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25 Dezember 2016

IN FRANKREICH SURFEN: SO WIRD DEIN FRANKREICH TRIP ZUM SURF-HIGHLIGHT DES JAHRES

In Frankreich surfen – das ist Sommerfeeling pur!

Die weltbekannten Beachbreaks zwischen Bordeaux und den Pyrenäen zählen zum allerbesten, was Europa zu bieten hat. Und auch für Surfanfänger sind die breiten Sandbänke der südfranzösischen Atlantikküste ein ideales Schulungsgebiet für die ersten Stehversuche im Weißwasser.

Die Surfspots La Nord und La Graviére in Hossegor sind perfekt für erfahrene Surfer die in Frankreich surfen wollen

Weißwasser oder Weltklasse: In Frankreich gibt es beides!

In Frankreich surfen – das ist diese einzigartige Mischung aus Pinienduft hinter den Dünen, Lagerfeuer mit Gitarre, Surfen bis der Arzt kommt und Campingplatz Romantik at its best. Ein unbeschwerter Mix mit hoher Anziehungskraft, der sich kaum ein Surfer entziehen kann.

Neben Kronenbourg, viel Baguette und Sonnenbrand ist Frankreich das absolute El Dorado für alle, die im Sommer auf der Suche nach einem unkomplizierten Surftrip sind. Schließlich sind Europas beste Surfbedingungen des Sommers mit gerademal zwei bis drei Tankfüllungen zu erreichen.

Um dir schnell und einfach einen Überblick zu verschaffen, was für deinen nächsten Surfurlaub in Frankreich wirklich zählt, ist dieser umfangreiche Blogartikel genau das Richtige.

Die Brutstätte für landlocked Surfer

Frankreich ist die Geburtsstätte der deutschen Wellenreitszene.

Mit dem ersten Surfcamp von Wellenreiter in Cap de l`Homy, startete in den späten 80er Jahren ein unaufhaltsamer Trend, der bis heute ungebremst anhält. In Frankreich surfen ist seither ein absolutes Muss in der Vita eines jeden Wellenfans.

Und wenn wir ehrlich sind, schlägt das Herz der deutschen Surfszene weder in München noch in Köln oder Hamburg, sondern in den über 1000 km entfernten Pinienwäldern der französischen Atlantikküste. Die alljährliche Austragung der deutschen Surfmeisterschaften ist nur eines von vielen Indizien dafür.

Sommer 1998: Der Surfnomade entdeckt Frankreich

Auch ich erblickte in Frankreich vor vielen Jahren das erste Licht der Surferwelt!

Im Sommer 1998, also vor über 18 Jahren, stand ich auf den schwabbeligen Wellen von Moliets-Plage zum ersten Mal auf einem abgeranzten Softboard des damaligen Jugendreise-Gurus Rainbow Tours.

Die Tür zu einer neuen Welt war aufgestoßen und wie bei vielen anderen begeisterten Surfanfängern gab es nun kein Zurück mehr. Wie das Wellenreiten seitdem mein Leben verändert hat, kannst du in diesem Post übers Surfen nachlesen. Und es ist sicher kein Einzelfall, denn dieses Schicksal teile ich mit vielen tausend anderen wellenverrückten Travellern.

Surfnomade zum Wellen erkunden mit dem Fahrrad in Frankreich-2

Spätsommer 2016: Der Surfnomade erkundet Frankreichs Wellen

Doch trotz der großen Anfangseuphorie in Frankreichs soften Wellen, vergingen fast zwei Jahrzehnte bis ich mich im Oktober 2016 wieder aufmachte, um die Wurzeln meines Surferdaseins neu zu entdecken und dir darüber zu berichten.

Denn all das praktische Surfwissen über Frankreich, das ich dir in diesem Artikel liefere, hätte ich damals auch schon allzu gerne von erfahrenen Surfern vermittelt bekommen.

Warum auch du in Frankreich surfen solltest

Warum also in Frankreich surfen und nicht in Spanien, Portugal oder Fuerteventura?

Dafür gibt es viele gute Gründe:

  • Die breiten Sandbänke der französischen Atlantikküste liefern endlos lange Weißwasserwalzen zum Surfen lernen
  • Die unzähligen Campingplätze in Surfspotnähe sorgen für besonders unkomplizierte Surfunterkünfte
  • ​Der Golf von Biskaya hat im Spätsommer europaweit das wärmste Atlantikwasser und du kannst sogar in Bikini und Boardshorts surfen gehen
  • ​Die europaweit beste Wellengarantie im Hochsommer, denn Frankreich hat fast immer Swell
  • ​Die Nähe zu Deutschland ist ideal für einen spontanen Surf Roadtrip mit eigenem Surfmobil
  • ​Anders als Portugal oder die Kanaren, bleibt Frankreich im Sommer von den „Tradewinds“ verschont, so dass die Wellen dann oft cleaner brechen als anderswo
  • Ein Surfurlaub in Frankreich ist vor allem eins: Extrem unkompliziert!

Wassertemperaturen und der passende Neoprenanzug

Die Bucht der Biskaya heizt sich in den Sommermonaten stärker auf als der große Rest des Nordatlantiks. Und von August bis Ende September kannst du im über 21 Grad warmen Atlantikwasser sogar in Boardshorts, Bikini oder Neopren-Shorty surfen gehen.

Allerdings gibt es selbst im Sommer auch Tage, an denen ein Neoprenanzug nicht schaden kann. Um besonders in der kühlen Nebensaison böse Überraschungen zu vermeiden, checke vor deinem Surfurlaub noch unbedingt die Website von seatemparature.org mit allen monatsgenauen Angaben für deine Surfregion.

