Welches Surfcamp in Frankreich ist das beste? Ich habe fünf Surfcamps an der Atlantikküste persönlich getestet und miteinander verglichen. Hier findest du Preise, Zielgruppen, Vor- und Nachteile sowie meine ehrliche Empfehlung.
🏄 Kurz und knackig:
Beste Mischung aus Preis, Atmosphäre und Surf für Anfänger: → Dreamsea Soulac sur Mer ab 534 € mit Vollpension, Surfspot in Laufweite, Workshops und Konzerte im Camp
Für alle, die Surfen mit Yoga verbinden möchten: → Summersurf Montalivet mit Yoga, gesunder vegetarischer und veganer Küche sowie deutschsprachigen Surfkursen
Wer Wert auf Komfort legt: → Atlantic Surf Lodge in Vieux Boucau mit stilvoller Lodge, komfortablen Zimmern und Saison von April bis November
Für Familien mit Kindern: → Pure Familien Surfcamp in St. Girons mit Kinderkursen ab 6 Jahren, Kinderanimation und nur 200 m bis zum Strand
Für Erwachsene, die Ruhe statt Party suchen: → Pure Surfcamp 24+ Moliets mit maximal 26 Gästen, Mobile Homes mit eigenem Bad und ruhiger Atmosphäre
Keine Lust auf langes Vergleichen? Mein Favorit, das Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer, bietet die perfekte Mischung aus Surf, Atmosphäre und Preis-Leistung. → Jetzt Termine checken.
Die Frankreich Surfcamps im Überblick
| Surfcamp | Ort | Preis pro Woche ab | Typisches Alter der Gäste | Unterkunft | Verpflegung |
|---|---|---|---|---|---|
| Dreamsea Surfcamp | Soulac-sur-Mer | 534 € | 22 | Glamping-Zelte | Frühstück, Lunchpaket & Abendessen |
| Summer Surf & Yoga Camp | Montalivet | 598 € | 24 | Zelte mit Stehhöhe | Frühstück, Lunchpaket & Abendessen |
| Pure Familien Surfcamp | St. Girons-Plage | 899 € | 45 | Safari-Zelte + Mobile Homes | Frühstück, Lunchpaket & Abendessen |
| Pure Surfcamp 24+ | Moliets-Plage | 578 € | 28 | Mobile Homes mit eigenem Bad | Frühstück, Lunchpaket & Abendessen |
| Atlantik Surf Lodge | Vieux Boucau | 520 € | 29 | Zimmer in der Lodge, teils Ensuite mit eigenem Bad | Frühstück, Lunchpaket & Abendessen |
* Tabelle ist nach Ort, Preis und Alter der Gäste sortierbar!
Die beliebtesten Surfcamps in Frankreich

Pure Familien Surfcamp –
St. Girons Plage

Pure Surfcamp 24+ –
Moliets-Plage

Atlantic Surf Lodge –
Vieux-Boucau
Beständige Wellen, wilde Dünenlandschaften und Sonne pur. Nebenbei auch noch leckere Croissants, Käse und Wein – unser Nachbarland Frankreich bietet zwar nicht das ganze Jahr über 30 Grad. Doch gerade im Sommer sind die Surfbedingungen für Surfanfänger an wenigen Orten besser als an den endlosen Stränden der französischen Atlantikküste.
Hinzu kommt eine breite Palette an Surfcamp Frankreich Anbietern für jeden Geschmack. Eine wohl überlegte Auswahl an Surfschulen und Surfcamps wird dir in diesem Artikel ausführlich vorgestellt und mit persönlichen Erfahrungen ergänzt.
⚡ Unser Frankreich Favorit:
Dreamsea Surfcamp Soulac-sur-Mer
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Ideal für Anfänger
Surfspots zu Fuß erreichbar
Sehr schöne Unterkünfte und Gemeinschaftsbereiche
Kreatives Rahmenprogramm mit vielen Workshops, Outdoor-Aktivitäten und Konzerten
Welches Surfcamp in Frankreich passt zu dir?
Jedes der fünf von mir besuchten Surfcamps in Frankreich hat seinen eigenen Vibe, und was für den einen passt, nervt den anderen. Deshalb sortiere ich dir hier alle Empfehlungen nach Alter und Reisesituation.
Jugendliche unter 18
Alle fünf Camps in diesem Vergleich richten sich an Erwachsene und Familien. Alleinreisende Jugendliche brauchen ein betreutes Jugendcamp mit festen Regeln und Teamern, die rund um die Uhr ansprechbar sind.
