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21 April 2018

SURFCAMP MAROKKO REVIEW: DIESE SURFCAMPS IN MAROKKO LOHNEN SICH

Du hast genug vom Winter und kannst es kaum erwarten, dich endlich wieder in die Wellen zu stürzen? Dann habe ich gute Nachrichten für dich: In Marokko findest du von Oktober bis März nicht nur optimale Surfbedingungen sondern auch relativ warmes und sonniges Wetter.

Damit du dich nicht komplett ins Unbekannte stürzen musst, stelle ich dir ​in dieser Surfcamp Marokko Review verschiedene Surfcamps vor, die anstatt auf Massenabfertigung auf Qualität und einen persönlichen Umgang mit ihren Gästen setzen.

Denn nicht ​immer erkennst du die Qualität anhand der aufgelisteten Preise und Leistungen. Viele Surfcamps haben einen ganz eigenen Fokus und legen Wert auf ​Dinge, die sich nicht ​in Zahlen und Fakten ausdrücken lassen. 

Neben der Sprache der Surfkurse gibt es noch ​eine ganze Reihe weitere Punkte, die es bei der Wahl des passenden Surfcamps zu bachten gibt. Schließlich soll dein Aufenthalt in Marokko kein Reinfall werden. 

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Surfkurs am Banana Point in der Nähe von Taghazout 

Wichtige ​Kriterien ​bei der Suche ​nach ​einem geeigneten Surfcamp in Marokko sind unter anderem:

  • ​Entfernung zum Surfstrand
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • ​Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • ​Durchschnittsalter der Gäste
    Übernachtung im Hostel 120 Euro
  • ​​Regelmäßiges Angebot von Video-Analysen
    Surfkurs in einem Surfcamp oder Surfschule 200 Euro
  • ​Surftheorie, Surfguidings und passende Angebote für dein individuelles Surflevel.

Außerdem sind ​vor allem die größeren Surfcamps in Marokko mittlerweile Profis in der Selbstvermarktung. Daher bleibt immer die Frage, ob die epischen Instagram-Fotos, Beschreibungen und oft anonymen Reviews bei Google Places oder TripAdvisor wirklich der vollen Wahrheit entsprechen.

Hinweis: Wir stellen ​in dieser Surfcamp Marokko Review nur ​Anbieter vor, die ​einer der ​Mitglieder aus ​unserem Surfnomaden-Team als Gast besucht und ​für mindestens eine Woche ​persönlich ​getestet hat. ​Die Liste ist aber nicht in Stein gemeißelt ​sondern wird ​jedes Jahr aktualisiert. 

Das Camino Surfcamp in Sidi Ifni

Das Camino Surfcamp Marokko ist der perfekte Winterzufluchtsort für Surfer, die wirklich hauptsächlich zum Surfen nach Marokko ​kommen. Hier musst du dich nicht mit 50 anderen Surfern um die Wellen streiten, denn Sidi Ifni ist immer noch ein echter Geheimtipp!

Im Vergleich zu den meisten Surf Spots rundum Taghazout sind die Wellen in der Gegend von Sidi Ifni aufgrund des steinigen Untergrunds kräftiger und steiler, sodass vor allem Intermediates und erfahrene Surfer richtig Spaß haben.

Natürlich gibt es aber auch in Sidi Ifni genug Möglichkeiten für Surfanfänger, sich im Weißwasser ordentlich auszutoben und an den ersten Surf Skills in der grünen Welle zu feilen. 

Blick auf Sidi Ifni aus den umliegenden Bergen

Blick auf Sidi Ifni ​von den umliegenden ​Hügeln

Eine weitere Besonderheit: Während es an vielen anderen ​Surfregionen Marokkos den Eindruck erweckt, dass fast alle Spots vorwiegend ​Righthander Wellen in die Welt feuern, ​ist in Sidi Ifni eher das Gegenteil der Fall: Ein Traum für alle ​Goofy-Footer!

Sowohl der Haus-Spot direkt vor dem Camino Surfcamp Marokko als auch der gern angesteuerte und geschütztere Spot am Hafen von Sidi Ifni, produzieren bei den richtigen Bedingungen einen ausgezeichneten Lefthander. Praktisch für alle Goofy-Footer (rechtes Bein vorne) - so wie Surfcamp-Besitzer Peter.

Für alle, die jetzt vor großer Enttäuschung zum nächsten Surfcamp scrollen wollen: Natürlich kannst du auch in Sidi Ifni ​viele schöne Righthander abfassen. Der Hauptspot ​vor dem Caravan-Park ​zählt zum Beispiel dazu. 

Surfcamp Marokko - einrollende Wellen in Sidi ifni

Righthander in Sidi Ifni mit Parkmöglichkeit für Caravans direkt am Strand

Die Surfkurse im Camino Surfcamp Marokko werden von verschiedenen Surflehrern durchgeführt und richten sich an Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene. Auch einige Locals sind ​teil vom Team. ​

Jedem Abend checken die Surflehrer die vorhergesagten Bedingungen und die Tide für den nächsten Tag. Dadurch variieren die Kurszeiten von Tag zu Tag. Außerdem bekommst du auch einige Videos und Fotos der letzten Session zu sehen (Stichwort: Video-Analyse!).

Erwärmung bei der Surf Lesson

Surfcamp Marokko: Aufwärm-Programm vor dem Surfkurs

Good to know: Falls du nur nach einer passenden Unterkunft und Verpflegung suchst, kannst du dich auch als sog. 'Free Surfer' im Camino Surfcamp einbuchen.

Vor Ort brauchst du auch nicht zwangsweise ein Auto. Denn du hast gleich ​mehrere Spots fußläufig vor ​der Nase und kannst dir alternativ auch mal ​zum kleinen Preis ​ein Taxi ​gönnen.

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Abenteuer Feeling pur: Das ​lokale Taxi für Free Surfer.

Das Camino Surfcamp in Marokko ist mit allem ausgestattet, was du für einen unkomplizierten Surfurlaub brauchst. Neben Mehrbettzimmern kannst du es dir auch in einem Einzelzimmer, einem Apartment oder einer Villa bequem machen.