Eine schnelle Übersicht zu Wassertemperaturen und Neoprendicken für die Surfregion Biarritz bekommst du hier schon mal:

Wassertemperatur Biarritz

Neoprendicke (mm)

Frühling

13 – 17 °C

4/3er bis 5/4er

Sommer

18 – 22 °C

3/2er, Shorty oder Boardshorts

Herbst

15 – 21 °C

3/2er bis 4/3er

Winter

12 – 15 °C

5/4er mit Booties

In Frankreich surfen: Über local Knowledge und launische Sandbänke

Je nach Wind und Swell, Tidenstand und genauer Position der Sandbänke kannst du in Frankreich alles haben - von hüfthohem Ostsee-Geschwabbel bis zu weltklasse A-Frames.

Ein wesentlicher Grund für die wechselhaften Surfbedingungen ist der enorme Unterschied zwischen Ebbe und Flut, der in Südfrankreich bis zu 4 Metern beträgt. An Tagen mit Voll- und Neumond können es sogar mal 5 Meter werden – ein Unterschied wie Tag und Nacht, der weltweit kaum überboten wird.

In Frankreich surfen_St Girons Plage

Heute A-Frame, morgen Close-Out- c'est la vie!

Hinzu kommt der offene Küstenverlauf am längsten Surfstrand Europas. Denn die über 200 km lange Küstenlinie zwischen Soulac-sur-Mer und Hossegor wird weder durch Landzungen noch felsige Küstenabschnitte unterbrochen, die die laterale Küstenströmung in irgendeiner Form behindern könnten.

Die Folgen sind Unmengen an Sand, die mit der küstennahen Strömung über den Meeresgrund transportiert werden, um sich an strömungsarmen Bereichen wieder abzulagern und neue Sandbänke zu formen.

Die Lage und From der Sandbänke ändert sich dadurch ständig. Besonders bei größeren Swells und Strömungen, die durch lokale Winde noch zusätzlich verstärkt werden, geschehen diese Änderungen innerhalb von wenigen Tagen oder Stunden.

So kann es sein, dass deine Lieblingswelle in Frankreich sich über Nacht in Luft auflöst. Doch auch das Gegenteil kann passieren. Wo heute noch ein unsurfbarer Close-Out gnadenlos auf die Sandbank ballert, kann sich morgen schon ein perfekter Righthander aus dem launischen Ozean schälen!

​Überraschungen in beide Richtungen gehören in Frankreich also zum Surf-Alltag.

Die besten Surfbedingungen: Timing ist alles!

Um an Frankreichs Stränden Wellen zu surfen, die dir für lange Zeit im Gedächtnis bleiben, musst du also genau wissen, was du tust und vor allem wann du es tust!

Selbst an Frankreichs weltbekannten Beachbreaks gilt ein elementare Grundsatz des Surfens wie nirgendwo anders: Timing ist alles!

Und gerade für die Sommermonate gilt die altbekannte Surferregel: Der frühe Vogel fängt die Wellen. Denn es sind fast immer die frühen Morgenstunden, an denen die soften Sommerwellen dem ablandigen Wind entgegenlaufen und für die besten Surfbedingungen des Tages sorgen.

It´s on baby: Die ideale Reisezeit für Surfer

Obwohl du grundsätzlich das ganze Jahr über in Frankreich surfen kannst, ist die Zeit zwischen November und März doch eher was für die Hartgesottenen. Und weil dickes Gummi, Surf Booties und Neoprenhauben nicht jedermanns Sache ist, öffnen viele Surfcamps auch erst im Frühjahr oder Sommer wieder ihre Tore.

Während die Monate April bis Juni wegen des kühlen Wasser und wechselhaften Wetters selbst im Südwesten Frankreichs noch zur unbeliebten Nebensaison zählen, herrscht von Juli bis September die absolute Hochsaison und der Frankreichwahnsinn nimmt seinen Lauf. An den langen feinsandigen Stränden treffen sich partylustige Surfurlauber aus ganz Europa, um gemeinsam die wärmste Zeit des Jahres zu zelebrieren und ihren Kater in kleinen Spaßwellen zu ertränken.

Aber auch surftechnisch kann sich der französische Sommer durchaus sehen lassen. Die zu dieser Jahreszeit sehr weit nördlich ziehenden Tiefdruckgebiete sorgen an Frankreichs Küsten selbst im Juli und August noch halbwegs zuverlässig für ausreichend Swell. Die soften Spaßwellen sind dann selten zu groß, haben aber immer noch genug Power, um für solide Anfängerbedingungen zu sorgen.

Die beste Zeit um in Frankreich surfen zu gehen

Der Herbst in Frankreich lockt mit viel Sonne und leeren Lineups

Im Herbst, wenn leichte ablandige Winde auf solide Groundswells treffen, verwandelt sich Frankreich für einige Wochen zum Nabel der Surferwelt. Weltbekannte Beachbreaks wie La Graviere oder La Nord fangen so richtig an zu feuern und bereiten die Bühne für diverse internationale Surf-Contests.

Der Oktober ist einer der letzten wärmeren Surfmonate und gleichzeitig einer der Besten! Allerdings sind die Wellen dann auch um einiges heftiger und vor allem fortgeschrittene Surfer haben ihren Spaß. Trotz reichlich Sonnenschein wird das Wasser langsam kühler und die windstillen Morgenstunden können mit einstelligen Temperaturen überraschen, so dass die Massen an Campervans und Strandtouristen so langsam von dannen ziehen.