Solche Surfcamps gibt es an der Atlantikküste zum Beispiel von Pure Surfcamps in St. Girons und Biscarrosse (13 bis 17 Jahre, strikt vom Erwachsenen-Camp getrennt) oder von ruf Jugendreisen bei Bayonne (ab 16). Ich habe diese Jugendcamps allerdings nicht selbst getestet.
Mein Tipp für Eltern: früh buchen, die Ferientermine im Juli und August sind oft schon im Frühjahr weg. Und klärt vorher die Schwimmsicherheit, 200 Meter Freiwasser setzen die meisten Surfschulen voraus.
Solo unterwegs und Anfang 20
Dann bist du im Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer richtig. Das Durchschnittsalter liegt bei 22, die Spots sind zu Fuß erreichbar und abends warten Workshops, Konzerte und Lagerfeuer. Ab 534 Euro pro Woche inklusive Frühstück, Lunch und Abendessen.
Wenn du Surfen mit täglichem Yoga verbinden möchtest, schau dir das Summersurf in Montalivet an: deutschsprachiger Surfunterricht und eine Küche, bei der auch Veganer satt werden.
Ab Mitte 20 aufwärts
Wenn du aus dem typischen Zeltplatz-Alter raus bist, gibt es zwei starke Optionen: Das Pure Surfcamp 24+ in Moliets nimmt maximal 26 Gäste auf, du wohnst im Mobile Home mit eigenem Bad und startest die Woche mit einem Wine und Cheese Tasting. Durchschnittsalter: 28.
Die Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau ist noch persönlicher: 32 Gäste, deutscher Gastgeber Uli, richtig gutes Essen und komfortable Zimmer mit eigenem Bad und Terrasse. Dazu die längste Saison aller Frankreich Surfcamps, von April bis November.
Details und Fotos findest du in meinen Erfahrungsberichten zum Pure Surfcamp 24+ und zur Atlantic Surf Lodge.
Mit der Familie
Gerade als Familie lohnt es sich, gezielt nach familienfreundlichen Surfcamps mit Kinderbetreuung, flexiblen Kurszeiten und ruhiger Atmosphäre zu schauen.
Das Pure Familien Surfcamp in St. Girons-Plage liegt 200 Meter hinter der Düne, bietet Kinder-Surfkurse ab 6 Jahren und an fünf Tagen pro Woche ein Animationsprogramm.
Wie eine Woche dort mit zwei kleinen Kindern wirklich abläuft, liest du im Erfahrungsbericht zum Familien-Surfcamp St. Girons.
Als Paar
Paare haben es an der Atlantikküste oft schwer, weil viele Surfcamps eher auf Soloreisende oder Gruppen ausgelegt sind.
Meine zwei Tipps: die Ensuite-Doppelzimmer mit eigener Terrasse in der Atlantic Surf Lodge oder das 2er Glamping-Zelt mit komfortabler Einrichtung im Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer. Beide Optionen geben euch Privatsphäre, ohne dass ihr auf Camp-Atmosphäre und gesellige Abende verzichten müsst.
Mein Praxistipp für die Buchung:
Die An- und Abreise erfolgt in den meisten Surfcamps in Frankreich samstags. Nur bei Summersurf ist die Anreise auch sonntagvormittags möglich. Für die Hauptsaison von Ende Juli bis Mitte August solltest du möglichst schon im Frühjahr buchen, denn besonders Familien- und Jugendcamps sind oft früh ausgebucht.
Wenn du zeitlich flexibel bist, lohnt sich die Nebensaison im Juni oder September: Die Line-ups sind leerer, die Wellen oft besser und je nach Camp sparst du 100 bis 300 € pro Woche. Alle fünf Surfcamps kannst du direkt über die Anfrage-Buttons in meinen Erfahrungsberichten buchen.
Die beste Surf-Reisezeit für Frankreich
Auch wenn du rein theoretisch das ganze Jahr über in Frankreich surfen kannst, so wagen sich nur die hart gesottenen Surfer mit dickem Neoprenanzug auch im Winter in die stürmischen Atlantikwellen.
| Monat | Wellen | Wasser/Wetter | Geeignet für | Camp-Betrieb |
|---|---|---|---|---|
| Mai/Juni | klein bis mittel, cleane Swells | 16-19 Grad / mild | Anfänger + Intermediates | Atlantic Surf Lodge ab April, Pure ab Ende Mai |
| Juli | klein, sanfte Beachbreaks | 20-22 Grad / stabil | Anfänger | alle Camps offen, Hochbetrieb |
| August | klein, sanfte Beachbreaks | 21-23 Grad /warm | Anfänger | Hauptsaison, früh buchen |
| September | mittel, erste Herbst-Swells | 20-21 Grad / stabil | Anfänger + Intermediates + Fortgeschrittene | die meisten Camps bis Ende September |
| Oktober | groß, kraftvoller Groundswell | 17-19 Grad / wechselhaft | Intermediates + Fortgeschrittene | nur noch Atlantic Surf Lodge (bis November) |
Als Anfänger solltest du deinen Surfurlaub in einem Surfcamp in Frankreich daher am besten zwischen Juni und September planen. Auch das Wetter ist in der Zeit deutlich beständiger. Besonders im Juli und August gibt es viele Sonnentage mit schönen kleinen Wellen, die auch für ungeübte Surfer das ideale Schulungsumfeld bieten.