Vor allem die Dachterasse mit Tipi Zelt, Tischtennisplatte und Sunset View aufs Meer ist der perfekte Ort zum gemeinsamen Chillen nach der Surf Session.

Dachterasse Camino Surfcamp Marokko

Die ​Dachterasse ist quasi das Wohnzimmer vom Camino Surfcamp ​

Der Wohlfühl-Faktor bei den Caminos ist schon extrem hoch - kein Wunder also, dass einige der Gäste gleich für mehrere Wochen geblieben sind, als ich ​hier im Januar 2018 ​für eine Woche zu ​Besuch war.

Du hast ​im Camino Camp auch die Möglichkeit, selbst zu kochen. Denn neben ​der gut ausgestatteten Gemeinschaftsküche ​gibt es auch einen kleinen Supermarkt quasi um die Ecke.

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​Surfcamp Betreiber Peter bei der ​Zubereitung Österreichischer Klöße!

Allerdings ​bin ich mir nicht sicher, ob du dir die unglaublich leckere ​Verköstigung im Camino Surfcamp entgehen lassen ​solltest. Als ​ich dort war, wurde praktisch jeden Abend ein anderes Highlight zum Abendessen auf den Tisch gezaubert. Meistens eine Mischung aus marokkanischer und österreichischer Kost.

Mein Urteil: Einfach nur super lecker!

Surfspots in der Nähe

Das Camino Surfcamp in Sidi Ifni liegt direkt in Strandnähe. Von der Dachterasse hast du einen wunderbaren Blick auf die Wellen entlang des Strandes von Sidi Ifni.

Um zum Strand zu gelangen musst du wegen der Klippen einen kleinen Umweg ​laufen. Nichtsdestotrotz kannst du dich nach einem kleinen fünf bis zehnminütigen Fußmarsch in die Wellen stürzen. Du bist also weder auf einen Beach Transfer noch auf einen eigenen Mietwagen angewiesen, um ​außerhalb der Surfkurse auf eigene Faust surfen zu gehen.

Auf dem Weg zum Strand kommst du am Faro de Sidi Ifni (Leuchtturm) vorbei - ein Relikt der spanischen Kolonialzeit Sidi Ifnis. Passend dazu wird der Surf Spot direkt vor dem Leuchtturm einfach 'Faro' genannt.

Blick auf die Wellen vom Leuchtturm in Sidi Ifni

Blick auf die Wellen vor dem Leuchtturm Faro in Sidi Ifni

Der Hauptspot ​von Sidi Ifni ​liegt etwas weiter vom Camp entfernt. Allerdings ist auch dieser Spot definitiv noch sehr gut zu Fuß mit dem Brett unterm Arm erreichbar. Als ​ich im Camino Surfcamp Marokko war, ​bin ich ​diesen Spot aber nicht angesteuert.

surfcamp-marokko-blick auf den hafen von sidi ifni

Der Hafen ​von Sidi Ifni bietet ​Schutz ​vor den großen Winter Swells

Falls der Swell für den Spot vor der Nase des Camps zu groß sein sollte, geht es meist zum Hafen Sidi Ifnis. Je nach Swell-Richtung bietet die Hafenanlage zusätzlichen Schutz vor allzugroßen Wellen. Das ist praktisch, ​weil ​es für die Surfkurse dadurch eine sehr gute  Ausweichmöglichkeit ​gibt.  

​Zumindest im Winterhalbjahr muss also schon viel zusammenkommen, damit du ​in Sidi Ifni keine surfbare Welle findest.

Camp-Highlights im Überblick

  • ​Kleine anspruchsvolle Kursgruppen mit maximal 7 Teilnehmern
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • ​Regelmäßige Video-Analyse
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • Epische Dachterasse mit Blick auf Meer und Wellen
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • Keine Crowds im Wasser!! (ganz anders als in Taghazout)
    Übernachtung im Hostel 120 Euro
  • Für marokkanische Verhältnisse viele Lefthander
    Surfkurs in einem Surfcamp oder Surfschule 200 Euro
  • Mehrere ​gute Surfspots für Anfänger und Fortgeschrittene in Laufnähe
  • Leckeres, abwechslungsreiches und reichhaltiges Essen
  • Gut von Agadir und Marrakech (Flughäfen) aus erreichbar
  • Kleines, entspanntes und ​untouristisches Städtchen (Sidi Ifni), in dem du noch das ursprüngliche Marokko kennenlernst
  • Wanderungen in die umliegende Berg- und Wüstenlandschaft möglich
Sunset von der Dachterasse im Camino Surfcamp Marokko

Sunset ​auf der Dachterasse ​vom Camino Surfcamp Marokko: Die Wellen direkt vor der Nase!

Die optimale Reisezeit

​Damit du nicht den Fehler begehst und dich zur falschen Wellenzeit auf den Weg ins ​Camino Surfcamp in Sidi Ifni machst, habe ich hier eine kleine Übersicht mit den besten Surfmonaten für jedes Surflevel.

​Surflevel

Monate

​Surfanfänger

​September bis ​Mai

​Intermediates

​Oktober bis ​März

​Fortgeschrittene & Free Surfer

​November bis ​Februar

Leistungen und Preise

​​Um besser einschätzen zu können, was dich im ​Camino Surfcamp Marokko erwartet, habe ich dir hier schon mal eine Übersicht mit den wichtigsten Infos zu Leistungen, Camp-Ausstattung, Material und Surfkursen zusammengestellt:

Surfkurs im Camino Surfcamp am Strand von Sidi Ifni

Surflehrer Mouloud bei einem Exkurs zur Longboarder-Technik.

​Leistungen

​Beschreibung

​Verpflegung

Frühstück, Lunchpaket, Abendessen, Selbstverpflegung

​Unterkünfte

Einzel- und ​Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad, ​​Einzel- und ​Mehrbettzimmer mit eigenem Bad, ​Apartments und Villas

​Camp-Ausstattung

Große GemeinschaftskücheChill Out Area, Kostenloses WIFI in den Gemeinschafts-räumen​, TischtennisplatteFahrräderBalance BoardSlacklineSkateboards.