Die beste Surfzeit in Frankreich je nach Surflevel auf einen Blick:

Surfanfänger

Intermediates

Free Surfer

Frühling

ok

ok

ok

Sommer

yeah!

yeah!

autsch!

Herbst

ok

ok

yeah!

Winter

autsch!

autsch!

ok

In Frankreich surfen lernen: Die Surfcamps

Es ist schön länger kein Geheimnis mehr: Die vielen besonders sanft ansteigenden Beachbreaks von Les Landes und Co sind wie gemacht, um in Frankreich surfen zu lernen. Hinzu kommen die endlos langen Sandstrände ohne Steine oder Felsen, so dass auch bei ungewollten Stürzen kaum Gefahren lauern.

Weil die Wellen sehr weit draußen brechen, laufen die Weißwasserwalzen zur richtigen Tidenzeit für eine gefühlte Ewigkeit über die halb gefluteten Sandbänke und mit dem richtigen Kursangebot sollten die ersten Surferfolge in der grünen Welle bereits nach wenigen Kurstagen machbar sein.

Surfcamp Frankreich

Das passende Surfcamp finden ist in Frankreich kein Selbstläufer!

Dabei gibt es nur einen Haken: Denn bei Frankreichs erdrückender Vielfalt an Surfschulen und Surfcamps, ist es wahrlich keine leichte Aufgabe, das passende Trainingslager mitsamt schöner Unterkunft und individuellen Kursangeboten zu finden.

Unabhängige Vergleichsseiten im Internet sind leider Fehlanzeige und die Surfcamps mit dem größten Werbebudget trommeln oft am lautesten. In Sachen individuelle Betreuung der Gäste, angepasste Kursinhalte und Wohlfühl-Atmosphäre sind sie aufgrund ihrer Größe aber nicht immer automatisch die beste Option.

Außerdem sind die Ansprüche an einen Surfurlaub von Surfer zu Surfer sehr verschieden und nicht jeder steht auf die anonyme Massenabfertigung einiger großer Surfcamp-Ketten, bei denen sich auch die Surfcoaches oft in schneller Abfolge die Klinke in die Hand geben, so dass es immer schwerer wird, verlässliche Aussagen über anhaltend gute Schulungsmethoden zu machen.

Surfcamp und Surfschule in Frankreich

Die Qual der Wahl: Surfschulen und -camps gibts in Frankreich wie Sans am Meer!

Um dieses Dilemma ein wenig zu entschärfen, habe ich mir in der Surfsaison 2016 einige der beliebtesten Surfcamps in Frankreich mal etwas genauer angesehen. Als regulärer Campgast konnte ich den Surfcoaches bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken und die allgemeine Stimmung im Team und bei den Gästen hautnah miterleben.

Dabei habe ich mich bewusst für eine kleine Auswahl an Surfcamps entschieden, die mir von mehreren Gästen und Surfcoaches vorab empfohlen wurden und auch online über überdurchschnittlich positive Referenzen verfügen.

Als objektive Ergänzung zu meiner persönlichen Einschätzung habe ich die wichtigsten Leistungen und Preise der Surfcamps noch einmal in einer Vergleichsübersicht für die Surfsaison 2017 gegenübergestellt.

Das Dreamsea Surfcamp

Das Dreamsea Surfcamp in Moliets-Plage ist ein kleines Wunderland und nicht nur für partylustige Surfanfänger in den Zwanzigern eine gute Wahl.

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets Plage

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets Plage

In Sachen Kreativität und gediegener Zeltplatzkultur setzten die spanisch-kanarischen Macher des vor wenigen Jahren ins Leben gerufenen Dreamsea Camps wirklich völlig neue Maßstäbe:

Lachs zum Frühstück, königliche Glamping Zelte, überall kleine versteckte Kunstschätze, jeden Tag Yoga und immer ein Lächeln im Gesicht – das ist nicht nur extrem symphytisch sondern schafft auch eine super angenehme und persönliche Atmosphäre, die in anderen Camps längst nicht selbstverständlich ist.

Das Essen im Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets ist unglaublich gut

Das Essen bei Dreamsea ist fantastisch!

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets mit einem super freundlichem Team

Camp-Alltag bei Dreamsea

Auch die Qualität vom Frühstücksbuffet und dem mehrgängigen Abendessens im exotischen Bambus-Pavillon ist für ein Surfcamp außergewöhnlich und es ist schon eine echte Kunst, dem üppigen Nachtisch zu widerstehen.

Das absolute Highlight bei Dreamsea sind aber die stilvollen Unterkünfte. Was das junge Betreiber-Team hier für ihre Gäste auf die Beine stellt, hat mit Camping wie man es kennt kaum noch etwas zu tun.

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich Unterkunft im Glamping Zelt

Unterkunft im stylischen Glampingzelt

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich Unterkunft im einfachen Glockenzelt

Unterkunft im einfachen Glockenzelt

Besonders die auf festen Holzpodesten aufgestockten Glamping Zelte mit massivem Bettgestell und fetten Matratzen lassen dich schlafen wie ein Baby. Zudem ist jedes der geräumigen Zelte individuell eingerichtet und aufwendig dekoriert, so dass es gar nicht anders geht, als sich darin sofort wohl zu fühlen.

Der Surfkurs im Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets ist besonders gut für absolute Surfanfänger

Die Surfcoaches sind immer mit im Wasser!

