18 Juni 2017

SURFEN LERNEN IN BRASILIEN: DAS BAHIA SURFCAMP

Surfen lernen an einem privaten Traumstrand in Brasilien. Die Wellen sind sanft, das Wasser hat 27 Grad, der Coach ist ein ehemaliger Surf-Pro.

Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es aber!

Seit einer Woche bin ich nun schon zum zweiten Mal im Bahia Surfcamp und gönne mir eine surfintensive Auszeit der besonderen Art. Denn die Küste nördlich der brasilianischen Hafenstadt Salvador zählt zu den besten und landschaftlich schönsten Surfregionen des Landes.

Nach meinem ersten Aufenthalt im Bahia Surfcamp im Januar 2015 habe ich mich immer wieder an diesen einzigartigen Ort zurückgesehnt.​ Und ich muss sagen, das Surfcamp ist seitdem noch schöner geworden. Auch die Wellen sind jetzt im Brasilianischen Winter noch konstanter und leerer als beim letzten Mal.

Schlafen unter Kokospalmen

Das Bahia Surfcamp zeichnet sich durch seine ganz besondere Lage aus. Die beiden Camp-Bungalows liegen absolut idyllisch auf dem Grundstück einer ehemaligen Kokosplantage. Direkt vor den Türen öffnet sich ein atemberaubender Blick auf den 7 km langen, palmengesäumten Surfstrand. Vom Bett aufs Brett sind es nur 200 Meter.

In Braslien surfen_Cleaner menschenleerer Surf direkt vor der Hasutür

Cleaner menschenleerer Surf direkt vor der Hasutür

Das Surfcamp und der dazugehörige Strandabschnitt sind Teil des privaten Condominios Busca Vida. Die üblichen Strand- und Surftouristen haben daher keinen Zugang und die Wellen an diesem fabelhaften Beachbreak gehören dir fast allein!

Die wenigen Locals sind freundlich und tragen bei zur entspannten Atmosphäre im Lineup.

Diese einzigartige Lage gibt´s natürlich nicht zum Nulltarif. Die Preise für Surfkurs und Übernachtung sind daher locker auf europäischem Niveau. Wenn du ein paar Spartipps gebrauchen kannst, schreib mir also am besten eine kurze Email und ich versorge dich mit allen Infos.

Surfcampleiter Beto Dias in Action

Surfcampleiter Beto Dias in Action

Eine Sache sollte dir klar sein: Das Privileg leerer Lineups hast du bei weitem nicht an jedem Strand. Denn zumindest in den Sommermonaten sind viele brasilianische Strände ähnlich überfüllt wie die italienische Adriaküste. Weil das Surfen in Brasilien inzwischen Nationalsport ist, sind auch die Surfspots entsprechend voll.

Der Strand von Busca Vida ist aber so einsam, dass hier sogar Meeresschildkröten ihre Eier in Strandnestern vergraben. Die frisch geschlüpften Tiere in Richtung Wasser tapern zu sehen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Doch vor allem macht es deutlich, wie unberührt dieses kleine Paradies noch ist.

Meersesschildkröten am Strand von Busca Vidas in Brasilien

Abgesperrte Strandnester der Meersesschildkröten in Busca Vida

Camp-Ausstattung und Atmosphäre

Die Stimmung im Surfcamp ist familiär und unaufgeregt. Es gibt viele Hängematten und Rückzugsmöglichkeiten, eine gemütliche Sofaecke mit Fernseher und einen großen Kühlschrank mit eiskaltem Bier.

Die Zusammensetzung der Camp-Gäste ist international und den typischen Surfreisenden gibt es nicht, vielmehr reicht das Repertoire von Mitzwanzigern über alleinreisende 40-jährige bis hin zu Familien, die sich ihren Traum vom gemeinsamen Surfurlaub unter Palmen erfüllen.

Für die Energiebomben, die auch zwischen den Surfsessions nicht zur Ruhe kommen, gibt es neben einer Tischtennisplatte auch eine Skate Bowl mitsamt Skateboards sowie ein kleines campeigenes Fitness-Center.

Fitnesscenter im Bahia Surfcamp in Brasilien

Campeigenes Fitnesscenter im Bahia Surfcamp

Für den nötigen körperlichen Ausgleich wird zweimal wöchentlich Yoga angeboten. Zu den Gästen im Surfcamp gesellen sich dafür auch immer einige brasilianische Yogis aus der Nachbarschaft.