​Extra-Services

Transfer vom Flughafen, Organisierte AusflügeYogakurseMassagenBeach-volleyball, Skaten / CruisenTischtennis.

​Leistungen der Surfkurse

Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene, Surfkurse auf Deutsch und Englisch, Tägliche Video-Analyse, Kurszeiten richten sich nach der Tide.

​Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

​7

​Max. Anzahl der Gäste ​im Camp

​30

​Typisches Durchschnitts-Alter der Gäste

​30

​Saison 2019/2020

​Oktober bis ​März

​Im Vergleich zu vielen anderen Surfcamps in ​Marokko ​sind ​uns auch die Preise bei ​Caminosurf als ziemlich ​fair aufgefallen. Die folgende Tabelle gibt dir je nach Surfsaison einen Überblick zu Surf-Packages und Unterkünften.

​1 Woche 4er-Zimmer im Shared Apartment plus Surfkurs

​1 Woche 2er-Zimmer im Shared Apartment plus Surfkurs

​1 Woche Einzelzimmer im Hotel plus Surfkurs

​Nebensaison*

​295 €

​309 €

​369 €

​Hauptsaison*

​309 €

​359 €

​419 €

​* Alle Preise inklusive Unterkunft, 5 Tage Surfkurs mit 20 Stunden, Surf-Equipment, Unfall- und Haftpflichtversicherung, Videoanalyse, Surf-Fotos und -Videos der Woche + Camp-T-Shirt
* Nebensaison: 17.11.-02.12.2018 / 06.01.-27.01.2019
*Hauptsaison: 07.10.-17.11.2018 / 02.12.2018-06.01.2019 / 27.01.-24.03.2019

​Frühstück und Lunchpaket bekommst du für insgesamt 10 Euro pro Tag. Das aufwendig zubereitete und sehr reichhaltige Abendessen kostet dich 12 Euro pro Tag. Alternativ kannst du auch ein Vollpension-Package für insgesamt 120 Euro pro Woche buchen oder dich selbst bekochen.

Surflehrer Max bei der Beladung des Buses zum Surfen am Hafen

Surflehrer Max bei der Beladung des Buses ​für den Surfkurs am Hafen

​Wenn du sonst noch Fragen zu Unterkünften, Verpflegung oder dem ​Flughafen-Transfer ​von/nach Agadir (AGA) und Marrakech (RAK) hast, oder gleich mal checken möchtest, ob dein Wunschtermin noch frei ist, geht das am einfachsten mit einem Klick auf den grünen Anfrage-Button

* Deine Anfrage landet dann direkt bei Campleiter Peter, sodass du mit einer schnellen Antwort rechnen kannst. Die Angebote und Preise sind aber selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des Surfcamps.

Hier kannst du noch die genaue Lage vom Camino Surfcamp in Sidi Ifni bei Google-Maps auschecken.


Das Hashpoint Surfcamp in Taghazout

Vor nicht allzu langer Zeit bestand Taghazout aus lediglich 2-3 Fischerhütten. Doch irgendwann in der 60ern entdeckten die ersten Hippies dieses von ausgezeichneten Surf Spots gesegnete Fleckchen Erde. 

Mittlerweile hat sich der Ort deutlich vergrößert und zieht Surfer aus ​der ganzen Welt an, wie das Licht die Motten. Kein Wunder, dass es ​auch an Surfcamps nicht mangelt.

Im Gegenteil: Das Surfcamp Angebot in Taghazout und dem benachbarten Tamraght ist inzwischen so überwältigend groß, dass oft nicht mal mehr die Locals ​durchblicken.​ Und weil ​einige dieser Surfcamps in den letzten Jahren ohne gültige Lizenz eröffnet haben und ohne ausgebildete Surflehrer agieren, gibt es in Taghazout leider auch eine ganze Reihe ​schwarzer Schafe im undurchsichtigen Surfcamp ​Dschungel.

Beim Hashpoint Surfcamp Marokko ist das anders. ​Es war eines der ersten Surfcamps in Taghazout und befindet sich mittlerweile in der dritten Generation.

Hashpoint heißt das Surfcamp übrigens nur, weil es direkt am gleichnamigen Surfspot "Hashpoint" liegt. Wer auf die Idee kam, den Spot so zu benennen... Nun ja, da fragst du am besten einen der dort verbliebenen Hippies oder gern auch die Locals im Camp. 

Hashpoint Surfcamp Marokko in Taghazout - Blick von der Terasse

Gute Aussichten: Blick von der Dachterasse des Hashpoint Surfcamps in Taghazout

Das Hashpoint Surfcamp Marokko hat eine angenehme Größe, sodass du hier einige sehr gechillte Tage verbringen kannst. Es geht ​sehr familiär zu und eigentlich spielt sich das ganze Leben vor und nach dem Surfen auf der Dachterasse ab.

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​Hashpoint Surfcamp Besitzer Abdellah zeigt, wie man Tee auf marokkanische Weise aufgießt. 

Da das Camp direkt am Strand liegt, hast du ​einen phänomenalen Blick auf gleich drei der umliegenden Surf Spots. Sonnenauf- und Untergang inklusive!

Streng genommen hat das Camp nicht nur eine, sondern gleich zwei Dachterassen. Auf der zusätzlichen oberen Terasse hast du natürlich eine noch bessere Sicht auf die Wellen. Sie ist ​zwar etwas kleiner, ​bietet aber immer noch genug Platz für Yoga und Sonnenanbeter. Deine eigene Yogamatte musst du nicht extra mitbringen. Die gibt es im Camp.

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Taghazout liegt direkt am Meer und hat für jedes Surflevel ​den passenden Spot parat

Zum Surfen wirst du ​vom Hashpoint Surfcamp ​fast jeden Tag an einen neuen Spot gebracht - je nach ​Surfbedingungen. Das ist bei vielen anderen Camps im Ort nicht selbstverständlich. Praktisch also auch für alle, die sich gern einen Überblick über die unterschiedlichen Spots im Umkreis verschaffen wollen.

Los zum Surfen geht es jeden Morgen nach dem Frühstück um 9 Uhr. Danach bist du den ganzen Tag unterwegs und hast so die Gelegenheit auf zwei Surf Sessions pro Tag. Damit dich zwischendrin kein Hungerast ereilt, wird das Mittagessen direkt zum Spot gebracht.