Was die Surfkurse angeht, werden die Gäste morgens in kleine Gruppen mit 8 Surfschülern Pro Coach aufgeteilt und zwischen 12:30 und 17:00 Uhr nacheinander unterrichtet, so dass die Gesamtgruppe nicht zu groß wird. Die erfahrenen Surflehrer unterrichten auf Englisch und gehen gemeinsam mit den Surfschülern in die Wellen.

Der Surfspot für die Surfkurse

Der nächstgelegene Surfspot befindet sich an der Flussmündung von Moliets-Plage und ist mit einem etwa zehnminütigen Fußmarsch erreichbar. Wegen der dynamischen Sandverlagerung im Mündungsbereich bilden sich hier häufig gute Sandbänke, die bei kleineren Sommer-Swells Jahr für Jahr für ideale Anfängerwellen sorgen. Eine genauere Spotbeschreibung zu Moliets-Plage kannst du im Abschnitt Surfspots nachlesen.

Die Highlights von Dreamsea im Überblick

  • Sehr hoher Camping-Standard mit stylischen Unterkünften (besonders im Glampingbereich)
  • Vorzügliche Rundumverpflegung (inkl. Frühstück, Lunchpaket und Abendessen)
  • ​Angenehmes Miteinander und kreatives Rahmenprogramm mit Shows und Konzerten
  • Sehr engagiertes Team und individueller Umgang mit den Gästen
  • ​Motivierte Surfcoaches und gutes Leihmaterial auch für Intermediates
  • Viele schöne fröhliche Menschen in den Mittzwanzigern
Das Dreamsea Surfcamp Frankreich das Glamping Zelt vom Surfnomaden

Mein Zuhause bei Dreamsea Moliets im Sommer 2016

Mein Fazit: Das Dreamsea Surfcamp ist besonders gut für Surfanfänger und werdende Intermediates, die ihren stilvollen Surfurlaub mit viel Charme, guter Rundumversorgung und vielseitigem Entertainment verbinden wollen, um gemeinsam die Leichtigkeit des südfranzösischen Sommers zu zelebrieren.


Die Atlantic Surf Lodge

Die Atlantic Surf Lodge in Vieux Boucau ist eine sehr angenehme Surfunterkunft mit familiärer Atmosphäre, super leckerem Essen und unkomplizierten Gastgebern.

Die im Sommer 2008 von Wavetours-Gründer Uli Scherb ins Leben gerufene Lodge ist urgemütlich und bietet neben einem geräumigen Garten auch einen stilvoll eingerichteten Wohnbereich mit großer Gemeinschaftsküche, relaxtem Wohnzimmer sowie gemütlicher Sofa-und Kaminecke.

Campleiter Uli Scherb von der Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau bei der Arbeit

Campleiter Uli Scherb bei der Arbeit

Die Wohnküche der Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau zum Frühstück

Frühstück in der offenen Wohnküche

Die Mehrzahl der Gäste in der Atlantic Surf Lodge sind deutsche Surfurlauber, die nicht mehr nur auf Party aus sind, sondern die ruhige Umgebung mit eigenem Garten und angrenzendem Pinienwalt wertschätzen. Gemeinsame Aktivitäten sind bei Uli kein Zwang und abgesehen von den Surf- und Yogakursen sind die Tage nicht durchstruktureiert. Es bleibt also viel Freiraum für entspanntes Relaxen im sonnigen Garten und für individuelle Surfsessions im eigenen Tages-Rhythmus.

Die Surfkurse werden von einem festen Team an erfahrenen Surfcoaches auf Deutsch durchgeführt und von mehreren praxisnahen Theorieeinheiten in der Lodge begleitet.

Foto Analyse vom Surfkurs in der Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau

Foto Analyse vom Surfkurs in der Atlantic Surf Lodge

Weil nicht alle Lodge-Bewohner an den Surfkursen teilnehmen, ergibt sich auch für alleinreisende Free Surfer die Möglichkeit, sich für gemeinsame Surfsessions oder Fahrgemeinschaften zu den umliegenden Spots zu verabreden.

Das auf Wunsch auch vegetarische Essen wird immer frisch zubereitet und zu gemeinsamen Essenszeiten serviert. Wenn die Glocke bimmelt versammeln sich alle Gäste im gemütlichen Innenhof zum Abendessen, um den Abend im Anschluss bei einem Bierchen und Rundlauf an der Tischtennisplatte ausklingen zu lassen.

Surf Theorie im Garten der Atlantic Surf Lodge in Vieux-Boucau

Surf-Theorie im Garten der Atlantic Surf Lodge

Der Fahrradverleih ist im Preis inklusive und über die umliegenden Waldwege gelangst du auch an die etwas versteckten Spots, die weniger überlaufen sind.

Auch die Riffwellen im Baskenland kannst du in einem Tagesausflug auschecken, solange du mit eigenem Auto oder Mietwagen unterwegs bist.

Die Surfspots in der Nähe:

Der Hausspot der Atlantic Surf Lodge ist der endlos lange Beachbreak von Vieux-Boucau, der mit dem Fahrrad in fünf Minuten zu erreichen ist. Die Qualität der Wellen steht und fällt mit der genauen Lage der Sandbänke. Als Surfanfänger oder Intermediate hast du zur richtigen Tidenzeit aber fast immer gute Optionen. Bei großem Swell im Herbst lohnt sich ein eigener Mietwagen, mit dem du an die geschützten Spots von La Sud und an die Molen von Capbreton ausweichen kannst. Mehr dazu im Abschnitt Surfspots.