Yoga im Bahia Surfcamp

Yoga im Bahia Surfcamp

In den Gemeinschaftsräumen und auf den Zimmern gibt es zuverlässiges WIFI (Download: zwischen 4 und 5 Mbps / Upload: 1 – 2 Mbps).

Surfboardlager

Das Surfboardlager ist recht umfangreich und neben den klassischen Anfängerboards gibt es auch ein paar Minimalibus sowie Short- und Funboards mit diversen Shapes.

Surfboard und SUP Lager im Bahia Surfcamp in Brasilien

Die Surfcoaches helfen bei der Auswahl des passenden Boards

Auch wenn die Boards naturgemäß schon einige Gebrauchsspuren aufweisen, genügen sie allemal, um sich mit den verschiedenen Fahreigenschaften vertraut zu machen.

Skate Park

Seit März 2016 hat das Bahia Surfcamp noch mal aufgerüstet. Das Angebot wurde durch einen ziemlich fette Skate Bowl erweitert.

Skate-Park-Bahia-Surfcamp

Campeigene Skate Bowl

Auch die Zimmer sind noch mal um einiges komfortabler geworden. Inzwischen verfügen sie allesamt über eine Klimaanlage, was bei den tropischen Temperaturen wirklich sehr angenehm sein kann.

Tropische Gaumenfreuden

Ein echtes Highlight im Surfcamp sind die drei täglichen Mahlzeiten: Frisch zubereitet und abwechslungsreich mit den typisch brasilianischen Zutaten: Die aus Maniokmehl zubereitete Tapioca oder die mit Garnelen & Kokosmilch verfeinerte Moqueca machen jeden hungrigen Surfer glücklich.

Dazu gibt’s frisch gepresste Säfte aus tropischen Früchten und fabelhaft leckere Nachspeisen.

Lunch time im Surfcamp in Brasilien

Lunch time im Bahia Surfcamp

Regelmäßige Gäste - wenn auch nur in der Zuschauer-Rolle - sind die putzigen Weißbüscheläffchen (auf Portugiesisch "micos"). Fast zu jeder Mahlzeit stürmen sie den bewachsenen Sonnenschutz über der offenen Wohnküche oder springen gut gelaunt von Palme zu Palme.

Kleiner Affe im Garten vom Bahia Surfcamp

Kuckuck!! - die kleinen Micos sind häufige Gäste

Wenn du dich traust, kannst du den Micos auch gerne mal eine Banane reichen. Aber lass dich dabei bloß nicht vom Campleiter Beto erwischen, für ihn sind die kleinen Biester nämlich unwillkommene Störenfriede 😉

Die optimale Reisezeit

Die konstantesten Surfbedingungen triffst du an der Küste Bahias in den Monaten von Mai bis September. Denn im Brasilianischen „Winter“ entstehen die kräftigen Südswells mit größerer Regelmäßigkeit.

In Brasilien Surfen am Riff vom Privatstrand in Busca Vida

Wellen am Riff vom Privatstrand in Busca Vida

Die Winterwellen brechen direkt vor dem Surfcamp über einem kleinen Riff und in den windarmen Morgenstunden hast du die Chance auf spektakuläre Surfbedingungen.

Die Herausforderung besteht dann darin, sich durch den teilweise recht heftigen Shorebreak zu mogeln.

Für Surfeinsteiger bieten sich daher eher die brasilianischen Sommermonate von Dezember bis März an. Zum einen sind die Wellen in dieser Zeit viel sanfter und verzeihen den einen oder anderen Fahrfehler, zum anderen gibt es deutlich weniger Regentage, so dass vor Allem Schönwettersurfer in den 27 Grad warmen Atlantikwellen voll auf ihre Kosten kommen.

Surfer´s Paradise direkt vor der Unterkunft

Surfer´s Paradise am Privatstrand vor der Unterkunft

Die Teilnehmer vom Surfkurs dürfen sich an dem etwas südlich vom Camp gelegenen Beachbreak austoben. Die Wellen brechen hier bei auflaufender Flut über einer breiten Sandbank und die lang auslaufenden Wellen bieten ideale Bedingungen für das erste Training im Weißwasser.

Oktober und November ist die Zeit der Wale, die direkt vor dem Surfcamp ihre Bahnen ziehen und gelegentlich bis etwa 50 Meter an den Strand heranschwimmen. Mit etwas Glück kannst du sogar vom Surfboard aus eines der eindrucksvollen Riesen bestaunen.