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Mit etwas Glück kannst du im Hashpoint Surf Camp deine erste "grüne" Welle surfen

Stell dich also auf jede Menge Surf Action und ordentlich Muskelkater ein. Und falls dir während des Surfens doch einmal die Luft ausgeht, kannst du natürlich jederzeit ein Päuschen am Strand einlegen. 

Auch sonst findest du in Taghazout eigentlich alles (außer viel Alkohol und Party), was du für eine ​entspannte Woche mit viel Surfen und Sonne brauchst. Neben einigen Restaurants gibt es hier inzwischen auch das eine oder andere ​Event. Egal ob BBQ, Outdoor-Kinoabend, Yoga, Live-Musik oder Coworking Spaces.

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Gemeinsamer Ausflug zum Paradise Valley ​im Hinterland von Taghazout

​Und falls mal kein Surfen möglich sein sollte oder du einen Tag Pause einlegen möchtest, bietet sich ein Ausflug ins Paradise Valley oder ein ausgiebiger Strandspaziergang an. Oder du schnappst dir einfach mal ein Buch und chillst gemütlich auf der grandiosen Dachterasse oder in einem der vielen schönen Cafés am Meer.

Surfspots in der Nähe

Die Surfregion um Taghazout zählt zu den besten weltweit. Wer schon einmal einen Blick in den Stormrider Surf Guide ​geworfen hat, der weiß, dass dem kleinen Ort Taghazout mit seiner Spotdichte sogar eine komplette Doppelseite gewidmet wird. 

Weltbekannt ist zum Beispiel der "Anchor Point", den du vom Camp aus in ​nur zehn Minuten zu Fuß​ ​erreichen kannst. Auch wenn dieser Spot aufgrund seines schwierigen Ein- und Ausstiegs nur sehr fortgeschrittenen Surfern vorbehalten ist, lohnt es sich bei großem Swell zum Sonnenuntergang den Pros zuzuschauen.

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Anchor Point an einem kleineren, windigeren Tag.

Bitte mache als Anfänger oder Intermediate nicht den Fehler, hier zu großes Risiko einzugehen. Hier haben sich schon einige "Surfer" mit zu großem Ego schwer verletzt, sind gestorben oder haben ihr Board geschrottet. Letzteres passiert natürlich auch den Pros.

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Surfer mit gesnapptem Board nach dem Surfen am Anchor Point

Direkt vor dem Hashpoint Surfcamp findest du den bereits erwähnten Surfspot Hashpoint. Wenn du nach den zwei Surf Sessions am Tag noch nicht genug haben solltest, kannst du dich hier zum Abend noch einmal in die Fluten schmeißen.

Nur unweit entfernt und in Sichtweite gibt es direkt noch zwei weitere Optionen: Den Panoramas Point und den Panoramas Beach. Der Point bricht am besten bei Low Tide und am Beach gibt es bei High Tide mehrere Peaks - außer der Swell geht über 4-6 Feet hinaus. Dann laufen die Wellen meist nicht mehr. Aber als Anfänger ist es dann eh zu groß und die Pros tummeln sich am Anchor Point und den anderen Spots im Umkreis.

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Surfer am Panorama Point zum Sonnenuntergang.

Mit dem Hashpoint Surfcamp bist du in der Regel an anderen Surf Spots unterwegs. Vielleicht seid ihr einmal am Panoramas Beach. Ansonsten werden aber gern auch Spots wie Anza, Tamri, Banana Point, Crocs oder Imsouane angesteuert, die für ihre soften und anfängertauglichen Wellen bekannt sin.

Vor allem Imsouane ist bei den richtigen Bedingungen ein lohnenswerter Ausflug. In der Regel peilt das Camp diesen Spot einmal pro Woche an. Eine Garantie gibt es aber wegen der unvorhersehbaren ​Surfbedingungen im Vorfeld natürlich nicht.

Camp-Highlights im Überblick

  • Unzählige weltklasse Surfspots in der näheren Umgebung
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • Camp steuert viele unterschiedliche Spots in einer Woche an 
    Übernachtung im Hostel 120 Euro
  • Nettes Team und persönliche Atmosphäre
    Surfkurs in einem Surfcamp oder Surfschule 200 Euro
  • Anfänger Surfspot(s) vor der Haustier
  • Wunderschöne Lage direkt am Surfstrand
  • Zwei Surf Session ​pro Tag
  • Super chillige Dachterasse mit atemberaubenden Meerblick
  • Camp mit Tradition in dritter Generation
  • Yoga auf der Dachterasse
  • Roxy der Camp-Hund
  • Hilfe bei Ausflügen in die Umgebung (z.B. Paradise Valley)
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Meerblick bei Hashpoint heißt ​übrigens wirklich Meerblick: Hier aus einem der Standard-Zimmer

Die optimale Reisezeit

Surfen kannst du in und um Taghazout generell fast das ganze Jahr. Vor allem für Anfänger lässt sich so gut wie immer eine Welle finden. Aber die ​beste Surf-Saison liegt ungefähr zwischen September und ​April. ​Die besten Surfmonate je nach Surflevel findest du in der folgenden Übersicht:

​Surflevel

Monate

​Surfanfänger

​Ganzjährig

​Intermediates

​Oktober bis ​März

​Fortgeschrittene & Free Surfer

​November bis ​Februar

Leistungen und Preise

Um dir ein genaues Bild davon zu machen, was dich im Hashpoint Surfcamp in Taghazout erwartet, habe ich dir schon mal die folgende ​Tabelle mit allen Leistungen zusammengestellt.

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Frühstücks-Buffet mit Meerblick auf der Terasse. So lässt es sich leben!

​Leistungen

​Beschreibung

​Verpflegung

Frühstück, Lunchpaket am Strand, Abendessen.

​Unterkünfte

​​Einzel- und ​Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

​Camp-Ausstattung

​​Große ​DachterrasseChill Out Area, Yoga-Raum, ​WIFI in den Gemeinschaftsräumen​, Balance Boards​, Skate bowl, Skateboards

​Extra-Services

YogakurseMassagenSkaten / Cruisen,  ​organisierte Ausflüge ins paradise valley, etc., Transfer vom Flughafen​.