Die Camp-Highlights im Überblick

  • Ausgezeichnetes Essen (Vollverpflegung mit Frühstück, Lunchpacket und Abendessen)
  • Gemütliche Wohnatmosphäre und großer Garten
  • ​Ausreichende Rückzugsbereiche auch bei schlechtem Wetter
  • Keine Saufspiele oder Gruppenzwänge
  • ​Legendärer Tischtennis-Rundlauf an langen Sommerabenden
  • Gute Leihboards auch für fortgeschrittene Surfer
  • Unkomplizierter Gastgeber und verlässliche Surfcoaches mit jahrelanger Erfahrung

Leistungen und Preise

Wenn du noch genauer wissen möchtest, was dich in der Atlantik Surf Lodge erwartet, findest du in der folgenden Übersicht schon mal alle wichtigen Infos über Leistungen, Camp-Ausstattung, Surfausrüstung und Surfkurse.

Frühstück und Theorie im Innenhof

Frühstück und Surftheorie im sonnigen Innenhof der Lodge

Ich war wie gesagt selbst bei Uli in der Lodge, kenne das Team und einige der sehr engagierten deutschsprachigen Surfcoaches persönlich und kann dir versichern, dass alle hier aufgeführten Angaben auch wirklich der Realität entsprechen. Deine hohen Erwartungen werden also vor Ort erfüllt!

Leistungen

Beschreibung

Verpflegung

Frühstück, Lunchpaket und Abendessen - Veggies & vegans welcome 😉

Unterkünfte

Einzelzimmer oder Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Camp-Ausstattung

Großes Wohnzimmer, Campeigener Garten, Yogaraum, Fahrräder, Balance Boards, Tischtennisplatte, Slackline, Skateboards, Sonnenschirme für den Strand, Kostenloses WIFI in den Gemeinschaftsräumen und auf den Zimmern.

Outdoor-Angebote

Yogakurse, Massagen, Tischtennis, Skaten /Cruisen.

Leistungen der Surfkurse

Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene, Surfkurse auf Deutsch, Englisch und Französisch, wöchentliche Video-Analyse.

Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

maximal 8

Typisches Durchschnitts- Alter der Gäste


~ Ende 20

Saison 2017

Mai bis November

Und hier auch schon mal ein Überblick zu den Preisen für die Surfsaison 2017. Genaue Auskünfte über individuelle Surf-Pakete, Anreisetage und Details zu den Surfunterkünften und der großartigen Verpflegung erhältst du über den grünen Button direkt von Uli.

1 Woche Unterkunft im Mehrbettzimmer & Verpflegung

1 Woche Unterkunft im Doppelzimmer & Verpflegung

1 Woche Unterkunft im Mehrbettzimmer & Verpflegung und fünf Tage Surfkurs

1 Woche Unterkunft im Doppelzimmer & Verpflegung und fünf Tage Surfkurs

Nebensaison*

260 €

380 €

420 €

540 €

Zwischensaison*

360 €

510 €

520 €

670 €

Hauptsaison*

410 €

560 €

570 €

720 €

* Nebensaison: 08.04. – 01.07.2017 sowie 02.09. – 18.11.2017

* Zwischensaison: 01.07. – 15.07.2017 sowie 26.08. – 02.09.2017

* Hauptsaison: 15.07. – 26.08.2017

In den Preisen enthaltene Leistungen: 8 Tage, 7 Nächte, 8 x Frühstück plus Lunchpacket plus 7 x Abendessen, 10 Std. Surfunterricht (inkl. Surfmaterial, Surftheorie-Unterricht plus Videoanalyse) sowie ein eigenes Leihfahrrad zur freien Verfügung.

Mein Fazit: Die Atlantic Surf Lodge ist ein super Ort für alle individuell reisenden Free Surfer, die sich gerne bekochen lassen. Genauso wohl fühlen sich hier aber auch absolute Surfanfänger, die sich auf hervorragende Surfcoaches mit viel Erfahrung verlassen können.

Wenn dir die Atlantic Surf Lodge genauso gut gefällt wie mir, kannst du hier schon mal unverbindlich die Verfügbarkeit für deinen geplanten Reisezeitraum prüfen:

* Deine Anfrage gelangt dann direkt zum Campleiter Ulli, so dass du mit einer schnellen Antwort rechnen kannst. Die Angebote und Preise sind aber selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des Anbieters.



Die Pura Vida Lodge

Jede Menge Spielzeug für Surfer, Möbel aus Treibholz und selbstgebackenes Biobrot – als letzte Station auf meiner dreiwöchigen Wellenreise entlang der französischen Atlantikküste im Spätsommer 2016 hat mich auch die Pura Vida Lodge in Mimizan-Plage total überzeugt.

Pura Vida steht eigentlich für das unbeschreibliche Lebensgefühl in Costa Rica. In diesem Fall handelt es sich aber um ein gut organisiertes Surfcamp mit vielen gemeinsamen Aktivitäten und Angeboten auch jenseits des Surfens.

Das Frühstück in der offenen Wohnküche der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage

Frühstück in der offenen Garten-Wohnküche

Selbst gemachte Zutaten in der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage

Gesunde Zutaten in der Pura Vida Lodge

Mit ihrem öko- und gesundheitsorientierten Konzept legt das belgische Betreiber-Pärchen besonders viel Wert auf eine gesunde Ernährung mit selbst gemachten Zutaten. Beim gemeinsamen Abendessen in der offenen Garten-Küche stehen verschiedene vegetarische oder nichtvegetarische Gerichte zur Auswahl. Auch auf glutenfreie oder vegane Verpflegungswünsche wird individuell eingegangen.