Stand Up Pappling auf der Lagune

Auch an Tagen mit wenig Swell gibt es in dem kleinen Naturparadies rund um das Surfcamp jede Menge attraktive Outdoor-Angebote. Eine meiner Favouriten ist das Stand Up Paddling auf der wunderschönen Lagune, die sich direkt hinter dem Gelände des Surfcamps befindet.

Der Surfnomade beim Stand Up Paddling auf einer Lagune in Brasilien

Der Surfnomade beim Stand Up Paddling auf der Lagune

Die Stimmung bei Sonnenuntergang ist einfach nur grandios. Das Wasser der Lagune ist sauber, so dass du nach der SUP-Session unbedingt in das angenehm kühle Flusswasser springen solltest.

Surfsafari zu den umliegenden Surfspots

Eine Besonderheit im Bahia Surfcamp sind die Surfsafaris, die zweimal wöchentlich angeboten werden und fester Bestandteil vom Surfkurs sind.

Es wäre auch zu schade, wenn die teilweise spektakulären Strände in der Umgebung des Camps unentdeckt blieben. Die Surfanfänger lernen an den verschiedenen Spots mit unterschiedlichen Surfbedingungen zurechtzukommen.

Hier ein paar typische Ausflugsziele der Surfsafaris:

Surfen an der Flussmündung Barra da Jacuipe

Surfen an der Flussmündung von Barra da Jacuipe

Barra de Jacuipe ist ein wunderschönes Flecken Erde, das sich an der etwa 20 km nördlich vom Camp gelegenen Mündung des Jacuipe Flusses befindet. Die überwiegend brasilianischen Touristen lassen es sich hier sichtlich gut gehen und treiben mit der Flussströmung in Richtung Meer.

Badespaß in Barra da Jacuipe in Brasilien

Badespaß in Barra da Jacuipe

Bei Flut bricht auf der südlichen Seite der Flussmündung eine powervolle Linke, die wegen der starken Strömung aber eher für erfahrene Surfer geeignet ist. Einsteiger sollten daher nur auf der nördlichen Seite der Mündung ins Wasser gehen. Bei Ebbe und kleinem Swell ist der Spot eine gute Wahl, weil er den häufigen Ost- und Nordostswell noch etwas verstärkt.

Ein weiteres Ziel der Surfsafaris ist der Surfspot Aleluia, der etwa 15 km südlich vom Bahia Surfcamp liegt und eigentlich bei jeder Swellhöhe surfbar ist. Während sich die Anfänger in den soften Wellen der Sandbank tummeln, dürfen die Intermediates auf dem vorgelagerte Riff ihr Glück versuchen.

Der Surfspot Aleluia in Brasilien

Aufwärmen am Surfspot Aleluia in Bahia

Der Spot ist näher an der Stadt Salvador gelegen und daher spürbar urbaner. Sowohl der Strand als auch die Wellen sind deutlich bevölkerter als der fast menschenleer Hausstrand von Busca Vida.

Dafür greift der Spot aber auch mehr Swell ab und an Tagen, die am Surfcamp flat sind, lohnt sich die etwa 30minütige Autofahrt gen Süden allemal.

Weiter typische Ziele der Surfsafaris sind Itacimirim, Praia do Forte und Arembepe.

Camp-Highlights im Überblick

  • Privater Surfstrand direkt vor der Haustür
  • ​Extrem leere Lineups (selten mehr als fünf Surfer)
  • ​Kleine intensiv betreute Kursgruppen (max. 6 Surfschüler pro Coach)
  • Softer Beachbreak mit super Wellen für Anfänger und Intermediates
  • ​Ganzjährig warmes Wasser (Winter: 25 Grad / Sommer: 28 Grad)
  • ​Tropisches Naturparadies fernab voller Touristenstrände
  • ​Täglich drei vollwertige Bio-Mahlzeiten plus frisch gepresste Fruchtsäfte
  • ​Schnelle Erreichbarkeit vom internationalen Flughafen in Salvador

Leistungen und Preise

Wenn du noch genauer wissen möchtest, was dich im Bahia Surfcamp erwartet, findest du in der folgenden Übersicht schon mal alle wichtigen Infos zur Camp-Ausstattung, Surfausrüstung und Surfkursen.

Ich war wie gesagt selbst schon zwei Mal für eine Woche zu Gast im Bahia Surfcamp, kenne den Surfcamp-Betreiber Beto Dias inzwischen seit über zwei Jahren und kann dir versichern, dass alle hier aufgeführten Angaben der Realität vor Ort entsprechen!

