewert
    vanessa

    Hey Markus,

    Dein Artikel ist toll!
    Meine Kollegin und ich wollten im September nach Sri Lanka fliegen um surfen zu lernen. Wir sind Anfänger und wollten daher in ein Surfcamp. Da ich im Osten nicht viel Auswahl gefunden habe, wollte ich fragen ob es eine sehr dumme Idee wäre, trotzdem in den Westen zu gehen?
    Ist das Wetter und die Wellen sehr schlecht?

    Freue mich über eine Antwort

    Grüsse,
    Vanessa

  13. Julian Siewert
    Robin

    Hey Markus

    Zuerst mal Gratulation für den super Artikel! Echt hilfreich.
    Werde diesen August/September nach Sri Lanka fahren und wollte auch mein Board mitnehmen. Da wir nicht nur surfen wollen sondern auch etwas rumreisen (Kandy, Dambulla, Ella etc.) wollte ich fragen wie der Transport vor Ort mit Surfboard funktioniert. Meistens gibt es ja nur Busverbindungen oder Taxi. Viele raten ja vom Surfboard im Bus mitnehmen ab. Hast Du Erfahrungen damit? Hätte ja gedacht man könnte einfach ein-zwei Sitze extra für das Board kaufen, wenn die so wenig Platz haben. Irgendwie bist Du ja auch rumgekommen. Tuktuk ist ja wahrscheinlich nur für kurze Strecken und nicht z.B. von Kandy nach Dambulla geeignet oder täusche ich mich. Danke für eine Rückmeldung 🙂

    1. Julian Siewert

      Hallo Robin,

      danke für die Blumen! Freut mich immer sehr, wenn mein Artikel weiter hilft.

      Im August/September musst du zum Surfen ja nach Arugam Bay an die Ostküste. Da lohnt es sich schon ein paar Stationen mit Sightseeing einzulegen.

      Grundsätzlich würde ich raten, das eigene Board mitzunehmen. Natürlich bist du dann etwas eingeschränkter bei der Wahl des Transportmittels. Die Mitnahme im Zug, auf dem Tuktuk (eigene Spanngurte sind ratsam) und mit dem Taxi sind kein Problem. Im Bus wird es schwierig. Die Busse sind meist sehr voll und oft ist es nicht gern gesehen, wenn man sich mit großem Gepäck hinein quetscht. Manchmal sind die Busfahrer sehr hilfsbereit, manchmal lassen sie dich mit Surfboard aber auch einfach stehen. Das ist etwas Glücksache. Einen extra Sitz bezahlen kann funktionieren, ist aber auch nicht garantiert.

      Von Kandy nach Dambulla gibt es auch einen kleineren AC-Bus. Vielleicht nehmen sie dich dort eher mit. Tuktuks fahren euch bestimmt auch hin, das wird aber um Einiges länger dauern wie der Bus oder das Taxi.

      Auf meinem Blog gibt es auch passende Artikel zu deinen Fragen:
      http://teardropsurf.de/reise-nach-arugam-bay/
      http://teardropsurf.de/surfboards-in-sri-lanka/

      Vielleicht schaust du erst mal dort und schreibst dann nochmal, wenn du weitere Fragen hast. Das Thema füllt ganze Artikel wie du siehst 😉 und sprengt in den Kommentaren vielleicht etwas den Rahmen.

      Schöne Grüße,
      Markus

  14. Julian Siewert
    Eric

    Hi Markus,

    Meine Schwester und ich würden gerne von November bis Ende Dezember nach Midigama. Sie ist Anfängerin und ich suche konstante Riffwellen um meine ersten Manöver zu lernen. Werden die Wellen dann auch ab Mitte November immer besser oder erst im Dezember?
    Und kannst du einen Spot in der Gegend empfehlen, der im November von den Wellen her jeden Tag gut läuft?

    Freue mich über ne Antwort!

    Grüße,
    Eric

    1. Julian Siewert

      Hey Eric,

      in Midigama findest du auf jeden Fall einige Riffspots, die nah beieinander liegen. Von mellow bis steil und schnell gibt es alles in der Gegend. Als Anfänger kann deine Schwester auch an den Beachbreak nach Weligama fahren.