Der Garten in der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage

Der subtropische Garten schafft eine angehenme Camp-Atmosphäre

Der beheizte Pool in der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage_Surfcamp Frankreich

Ein Highlight: Der beheizte Öko Pool

Ein echtes Highlight ist der wunderschön gestaltete Garten mit beheiztem Swimmingpool, offener Bar, Stelle für Lagerfeuer und gemütlichen Chill Out Areas mit riesigen Kissen.

Die campeigenen Surf- und SUP-Boards sind in einem sehr guten Zustand und auch die sonstige Camp-Ausstattung kann sich absolut sehen lassen: Neben den vielen mit Surfboard Racks ausgerüsteten Fahrrädern, stehen den Gästen auch diverse Carver Skateboards und Longboards sowie mehrere Balance Boards und GoPro Ausrüstungen zur Verfügung.

Surfkurs in der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage_Surfcamp Frankreich

Surfkurs von der Pura Vida Lodge in Mimizan Plage

Der neue Skate Park von Mimizan Plage liegt 5 Gehminuten vom Surfcamp entfernt und auf dem nahe gelegenen Fluss werden campeigene SUP- und SUP-Yoga-Kurse angeboten.

Die internationalen Gäste sind bunt gemischt aber überwiegend nicht mehr studentisch. Trotz der vielen alleinreisenden Surfanfänger ist das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe sehr ausgeprägt und es fällt leicht, Anschluss zu finden.

Die Surfspots in der Nähe: Der langgestreckte Beachbreak von Mimizan-Plage bietet mehrere gute Peaks für die verschiedenen Könnensstufen und je nach genauer Position der Sandbänke können die Wellen auch mal richtig feuern. Obwohl der Surfstrand im Sommer recht voll werden kann, gibt es in der Nähe noch mehrere gute Ausweichspots. Der kleine Strandorte Contis Plage ist mit dem Mietwagen schnell erreichbar und gerade in der Hochsaison eine gute, weil spürbar leerere Alternative. Eine genaue Beschreibung der Surfspots in Mimizan-Plage findest du auch im Abschnitt Surfspots.

Die Pura Vida Lodge im Überblick

  • Sehr schöner Pool und Gartenbereich
  • Super Ausstattung und modernes Surfequipment
  • ​Engagierte Surfcoaches, die auf Englisch unterrichten
  • ​Stilvolle Unterkünfte mit Liebe zum Detail
  • Gesunde und vielseitige Verpflegung
  • Diverse Outdoor Aktivitäten auch jenseits der Surfkurse
  • An jedem (kühlen) Abend Lagerfeuer im Garten
  • Internationale Atmosphäre und gemeinschaftliches Miteinander unter den Gästen

Leistungen und Preise

Damit du schon mal weißt, worauf du dich im Pura Vida Surfcamp alles freuen darfst, habe ich dir die folgende Übersicht mit allen wichtigen Infos zu Leistungen, Ausstattung, Material und Surfkursen zusammengebastelt.

Gemütliches Schlafzimmer mit Balkon in der Pura Vida Lodge

Gemütliches Schlafzimmer mit Balkon in der Pura Vida Lodge

Wie gesagt, ich war selbst vor Ort, kenne den sympathischen Surfcamp-Betreiber Sven und einige der Surfcoaches persönlich und kann dir versichern, dass alle hier aufgeführten Leistungen auch wirklich dem entsprechen, was du vor Ort antreffen wirst!

Leistungen

Beschreibung

Verpflegung

Bio-Frühstück, Abendessen, ganztägig Kaffee und Tee

Unterkünfte

Einzel-, Doppel-, und Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad

Camp- Ausstattung

Kostenloses WIFI in Gemeinschaftsräumen und Zimmern, große Gemeinschaftsküche, Campeigener Garten, Chill Out Area, beheizter Swimmingpool, Tischtennisplatte, Fahrräder und Beachcruiser mit Boardracks, Balance Boards, Slackline, Skateboards und großer Skatepark in Laufnähe.

Outdoor-Angebote

Yogakurse, Massagen, SUP Touren, SUP Yoga, SUP Yoga Fitness, Skaten /Cruisen und Tischtennis.

Leistungen der Surfkurse

Spezielle Kursinhalte für Surfanfänger, Intermediates und Fortgeschrittene, Surfkurse auf Englisch, wöchentliche Video-Analyse, Theorieunterricht, spezielle Angebote für Erwachsene und Familien.

Anzahl der Surfschüler pro Surfcoach

maximal 8

Typisches Durchschnitts- Alter der Gäste


+/- 25

Saison 2017

Anfang Mai bis Mitte Oktober

Und hier auch schon mal ein Überblick der Preise für die Surfsaison 2017. Auskunft über individuelle Surf-Pakete, Anreisetage und Details über die Unterkünfte, Verpflegung und Shuttle-Services erhältst du am einfachsten über den grünen Button weiter unten.

Preise in der Nebensaison (vor dem 10. Juni / nach dem 30. Sept. 2017):

  • Eine Woche Surfcamp: 395 Euro
  • Zwei Wochen Surfcamp: 715 Euro

Preise in der Hauptsaison (vom 8. Jul. bis zum 19. Aug. 2017):

  • Eine Woche Surfcamp: 665 Euro
  • Zwei Wochen Surfcamp: 1255 Euro

In den Preisen enthaltene Leistungen: 8 Tage, 7 Nächte, 8 x Frühstück + 5 x Abendessen, 6 Std Surfunterricht plus Surfmaterial, Bodyboards, Skateboards, Longboard Skates, Electra Beachcruiser mit Boardrack.