Leistungen

Beschreibung

Verpflegung

Vollpension mit vollwertigem Frühstück, Mittag- und Abendessen, dazu jeweils frisch gepresste tropische Fruchtsäfte.

Unterkünfte

Einzel-, Doppelzimmer mit eigenem Bad oder Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Camp-Ausstattung

Großer Campeigener Garten, Fitnessstudio, Yogaraum, Skate Bowl, Skateboards, Carver, Tischtennisplatte, Surfboard- und SUP-Lager, Fahrräder und WIFI in allen Räumen.

Outdoor-Angebote

Yogakurse (zwei Mal wöchentlich), SUP Touren auf der Lagune, Kiten und Massagen.

Leistungen der Surfkurse

Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene, Surfkurse auf Englisch und Portugiesisch, Surfsafaries.

Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

3 bis max. 6

Typisches Durchschnitts- alter der Gäste

~ 30

Saison 2017

Ganzjährig geöffnet

Hier schon mal ein schneller Preis-Check fürs Bahia Surfcamp. Auskunft über individuelle Surf-Pakete und Fragen zu Unterkünften, Verpflegung und Shuttle-Service vom Flughafen bekommst du über den Button weiter unten - bitte auf Englisch schreiben 😉

1 Woche Surf Course Package*

1 Woche Surfari Package*

1 Woche Chill Package*

Mehrbettzimmer

540 €

520 €

450 €

Doppelzimmer

650 €

580 €

480 €

Einzelzimmer

720 €

690 €

520 €

Honey moon suite

850 €

780 €

700 €

*Surf Course Package inkl. Vollpension, Unterkunft, 6 Tage Surfkurs, 3-4 Surftrips zu nahe gelegenen Surfspots, Surf-Equipment, eine Yogastunde, Flughafen-Transfer.

*Chill Package inkl. Vollpension, Unterkunft, Surf-Equipment, eine Yogastunde, Flughafen-Transfer.

*Surfari Package (nur für fortgeschrittene Surfer) inkl. Vollpension, Unterkunft, 3-4 Surftrips zu nahe gelegenen Surfspots, eine Yogastunde, Flughafen-Transfer.

Ob dein Wunschtermin noch frei ist, checkst du am einfachsten mit einem Klick auf den grünen Anfrage-Button.

* Deine Anfrage gelangt direkt zu Campleiter Beto, so dass du mit einer schnellen Antwort rechnen kannst. Die Angebote und Preise sind aber selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des Anbieters.

Das sagen die Gäste

Damit du dir ein authentisches Bild vom Bahia Surfcamp machen kannst, habe ich ein paar weitere Gäste gefragt, wie ihnen der Aufenthalt im Camp gefallen hat:

Surfcamp-Gast Andrés, Student aus Buenos Aires

Andrés, Student aus Buenos Aires:

Der Ort ist wirklich wunderschön und sehr entspannt. Der Surfkurs gefällt mir gut und ich hatte auch schnell die ersten Erfolgserlebnisse. Bereits am ersten Tag stand ich im Weißwasser auf dem Surfboard und schon am zweiten Tag surfte ich meine erste grüne Welle.

Das Einzige was mir nach ein paar Tagen im Surfcamp ein wenig fehlt, ist eine Bar oder andere belebte Orte in der Umgebung, um mit anderen Surfern bei einem Drink ins Gespräch zu kommen oder ins brasilianische Nachtleben einzutauchen.

Surfcamp Gast Cristoph

Christoph, Freiberufler aus Regensburg:

Das Camp ist genau das, was ich wollte: Nah am Surfspot gelegen, familiär und ruhig. Die größten Pluspunkte sind für mich die hohe Sicherheit und das top Essen. Auch mit dem Surfunterricht bin ich zufrieden.

Beto Dias ist locker und geht individuell auf dich ein. Die Wellen sind für Anfänger sehr gut geeignet und es gibt eine gute Auswahl an Surfspots direkt vor der Haustür. Die Abholung vom Flughafen war mit etwas Warterei verbunden aber letztendlich hat es dann doch noch geklappt.

Sabine, Yogalehrerin aus Bern:

Ich war für fast zwei Wochen mit meinem Freund zum Surfen hier und finde das Camp perfekt für eine Mischung aus Pärchen- und Aktivurlaub. Das Essen und die Location sind Top. Super sind auch die Touren zu den anderen Spots.