​Leistungen der Surfkurse

​Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger und Intermediates, Surfkurse auf Englisch, Spot guiding, Kurszeiten richten sich nach der Tide.

​Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

8

​Max. Anzahl der Gäste ​im Camp

​18

​Typisches Durchschnitts-Alter der Gäste

​32

​Saison 2019/2020

​Ganzjährig geöffnet, außer zum Ramadan

​In der folgenden Tabelle ​bekommst du ​einen guten Überblick zu den Preisen der Surf-Packages und Unterkünften im Hashpoint Surfcamp Marokko.

​1 Woche ​im Mehrbett-zimmer plus Surfkurs

​2 Wochen ​im Mehrbett-zimmer plus Surfkurs

​Nebensaison*

​395 €

​770 €

​Hauptsaison*

​445 €

​890 €

* Alle Preise inklusive täglichem Surfkurs plus Equipment (Surfboard plus Neoprenanzug), Frühstück, Mittagslunch und vier Mal Abendessen sowie Flughafen-Transfer von/nach Agadir.

Yoga, BBQ und andere Aktiviäten kannst du auch vor Ort noch für jeweils 10 Euro ​dazubuchen.

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Abendstimmung in Taghazout am Anchor Point

Ob dein Wunschtermin noch frei ist, checkst du am einfachsten mit einem Klick auf den grünen Anfrage-Button.

* Deine Anfrage landet ​direkt bei der niederlänsichen Campleiterin Sophie. Damit du von ihr eine schnelle Antwort ​bekommst, wäre es super, wenn du ​deine Anfrage auf englisch schreiben könntest. Die Angebote und Preise sind ​selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des ​Anbieters.

Hier kannst du noch die genaue Lage vom Hashpoint Surfcamp in Taghazout bei Google-Maps auschecken.


​Das Nice Base Surfhaus in Tamraght

Nicht weit vom Surf-Mekka Taghazout entfernt befindet sich das deutlich ruhigere Örtchen Tamraght mit dem Nice Base Surfhaus. Während sich in Taghazout Restaurant an Restaurant und Shop an Shop reihen, ist die Auswahl in Tamraght deutlich kleiner. Dafür ist das kleine an einem Hang gelegene Küstenörtchen aber auch viel entspannter und ursprünglicher als der international bekannte Nachbarort.

​Trotzdem findest du hier alles, was das marokkanische Surferherz begehrt. Es gibt einige Restaurants mit leckeren Gerichten wie dem Adam’s Cafe, dem Let's Be oder auch das Babakoul. In Kombi mit dem einen oder anderen Shop bist du hier als Surfer also trotzdem bestens versorgt.

Das Schöne: Da es nur eine kleine Auswahl an Läden gibt, triffst du hier immer wieder bekannte Gesichter und kommst schnell ins Gespräch.

Blick vom Zimmerbalkon der Nice Base über die Dächer von Tamraght in Marokko

​Blick vom Zimmerbalkon der Nice Base über die Dächer von Tamraght​

Im Gegensatz zu Taghazout liegt Tamraght jedoch nicht direkt am Meer, sondern wird von einer großen Hauptstraße vom Strand getrennt. Dafür gibt es ein paar nette Surfspots ganz in der Nähe, wo du das Strandleben genießen und deinen Nos Nos (marokkanischer Milchkaffee “halb halb”) direkt am Meer genießen kannst.

In Tamraght wohnen definitiv mehr Locals als Touristen, daher herrscht hier eine sehr authentische Atmosphäre. Viele Einheimische und Zugezogene, die in Taghazout arbeiten, haben hier ihre Wohnung, weil die Lebenshaltungskosten spürbar günstiger sind. Dafür ist in Tamraght aber auch alles weniger rausgeputzt und viele leerstehende Häuser und Bauruinen prägen das Straßenbild.

Berghang von Tamraght einige Meter von der Hauptstraße entfernt

​Berghang von Tamraght einige Meter von der Hauptstraße entfernt

Dennoch ist Tamraght deutlich weitläufiger als Taghazout. Der Ort zieht sich in die Weite und grenzt im Norden an Aourir, das auch als Banana Village bekannt ist und jeden Mittwoch den größten Markt (Souk) der Region beherbergt. In Aourir findest du nicht nur eine tolle lokale Bäckerei, sondern auch einen Geldautomaten, den du sowohl in Taghazout als auch in Tamraght vergeblich suchst.

Blick vom Zimmer der Nice Base in Richtung des Nachbarorts Aourir_Surfcamp Marokko

​Blick vom Zimmer der Nice Base in Richtung des Nachbarorts Aourir​

Ganz am Anfang von Tamraght auf einem Hügel gelegen befindet sich das Nice Base Surf & Yoga Retreat. Von hier aus hast du einen tollen Blick über das Dorf, die Küste und das Hinterland. Das imposante Gebäude fällt schon von Weitem auf. Als Surfer kannst du es hier wunderbar eine Weile aushalten und ab vom Schuss die Ruhe genießen.

In der Nice Base gibt es viele schöne Ecken zum Entspannen und Genießen_Surfcamp Taghazout

In der Nice Base gibt es viele schöne Ecken, um zu entspannen ​

Das Nice Base Surf & Yoga Retreat ist mit Liebe zum Detail eingerichtet und bietet ein optisches Highlight nach dem anderen. In dem für marokkanische Verhältnisse unglaublich grünen Garten erwartet dich sogar eine beeindruckende Kletterwand mit unterschiedlichen Schweregraden.

In der Nice Base Anlage gibt es eine herausfordernde Kletterwand

​Auf der Nice Base Anlage gibt es eine herausfordernde Kletterwand

Auch ein steiler Skate- und großer Swimmingpool mit der obligatorischen Instagram-Schaukel erwarten dich hier. Nach einem langen Tag im Wasser, kannst du dich auch in eine zwischen zwei Palmen gespannte Hängematte verkriechen.