Individuelle Ansprache im Surfkurs der Pura Vida Lodge in Südfrankreich

Individuelle Ansprache im Surfkurs der Pura Vida Lodge

Mein Fazit: Die Pura Vida Lodge ist eine stilvolle Wohlfühloase mit engagierten Surfcoaches und vielen gemeinsamen Outdoor Aktivitäten, Yoga und Massagen. Alle Surfanfänger, die keine Lust auf Camping haben, werden diese liebevoll gestaltete Lodge mit beheiztem Öko-Pool, tropischem Garten und leckerem Bio-Essen lieben.

Wenn du an einem Aufenthalt in der Pura Vida Lodge interessiert bist, kannst du hier mit einem Klick die Verfügbarkeit für deinen Reisezeitraum prüfen:

* Deine Anfrage gelangt direkt zum Campleiter Sven, so dass du mit einer schnellen Antwort rechnen kannst. Die Angebote und Preise sind selbstverständlich dieselben wie auf der Webseite des Anbieters.


Die besten Surfspots in Frankreich

Von soft und mellow bis fast und hollow – Frankreichs Atlantikküste ist lang und entsprechend zahlreich sind ihre Wellen, die hauptsächlich über sandigem Untergrund brechen.

Doch trotz der großen Auswahl ist es als Urlaubssurfer nicht immer einfach, die passende Welle für das eigene Können zu finden. Da ist zum einen die ständig variierende Lage der Sandbänke und zum anderen die teilweise recht heiklen Strömungen. Außerdem neigen die offenen Beachbreaks bei größerem Swell dazu, auf breiter Front close-out zu brechen.

Alles zusammen hat durchaus das Potenzial, selbst gestandene Surfer zur Verzweiflung zu treiben.

Damit es aber soweit gar nicht erst kommt, sondern der Spaß am Surfen im Vordergrund steht, möchte ich dir in den folgenden Abschnitten für verschiedene Surfregionen eine Auswahl an Surfspots vorstellen, die bei kleiner bis mittlerer Swellgröße (ca. 1 Meter) und Perioden von 10 bis 12 Sekunden für die meisten Urlaubssurfers die brauchbarsten Surfbedingungen hervorzaubert.

Die folgende Übersicht mit den wichtigsten Faktoren für Urlaubssurfer dient der nötigen Orientierung, um dich bei der Reise- und Routenplanung für die passende Surfregion zu entscheiden.

Spot

Untergrund

Surflevel

Crowd Faktor

Surfcamps / Surfunterkünfte

Lacanau

Promenade

Sand

Anfänger - Pros

hoch

Carcans-

Plage

Camping-

platz

Sand

Anfänger - Intermediate

mittel

Moliets-

Plage

Fluss-

mündung

Sand

Anfänger - Intermediate

mittel

Mimizan-

Plage

Remember Beach

Sand

Anfänger - Intermediate

mittel

Vieux-Boucau

Camping-

platz

Sand

Anfänger - Intermediate

mittel

La Sud

nördlich der Mole

Sand

Anfänger - Intermediate

hoch

Molen bei Capbreton

Zwischen den Molen

Sand

Intermediate - Fortgeschritten

mittel - hoch

Erretegia

Parkplatz

Sand, Riff

Intermediate - Fortgeschritten

gering  -mittel

Saint-Jean-de-Luz

Sainte-Barbe

Sand, Riff

Intermediate - Fortgeschrittene

mittel

Hendaye

La Casino

Sand

Anfänger - Intermediate

mittel - hoch

Gironde

Der Küstenabschnitt Gironde zwischen Soulac-Sur-Mer und Arcachon gehört zum erweiterten Einzugsgebiet von Bordeaux und an den Wochenenden der Sommermonate sind die Strände entsprechend voll. Aber selbst dann findest du an den etwas versteckteren Strandzugängen, die du mit dem Mountainbike und etwas Laufbereitschaft erreichen kannst, den einen oder anderen brauchbaren Peak, der noch nicht von einer Hundertschaft Surfer bevölkert wird.

Tipp: Weitere hilfreiche Spotinfos entlang der Küste von Gironde kannst du auch bei WaveCulture nachlesen.

Lacanau

Lacanau-Océan beherbergt seit Ende der 70er Jahre diverse internationale Surf Contests und ist zudem das absolute Partymekka von Bordeaux. An der ballermannartigen Promenade sorgen Kontiki Bar und Co mit ihren Oben-Ohne-Tänzerinnen für die Extraportion Après-Surf-Trash.

Auf der anderen Seite beheimatet der knapp 15 km lange Küstenabschnitt zwischen La Nord und La Sud aber auch einige hervorragende Peaks, an denen Longboarder, Surfanfängern und Bodyboarder gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Von der Strandpromenade aus hast du einen guten Blick auf die zahlreichen Peaks, die trotz der Sandarmut zwischen den Molen oft die besten Wellen liefern.

Surfspot von Lacanau Plage in Frankreich

Lacanau-Océan: So aufgeräumt sind die Lineups hier selten

Surftechnisch kann sich Lacanau besonders im Anschluss an den hektischen Sommer-Wahnsinn durchaus lohnen. Als individuell reisender Surfer findest du in der Villa Zenith eine günstige und charmante Surfunterkunft in Strandnähe.