Die Surflehrer wirkten leidenschaftlich und motivierend und durch die kleine Teilnehmergruppe hatte ich immer einen Ansprechpartner in den Wellen. Die Zimmer wurden regelmäßig gereinigt und das Internet funktionierte zuverlässig. Einer der wenigen Wehrmutstropfen waren die drei Tage ohne Bier im Kühlschrank.

Spartipps

Wenn du jetzt Lust auf einen Surfkurs im Bahia Surfcamp bekommen hast, schreibe mir doch eine kurze E-Mail und ich versorge dich mit ein paar wichtigen Spartipps und hilfreichen Details zur Anreise.

Der Surfnomade im Bahia Surfcamp in Brasilien

Mai 2017: Der Surfnomade im Bahia Surfcamp

Mein Fazit: Wenn du auf unkomplizierte Art und Weise in Brasilien surfen gehen möchtest, ist das Bahia Surfcamp ein super Startpunkt. Vor allem die sichere und ruhige Lage inmitten eines tropischen Naturparadieses und die leeren Lineups am Privatstrand von Busca Vida machen diesen Ort für mich zum perfekten Einsteiger-Ort für surfende Brasilienreisende.

SURFEN LERNEN IN BRASILIEN: DAS BAHIA SURFCAMP
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2 Responses

  1. Julian Siewert
    Nico

    Du warst ja anscheinend sowohl im Surf Camp in Bahia als auch in im Easy Dorp Itacare. Welches fandest Du besser, wo liegen jeweils die Stärken? Also ich glaube Bahia ist besser zu erreichen, aber der Strand ist vmtl schöner in Itacare, da einzelne buchten statt ellenlanger Strand. Die Wellen sehen bei beiden eher niedrig aus, so 1m bis 1,50m. In Bahia ist Verpflegung gegeben, dafür kann man in Itacare lecker auswärts essen? Das mag ich meist lieber, obwohl teurer. Obwohl ja alle vom Essen dort sehr begeistert zu sein schienen.Ich stehe z.B. auf lokale Gerichte und auf frischen Fisch und gutes Fleisch. Wie sieht es damit aus? Dafür verspricht die Unterbringung in Bahia mehr Gemeinschaftsgefühl, als einzeln im Hotel, oder? Wir denn abends zusammen gesessen, Bier getrunken und gequatscht? Weil dann braucht man ja auch nicht unbedingt eine Bar.

    1. Julian Siewert

      Hi Nico,

      genau, ich war in beiden Camps für jeweils eine Woche. Wie ich finde, hast du die Vor- und Nachteile der beiden Destinationen schon ganz gut zusammengefasst. Bei der Wellenhöhe ist die Jahreszeit entscheidend. Die Fotos in den Beiträgen stammen zum großen Teil aus der Zeit Januar bis Februar.
      Jetzt im September/Oktober dürften die Wellen durchschnittlich größer sein. Die kulinarische Verpflegung im Bahia Surfcamp ist wie beschrieben schon sehr hochwertig und es gibt abwechslungsreiche lokale Gerichte mit frischen Salaten, Fruchtsäften und immer einen Nachtisch. An die besseren Restaurants in Itacaré reicht es dann aber doch nicht ran. Die Preise der Restaurants sind aber durchaus auf europäischem Niveau, das kann auf Dauer also gut ins Geld gehen.

      Das Gemeinschaftsgefühl im Bahia Surfcamp ist schon sehr ausgeprägt. Natürlich hängt es immer davon ab, welche Gäste gerade noch so im Camp sind. Bei mir waren wir nur ca. 6 Leute, es wurde immer gemeinsam gegessen und dannach auch oft noch bei einem Bierchen gequatscht. In den Hostels und Pousadas in Itacaré wirst du aber auch nicht vereinsamen. Auch wenn die Kursteilnehmer in verschiedenen Unterkünften wohnen, treffen sie sich meistens nach dem Kurs noch irgendwo im Ort auf eine Caipirinha oder ein Live Konzert.

      Insgesamt würde ich deine Entscheidung auch davon abhängig machen, wie viel Zeit du insgesamt für Brasilien hast. Wenn du das Land und die besondere Atmosphäre noch nicht kennst, auch mal durch den Regenwald laufen willst und insgesamt nur 1-2 Woche Zeit hast, würde ich an deiner Stelle nach Itacaré fahren. (Am besten einen Inlandsflug von Salvador nach Ilheus und dann mit dem Taxi weiter). Wenn du 4 Wochen hast, kannst du ja auch beide Locations mitnehmen.

      Soweit erstmal. Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. LG Julian

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