Die obligatorische Instagram-Schaukel darf auch in der Nice Base nicht fehlen_Marokko Surfcamp

Die obligatorische Instagram-Schaukel darf ​nicht fehlen

Im Trockenraum kannst du dein Surfbrett lagern sowie deinen Neoprenanzug zum Trocknen aufhängen. Hier gibt es auch reichlich Duschen zum Säubern deines Surfequipments. Bretter und Neos stehen zum Verleih vor Ort zur Verfügung. Wenn du sehr spezielle Wünsche hinsichtlich alternativer Surfboard-Shapes hast, solltest du diese jedoch im Voraus äußern.

Im geräumigen Trockenraum kannst du dein Surfequipment lagern

​Im geräumigen Trockenraum kannst du dein Surfboard und Neo lagern

Und damit nicht genug: Im Nice Base gibt auch eine hauseigene Sauna, die auf Nachfrage gerne angeschmissen wird. Besonders für die kühleren Wintermonate ist das ein super Feature. Denn was gibt es Schöneres, als nach einer langen Surfsession, die müden Paddelmuskeln aufzuwärmen und ordentlich zu entspannen? Nach einem Saunagang kannst du in den kalten Pool springen, während über dir die Sterne strahlen!

Ein alternatives Abendprogramm zur Sauna bietet das Draußen-Kino. Wenn du eine Filmidee hast, schlage sie einfach an der Rezeption vor. In dem Nice Base Surf & Yoga Retreat ist nichts in Stein gemeißelt und du kannst deine Wünsche gerne äußern. Wenn sich genug Leute zusammenfinden, wird der Beamer angeschmissen und du kannst den Tag in Decken eingekuschelt ausklingen lassen.

Am Abend hast du die Qual der Wahl_Sauna oder Kino

Sauna oder Kino? Abends hast du die Qual der Wahl

Auf Anfrage findet morgens eine kostenpflichtige Yogasession auf der Nice Base Terrasse statt. Yogamatten und anderes Equipment ist reichlich vorhanden. Der Blick von hier oben ist phänomenal und eignet sich auch wunderbar zum Spot-Check vom Banana Point.

​Im Nice Base wird zudem großen Wert auf eine gesunde, vegane Ernährung gelegt. Das Frühstück besteht aus einem veganen Buffet, das täglich wechselt. Neben herzhaften Gerichten, wie Hummus, Linsen und Bohnen, gibt es auch wechselnde Süßspeisen, wie veganer Schokokuchen oder Kokos-Avocado-Mousse. Der Kaffee kommt mit Sojamilch.
Gesunde abwechslungsreiche Ernährung wird im Nice Base in Marokko großgeschrieben!

​Gesunde abwechslungsreiche Ernährung wird im Nice Base groß geschrieben!

Gemütlicher Start in den Tag im Nice Base Surfcamp Marokko

​Gemütlicher Start in den Tag ​

Fünf Mal in der Woche erwartet dich zudem ein gemeinsames 3-Gänge-Menü als Abendessen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den veganen Camp-Dinnern ist hervorragend. Da es jedoch keinen großen Tisch zum gemeinsamen Essen gibt, bleiben manche Paare und gemeinsam angereiste Gruppen bei den Mahlzeiten eher unter sich.

Bereits am Nachmittag beginnen die Vorbereitungen für das 3-Gänge-Menü

​Bereits am Nachmittag beginnen die Vorbereitungen für das 3-Gänge-Menü

In der Nice Base kann jeder Gast seinen Urlaub selbst gestalten. Es dreht sich nicht alles ums Surfen und nicht alle Gäste sind nur zum Surfen hier.

Denn obwohl die Nice Base in Zusammenarbeit mit einer lokalen Surfschule auch reguläre Surfkurse anbietet, herrscht hier keine typische Surfcamp-Dynamik – wie du sie aus einem klassischen Surfcamp kennst.

​Ab nächster Saison soll sich das ändern. Schon ab Herbst 2019 übernimmt eine hauseigene Surfschule das Kommando, sodass sich das typische Surfcamp-Feeling spätestens dann auch in der Nice Base einstellen ​dürfte.

Auf dem Community-Board trägst du dich fürs Yoga, Essen & Co ein

​Auf dem Community-Board trägst du dich fürs Yoga, Abendessen & Co ein

Über die Nice Base kannst du ein Surfguiding-Paket buchen. Gerade am Anfang ist das eine super Option, um dich in kleinen Gruppen von einem ortskundigen Surfguide an die besten Surfspots des Tages begleiten zu lassen. So verschaffst du dir auf unkomplizierte Weise einen guten Überblick und kannst nebenbei auch noch echtes Roadtripfeeling aufkommen lassen.

Roadtrip-Feeling beim Surfguiding_In Marokko surfen

​Roadtrip-Feeling beim Surfguiding

Aber auch ohne die organisierten Angebote findet sich in der Nice Base eigentlich immer eine kleine Crew zusammen, mit der du an den Hausspots vom Devils Rock oder Banana Point surfen kannst, die zu Fuß in etwa 20 Minuten erreichbar ist. Um komplett unabhängig zu sein, ist ein eigenes Mietauto aber natürlich die mit Abstand beste Option.

Privater Surftrip mit Justus (eines der Crewmitglieder der Nice Base) in Anza, Marokko

​Privater Surftrip mit Justus (eines der Crewmitglieder der Nice Base) in Anza

Wer denkt, dass das bunte Treiben in Taghazout mittlerweile etwas zu viel des Guten geworden ist, der ist in Tamraght genau richtig. Die Nice Base eignet sich wunderbar für Surfer, die eher ihre Ruhe haben wollen und keine Lust auf ein klassisches Surfcamp haben, wo immer Trubel herrscht. In der Nice Base hast du viele Möglichkeiten für Aktivitäten, kannst dich aber trotzdem zurückziehen, wann immer du magst.

Surfurlaub in Marokko_After Surf-Koma in der Hängematte

​Surfurlaub in Marokko at its best: After Surf-Koma in der Hängematte

Viele der sauberen und schön eingerichteten Zimmer bieten einen eigenen Balkon mit phänomenalen Blick, auf dem du nach einem langen Tag im Wasser in Ruhe entspannen kannst.