Ab Mitte September kommt auch mal der ein oder andere herbstliche Tag mit raueren Bedingungen und größeren Wellen hinzu. Je mehr es Richtung Winter geht, desto größer, herausfordernder und abenteuerlicher werden die Surfbedingungen an den größtenteils ungeschützten Ständen.
Wo du die besten Surfspots findest
Wenn du deinen ersten Surfkurs buchst, kannst du dich erstmal an den bekannteren Surfer-Orten orientieren, in denen sich auch viele der Surfcamp Frankreich Anbieter befinden. Beliebte Orte sind St. Girons, Moliets Plage und Vieux Boucau. Aber auch Hossegor und die Gegend rund um Lacanau sind von der französischen Surfmap kaum wegzudenken.
Es gibt überall Sandbänke, an denen Surfkurse stattfinden und für Surfbeginner und Fortgeschrittene die besten Wellen bieten.

Für sehr erfahrene Surfer eignen sich auch Surfspots wie La Nord oder La Graviere in Hossegor, wo der Ground-Swell vom offenen Meer auf rasch ansteigenden Untergrund trifft und eine steil brechende Welle formt. Wenn die Surfbedingungen passen, kannst du hier viele Surf Profis im Lineup bestaunen. Und Anfang Oktober findet hier sogar der Surf-Contest der World Surf League statt.
Ein weiterer bekannter Spot ist der Pointbreak Lafitenia in der Nähe von Biarritz, doch auch dort fühlen sich in den über felsigem Untergrund brechenden Wellen vor allem erfahrene Surfer wohl.
Surfcamps in Südfrankreich
Wenn du gezielt nach einem Surfcamp in Südfrankreich suchst, bist du in den Landes und im Baskenland richtig:
Die Camps in Moliets, Vieux-Boucau und St. Girons liegen alle im südlichen Abschnitt der Atlantikküste, eine gute Autostunde von Biarritz entfernt.
Der Vorteil gegenüber der Gironde weiter nördlich: Bei großem Herbst-Swell kannst du ins geschützte Baskenland ausweichen, nach Anglet oder Hendaye. Eine ausführliche Spot-Übersicht mit Karte findest du in meinem Guide zum Surfen in Frankreich.
Dein erstes Surfcamp in Frankreich: Darauf solltest du achten
Wenn du deinen ersten Surfurlaub in einem Surfcamp in Frankreich planst, solltest du dir am besten schon im Vorfeld überlegen, was dir für deinen Aufenthalt besonders wichtig ist.
Möchtest du in erster Linie Fortschritte beim Surfen lernen machen und suchst ein intensiveres Kursprogramm mit Video-Analyse und Einzelcoaching?
Oder möchtest du einfach nur eine entspannte Zeit mit buntem Rahmenprogramm und möglichst viel Komfort verbringen? Als Familie oder wenn du schon aus dem Studentenalter raus bist, hast du ganz sicher andere Ansprüche als ein Teenie-Surfer.
Um das perfekte Surfcamp für dich zu finden, gibt es viele Faktoren, auf die du achten solltest. Jedes Frankreich Surfcamp hat seinen ganz eigenen Vibe und und bietet unterschiedliche Outdoor Aktivitäten neben dem Surfen.
Auch die Entfernung zum Strand, das durchschnittliche Alter der anderen Campgäste und die Verfügbarkeit des Surfmaterials außerhalb der festen Kurszeiten können den Ausschlag bei deiner Entscheidung für oder gegen ein Surfcamp geben. Die folgende Surfcamp Frankreich Review soll dir die Entscheidung erleichtern.
Mein Fazit
Nach fünf selbst getesteten Surfcamps in Frankreich ist mein Fazit klar: Für die meisten Surfer ist das Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer (→ hier direkt anfragen) die beste Wahl. Die Kombination aus Preis-Leistung, Lage, Surfangebot und Camp-Atmosphäre überzeugt einfach. Besonders Anfänger und Soloreisende finden hier ideale Bedingungen, um ihre ersten grünen Wellen zu surfen.