      Ab Mitte November sollte es schon gute Wellen haben. Leider kann ich die Vorhersage nicht beeinflussen und so auch keinen Spot empfehlen, der jeden Tag gut läuft ;-). Aber ich kann dich beruhigen. Rund um Midigama gibt es sehr viele Möglichkeiten, die innerhalb von 30 Minuten erreichbar sind. Und wenn es mal nicht läuft, dann gibt es auch viel Anderes zu entdecken!

      Schöne Grüße und viel Spaß in Sri Lanka,
      Markus

  15. Julian Siewert
    Joel

    September Sri Lanka. Süden oder Osten? Hallo Markus. Super Blog.! Danke. Wir suchen die besten Bedingungen für unser Niveau und es zieht uns nach Weligama. Man liest aber überall Süd/West Dez-Mai, Osten Mai bis Nov. Da September fix ist, frage ich mich nun, ob wir besser in den Osten Arugam gehen sollten? Wir sind etwas mehr als Anfänger. Der Point Break in AB ist wahrscheinlich zu gross und crowded für uns. Es sollte jedoch viele Spots für alle Stufen geben. Süden würde ich prinzipiell bevorzugen, es sei denn du sagst, September ist schlecht, geht unbedingt AB; (Regen spielt mir nicht so eine Rolle).

    Danke und Gruss
    Joël

    1. Julian Siewert

      Hey Joel,

      Danke für das Lob, obwohl ich ja “nur” diesen Beitrag hier geschrieben habe. Das andere Lob für den gesamten Blog gebührt eigentlich Julian 😉

      Also zur Sache! Im September kann ich euch Weligama und den Süden nicht empfehlen. Der Regen ist vielleicht nicht mal das Problem, sondern die Wellen. In dieser Zeit ist der Süden schon sehr wild.

      Im September müsst ihr also unbedingt nach Arugam Bay. Es ist sogar die beste Zeit für den Osten, da die Sandbänke schön liegen und der ganze Rummel etwas nachlässt. Ihr werdet dort als bessere Anfänger bestimmt auch tolle Spots finden. Vielleicht nicht unbedingt am Main Point, aber Baby Point, Whiskey Point und Peanut Farm sind gut geeignet.

      Ich würde es nicht empfehlen, aber wenn ihr genug Zeit habt und es unbedingt wollt, könntet ihr euch auch den Süden anschauen und wenn es nichts ist, weiter nach Arugam Bay fahren.

      Auf jeden Fall viel Spaß und schöne Grüße,
      Markus

  16. Julian Siewert
    Rachel

    Hallo Markus,
    Ich möchte den Juli über auf Sri Lanka surfen. Da ich alleine reise würde ich die erste Woche gerne in ein Surfcamp gehen (ohne Kurs, nur übernachten). Lapoint wurde mir jetzt schon sehr oft empfohlen. Da du schreibst, dass die besten Bedingungen im Sommer an der Ostküste sind, wollte ich fragen. ob es trotzdem Sinn macht im Süden zu starten? Oder ob da gar kein Swell ankommt.
    Danke für die Hilfe,
    Rachel

    1. Julian Siewert

      Hallo Rachel,

      die “richtigen” Surfcamps, wie du sie aus Europa kennst, liegen alle im Süden von Sri Lanka. Im Juli ist das Meer dort oft sehr wild und die meisten Camps haben in dieser Zeit auch geschlossen.

      Du solltest im Juli auf jeden Fall nach Arugam Bay zum Surfen! Leider kenne ich dort keine Surfcamps. Dort ist aber alles auf Surfen ausgelegt.

      Schöne Grüße,
      Markus

  17. Julian Siewert
    Joshua

    Hey! Danke für diesen artikel!
    Ich gehe mitte November für einen monat nach Sri Lanka! Bin intermediate surfer und suche gute reefbreaks oder funktuonierende beachbreakes (keine bumpers) um in meinen turns sicher zu werden. Hast du empfehlungen für mich für bestimmte orte? Dass es die süd/westküste sein wird ist mir klar:) Und ist es wirklich so schwer ein brauchbares short board zu finden?
    Danke!!

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