Wenn du mit jemanden reist, der weniger am Surfen interessiert ist, werden auf alle Fälle beide Seiten happy. Denn auch als Nicht-Surfer fühlst du dich in der Nice Base nicht fehl am Platz.

Privater Balkon mit Blick ins hügelige Hinterland von Marokko

​Privater Balkon mit Blick ins hügelige Hinterland ​

​Surfspots in der Nähe

Das Surfhaus von Nice Base liegt zwar nicht direkt am Strand, ist aber nur durch die Hauptstraße und einen kleinen Fußmarsch davon entfernt. Vom Camp aus hast du einen guten Blick auf die Küste, aber für einen ernsthaften Wellencheck musst du schon noch etwas näher heran.

Um zum nächsten Surfstrand zu kommen, läufst du einfach den Hügel hinunter und gelangst nach etwa 20 Minuten an einem der drei Hausspots Banana Point, Devils Rock oder Spiders.

Das heißt, dass du generell nicht auf einen Beach-Transfer angewiesen bist, wenn du einfach ohne Surfkurs und Auto in Eigenregie surfen gehen möchtest.

Für Anfänger und Intermediates ist der softe Righthander am Banana Point besonders gut geeigneter, den du sowohl vom Sandstrand als auch über einen Weg entlang der Klippen erreichen kannst.

Auf den Klippen stehen fast immer einige Vans und Wohnmobile mit Surfern aus aller Welt, bei denen du dich über die Surfbedingungen erkundigen kannst. Außerdem hast du von hier aus einen ausgezeichneten Blick aufs Line-Up.

Surfen in Marokko_An großen Tagen kommen am Banana Point auch fortgeschrittene Surfer auf ihre Kosten

​An großen Tagen kommen am Banana Point auch fortgeschrittene Surfer auf ihre Kosten

In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der Surfspot am Devil’s Rock. Hierbei handelt es sich um einen typischen Beachbreak, an dem du sowohl linke als auch rechte Wellen erwischen kannst. Schön ist hier auch, dass du unmittelbar am Spot einen Kaffee trinken, etwas essen oder einfach nur am Strand chillen kannst.

Die Strandmeute vom Devil’s Rock zwischen Taghazout und Tamraght in Marokko

​Die Strandmeute vom Devil’s Rock ​in der Nähe von Tamraght

Genau zwischen Devils Rock und dem Banana Point findest du außerdem den Surfspot Spiders. Falls du zu den fortgeschrittenen Surfern zählst und an größeren Tagen auf der Suche nach einer anspruchsvollen, hohlen Welle bist, kannst du hier dein Glück versuchen.

Wenn es dir überall zu klein sein sollte, bietet sich ein Abstecher nach Anza an. Hier sind deine Chancen am größten, dass du auch an kleinen Tagen noch eine surfbare Welle findest. Wenn es richtig klein ist, funktioniert neben dem Point Break vor den Felsen auch der Beachbreak.

Anza ist ein beliebter Surfspot an kleinen Tagen in Marokko

​Anza ist ein ​offener Beachbreak für die ​Tage ​mit kleinem Swell

Während unserer Zeit im Nice Base gab es einige Tage mit kleinem Swell, sodass wir ziemlich oft in Anza waren. Auch der eine oder andere Surf-Pro hatte dort seinen Spaß. Na wer ist das auf dem Bild?

An einem Tag war auch Kanoa Igarashi mit von der Partie in Anza_Marokko surfen

​An einem Tag war auch Kanoa Igarashi mit von der Partie in Anza_Marokko surfen

Neben den erwähnten Spots, gibt es in Richtung Taghazout noch einige weitere Beach- und Reefbreaks, die du dir bei Gelegenheit mal anschauen solltest. Dazu zählen Panorama Beach, Panorama Point, Hashpoint, Anchor Point, Killer Point und viele mehr. Die Beschreibung zu einigen dieser Spots findest du im Blogpost Marokko Surfen​.  

​Camp-Highlights im Überblick

  • ​Wunderschöne Lage mit Blick aufs Meer und aufs hügelige Umland 
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • ​Gepflegte Gartenanlage mit wunderschönem Ambiente, Skatepool, Kletterwand, großem Pool und Sauna
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • ​Vegane, gesunde und abwechslungsreiche Küche (tägliches Frühstücksbuffet und regelmäßige 3-Gänge-Menüs am Abend)
    Übernachtung im Hostel 120 Euro
  • ​Open-Air-Kino für relaxte Filmabende
    Surfkurs in einem Surfcamp oder Surfschule 200 Euro
  • ​Geräumige Yoga-Terrasse mit Meerblick
  • ​Individuelle Unterkünfte für Alleinreisende, Familien, Selbstversorger und All-Inclusive-Fans
  • ​Banana Point in 20 Minuten zu Fuß zu erreichen
  • ​Eine „Nice Base“ für Paare und fortgeschrittene Surfer, die auch mal ihre Ruhe haben wollen

​Die optimale Reisezeit

Surfen kannst du in und um Tamraght prinzipiell das ganze Jahr über. Während fortgeschrittener Surfer vor allem in der Zeit von November bis Februar auf ihre Kosten kommen, finden Surfanfänger und Intermediates aber auch im Sommer noch surfbare Wellen.

​Surflevel

​Monate

​Surfanfänger

​ganzjährig

​Intermediates

​Oktober bis März 

​Fortgeschrittene & Freesurfer

​November bis ​Februar

​Leistungen und Preise

Damit du dir besser vorstellen kannst, auf was du dich im Nice Base einlässt, habe ich dir hier noch mal alle Leistungen auf einen Blick zusammengestellt.

Das morgendliche Buffet im Marokko Surfcamp Nice Base_Vegan, vielseitig, lecker

​Das morgendliche Buffet im ​ Nice Base: Vegan, vielseitig, lecker!

​Leistungen

​Beschreibung

​Verpflegung

​Veganes Frühstück, Lunchpaket am Strand, Abendessen (3-Gänge Menü).