Reist du mit Kindern, würde ich das Pure Familien Surfcamp in St. Girons wählen. Suchst du ein ruhigeres Surfcamp für Erwachsene, sind das Pure 24+ in Moliets und die Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau spannende Alternativen. Und wenn du Surfen gerne mit Yoga und gesunder Küche verbindest, wirst du dich bei Summersurf Montalivet wohlfühlen.
Egal für welches Camp du dich entscheidest: Buche frühzeitig, denn die beliebtesten Sommertermine sind oft schon im Frühjahr ausgebucht. Wenn du noch Fragen hast, schreib mir gerne einen Kommentar.
Häufige Fragen über Surfcamps in Frankreich
Was kostet ein Surfcamp in Frankreich?
Eine Woche Surfcamp in Frankreich kostet 2026 in der Regel zwischen 520 und 900 Euro pro Person, inklusive Unterkunft, Verpflegung und Surfkurs.
Mein Preis-Leistungs-Tipp ist das Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer. Es startet bei 534 Euro pro Woche.
Familien müssen mit höheren Kosten rechnen: Im Pure Familien Surfcamp St. Girons beginnen Pakete für drei Personen bei rund 1078 Euro.
Wer flexibel ist, kann in der Nebensaison im Juni oder September je nach Camp 100 bis 300 Euro pro Woche sparen.
Welches Surfcamp in Frankreich eignet sich für Anfänger?
Alle fünf Surfcamps in meinem Vergleich sind für Anfänger geeignet. Die langen Sandstrände der französischen Atlantikküste bieten im Sommer viele Surfspots mit guten Bedingungen zum Lernen.
Mein Favorit für Einsteiger ist das Dreamsea Surfcamp in Soulac-sur-Mer: Die Surfspots sind zu Fuß erreichbar, die Coaches kümmern sich gut um Anfänger und durch das bunte Campleben mit vielen Aktivitäten auch neben dem Surfen findest du schnell Anschluss.
Ab welchem Alter kann ich ein Surfcamp in Frankreich besuchen?
Das hängt vom Camp ab. Im Pure Familien Surfcamp St. Girons können Kinder bereits ab 6 Jahren an eigenen Surfkursen teilnehmen. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren finden in betreuten Jugendcamps wie bei Pure in St. Girons ein passendes Angebot.
Ab 18 Jahren stehen dir die meisten Surfcamps offen. Wer eine ruhigere Atmosphäre sucht, findet mit der Atlantic Surf Lodge eine passende Option.
Gibt es deutschsprachige Surfcamps in Frankreich?
Ja, in den meisten Surfcamps in meinem Vergleich wird Deutsch gesprochen. Besonders Summersurf in Montalivet, Pure und teilweise auch die Atlantic Surf Lodge bieten deutschsprachige Surfkurse an. Du kannst also entspannt surfen lernen, ohne dich erst mit französischen oder englischen Surfbegriffen auseinandersetzen zu müssen.
Lohnt sich ein Surfcamp in Frankreich im September oder Oktober?
Der September ist für mich einer der besten Monate für ein Surfcamp in Frankreich. Das Wasser ist mit etwa 20 Grad noch angenehm warm, die großen Sommer-Crowds sind verschwunden und die ersten Herbststürme bringen oft bessere Wellen.
Viele Camps schließen Ende September. Im Oktober bleibt vor allem die Atlantic Surf Lodge Vieux-Boucau geöffnet. Dann solltest du allerdings schon etwas Surferfahrung mitbringen und einen wärmeren Neoprenanzug einpacken.
Wenn du noch weitere Surfcamps in Frankreich empfehlen kannst, lass es mich gerne wissen. Schick mir einfach eine Mail oder schreibe es in die Kommentare.
Ressourcen Tipps Surfcamp
→ Mit meiner ausführlichen Surfcamp-Review für Portugal, Marokko, Fuerteventura, Bali und Spanien das passende Surfcamp finden.
→ Mit dem Mini-Online-Kurs „besser surfen“ deine eingerosteten Surfskills aufpolieren.









Hallo, wir suchen eine Surfschule in Frankreich für unsere dann 15 und 18 j. Teenager, die beginnen möchten…
Habt ihr einen Tipp, welche Gegend?
Es soll/braucht nicht unbedingt ein Surfcamp sein – wir möchten möglichst nahe zum Strand in einem Mobilhome / Ferienhaus mit 3 Schlafzimmern nächtigen…
Gerne eine Destination weiter im Norden und eine südlicher…
Habt ihr bitte Tipps, welche wo wir hier was finden könnten? Danke!!