​Unterkünfte

​Einzelzimmer mit eigenem Bad, Mehrbettzimmer mit eigenem Bad, Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

​Camp-Ausstattung

​Campeigener Garten, Chill Out Area, Yoga-Raum, ​WIFI in den Gemeinschaftsräumen​, Swimmingpool, Sauna​, Balance Boards, Skate-Bowl, Skateboards, Boulder-Wall, Kletterschuhe und Chalkbags.

​Extra-Services

​Yogakurse, Klettern, Skaten / Cruisen, ​Bouldern, Transfer vom Flughafen, Familien Camp, Erwachsenen Camp, Organisierte Ausflüge​.

​Leistungen der Surfkurse

​Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger, Intermediates & fortgeschrittene Surfer, Surfkurse auf Englisch, ​Spot-Guiding, Kurszeiten richten sich nach der Tide.

​Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

​8

​Typisches Durchschnitts-Alter der Gäste

​28

​Saison 2019/20

​Ganzjährig geöffnet

In der folgenden Tabelle ​bekommst du ​einen guten Überblick, welche Kosten dich für deinen Aufenthalt im Nice Base erwarten.

​1 Woche im Kalahari 4-Bettzimmer

​1 Woche im Kalahari 2-Bettzimmer

​1 Woche im Ifrit Doppelzimmer mit privatem Bad und Balkon

​219 €

​455 €

​630 €

​*Inkl.  Surfequpment, Vollpension und Airport-Transfer

Das beeindruckende Camphaus der Nice Base in Marokko

​Das beeindruckende Camphaus der Nice Base in ​Tamraght

Ob dein Wunschtermin noch frei ist, checkst du am besten mit einem Klick auf den grünen Anfrage-Button

* Deine Anfrage landet ​direkt beim ​​Campmanager Justus. Damit du von ​ihm eine schnelle Antwort ​bekommst, wäre es super, wenn du ​deine ​Fragen auf englisch schreiben könntest. Die Angebote und Preise sind ​selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des Anbieters.

Hier kannst du dir noch die genaue Lage vom Nice Base in Tamraght bei Google-Maps anschauen.

Surfcamp Marokko: Mein Fazit

Aktuell findest du erst ​drei Surfcamps in ​unserer Surfcamp Marokko Review. Das heißt, die Liste ist noch längst nicht vollständig. Allerdings ​können wir ​die ​bisher ​vorgestellten Camps uneingeschränkt empfehlen. ​

Bei ​allen drei Surfcamps handelt es sich um keine Party-Camps. Sowohl im Hashpoint Surfcamp Marokko in Taghazout als auch ​in der Nice Base in Tamraght und im Camino Sufcamp in Sidi Ifni findest du die besten Gegebenheiten, um in entspannter Atmosphäre Surfen zu lernen oder deine Surf Skills auf's nächste Level zu bringen.

Weil das Nice Base bisher über keine hauseigene Surfschule verfügt, ist es besonders für individuell reisende Freesurfer zu empfehlen, die nur ein Surf-Guiding brauchen. Von der Ausstattung und dem Ambiente her, zählt es aber ​zu den besten Adressen ​in ganz Marokko. 

Surfcamp Marokko auf dem Weg zum Surfen in Sidi Ifni

​Auf dem Weg zum Surfkurs in Sidi Ifni

Besonders im Wasser ist in und um Taghazout und Tamraght ​ deutlich mehr los als in dem südmarrokanischen Sidi Ifni. Das heißt, wenn du gern ohne Crowds surfen lernen möchtest, solltest du eher in ​das ursprüngliche und noch weitgehend ​untouristische Südmarokko aufbrechen.

​Auf der anderen Seite findest du in Taghazout ​ein größeres Rundum-Programm was weitere Aktivitäten wie Yoga, Klettern und Kinoabende sowie Cafés, Restaurents oder Coworking Spaces betrifft.

Nach ​unserer Erfahrungen würden ​wir blutigen Surfanfängern ​ aufgrund der ​sanfteren Wellen eher Taghazout empfehlen. Wer bereits ​ Erfahrungen mit dem Surfen gesammelt hat oder schon seit vielen Jahren ​surft, wird in ​Sidi Ifni auf jeden Fall viel Freude haben. ​

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Kleine Kursgruppe beim Aufwärm-Programm in Sidi ifni (Camino Surfcamp Marokko) 

Wenn dir ​unsere Surfcamp Marokkor Review bei ​deiner Entscheidung nicht weiterhilft, dich andere Kriterien für die Bewertung interessieren oder du sonstige Verbesserungsvorschläge hast, schreibe es gerne in die Kommentare oder schicke ​uns eine E-Mail.

Und wenn du dich erstmal informieren möchtest, ob ein Surfcamp überhaupt das Richtige für dich ist, findest du in diesem Artikel alle Pros und Cons, die für oder gegen einen Surfurlaub im Surfcamp bzw. einen individuellen Surfurlaub sprechen.

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3 Responses

  1. Eva

    Hey,

    ganz tolle Seite mit wirklich wertvollen Infos. Ich (ein bisschen (10 Tage) Vorerfahrung) möchte zusammen mit meinem Freund (gar keine Erfahrung) Mitte Oktober surfen gehen. Gerne etwas ruhiger, ohne zu viel Party und Rummel am Strand. Da hört sich das Camp in Sidi Ifni erst mal perfekt an, bis du schreibst, dass es für Anfänger doch im Hashpoint besser ist, da die Wellen nicht so groß sind.
    Kann man davon ausgehen, dass im Oktober eh weniger am Strand los ist oder muss ich davon ausgehen, dass es dann immer noch ähnlich, wie an den belebten Stränden Kantabriens zur Sommerzeit, sehr voll ist?

    Liebe Grüße! 🙂

    1. Hi Eva,

      wenn euch wenig Trubel und leere Lineups besonders wichtig sind, würde ich dir tatsächlich zu einem Aufenthalt in Sidi Ifni raten.

      Aber bitte schreibe Campleiter Peter erstmal über das Anfrage-Formular an, um zu erfahren, wann das Camp im Herbst 2019 öffnet. Im vergangenen Jahr hat die Saison dort nämlich erst am 07. Oktober angefangen.

      Viel Erfolg bei der Planung eures Surfurlaubs!
      Liebe Grüße
      Julian

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