Wenn du mit viel Party und vollen Lineups im Sommer nichts anfangen kannst, bietet sich das benachbarte Carcans Plage als relaxter Zufluchtsort an:

Carcans Plage

Das kleine verschlafene Strandnest am Rande des Naturschutzgebietes Étang de Carcans ist so abgeschieden, dass es nur im absoluten Hochsommer für einige Wochen zum Leben erwacht. Die Pizzeria Les Mouettes, das Surfing Café und der von Skatern geliebte glatte Asphalt auf den Fahrradwegen – das sind auch schon die Hauptattraktionen dieses von Pinienwäldern umgebenen sympathischen Surferörtchens.

Carcans Plage zum surfen im Sommer in Frankreich

Der verschlafene Surferort Carcans erwacht nur im Sommer zum Leben

Der große Vorteil von Carcans Plage sind aber die vielen guten Peaks, die man im Vergleich zu dem nur wenige Kilometer entfernten Lacanau-Océan fast schon als einsam bezeichnen könnte - insbesondere dann, wenn du mit dem Mountainbike an die etwas weiter nördlich gelegenen Strandzugänge ausweichst.

Der relaxte Vibe auf dem kleinen Campingplatz Camping de l’Océan, der auch das alteingesessene Summersurf Surfcamp beherbergt, und die idyllischen Stellplätze für Campervans in Bombannes am nahe gelegenen Hourtinsee tragen zu der besonders entspannten Atmosphäre von Carcans Plage bei.

Und wenn dein Surfboard fachmännisch repariert werden soll oder du noch nach passenden Surf Gadgets suchst, ist Rod`s Surf Shop die richtige Adresse.

Les Landes

Die Region Les Landes zwischen Arcachon und Biarritz ist geprägt von Pinienwäldern, endlosen Sandstränden und unzähligen anfängertauglichen Beachbreaks. Teils kräftige Strömungen und wenig Schutz bei großen Swells oder starken Winden sind die weniger schönen Seiten dieses recht gleichförmigen Küstenabschnitts, der durch neu formierte Sandbänke aber auch immer wieder extrem positive Überraschungen parat hält.

Die zahlreichen Campingplätze von Moliets, Mimizan und Vieux-Boucau zählen unter Surfern zu den beliebtesten des Landes. Im Sommer richten sich hier zahlreiche Surfcamps ein, so dass einige Campingplätze zu regelrechten Zeltstädten mit Festivalcharakter anschwellen.

Les Landes Surferparadies in Frankreich

Les Landes ist mit dem längsten Surfstrand Europas gesegnet

Les Landes zählt ohne Frage zu den beliebtesten Surfregionen von ganz Europa, ist gleichzeitig aber auch einer der am dünnsten besiedelten Landstriche des Kontinents. Die meisten Siedlungen werden fast ausschließlich als Feriendomizil genutzt und der öffentliche Nahverkehr ist dementsprechend so gut wie nicht vorhanden.

Wie du mit deinem Surfboard trotzdem halbwegs günstig und unkompliziert via Mitfahrgelegenheit vom Flughafen oder Bahnhof aus an die kleinen Surferorte in der Umgebung kommst, liest du im Abschnitt Mobilität vor Ort.

Moliets-Plage

Moliets-Plage ist der perfekte Ort für die Sommerferien. Als Surfanfänger mit Lust auf Party und Austausch mit vielen anderen werdenden Surfern aus ganz Europa bist du hier goldrichtig!

Auf dem bei Surfern extrem angesagten Campingplatz Les Cigales befindet sich auch das wunderschöne Dreamsea Surf Camp, das ich mir im letzten Spätsommer einmal genauer angeschaut habe und nicht zuletzt wegen der neuartigen und kreativen Camp-Konzepte unbedingt empfehlen kann. Meine komplette Review über Dreamsea liest du im Abschnitt Surfcamp Frankreich.

Surfspot Moliets-Plage_surfen Frankreich

Die Flussmündung von Moliets-Plage: Die Geburtsstunde vieler junger Surfer

Je nach Lage der Sandbänke befinden sich die besten Peaks von Moliets meistens in der Nähe der Flussmündung, an die du am besten über die kleine Parallelstraße nördlich vom Campingplatzgelände gelangst.

Zwar verschiebt sich die Flussmündung zwischen Winter- und Sommerhalbjahr durch die Sandverlagerungen großer Swells immer wieder. Um den Zugang zum Badebereich vor der Strandpromenade für die Lifeguards befahrbar zu machen, wird der Fluss aber in den Sommermonaten regelmäßig künstlich umgeleitet. Die Mündung befindet sich dann weiter im Norden direkt neben dem vorgelagerten Dünengürtel, wo in der Regel auch die Surfkurse der verschiedenen Surfcamps und Surfschulen von Moliets stattfinden.

Um zu den etwas leereren Surfspots zu gelangen, musst du den kleinen Huchet-Fluss durchqueren und einige hundert Meter weiter in Richtung Norden laufen. Für die Flussdurchquerung gilt es aber auf die Gezeiten zu achten: Während das Wasser bei Ebbe ungefähr auf Knie- bis Brusthöhe ist, kann es bei Flut und Vollmond vorkommen, dass du ein paar Meter schwimmen musst.

Vorsicht auch vor den Befestigungssteinen und Petermännchen, die an seichten Stellen unter der sichtbaren Sandoberfläche lauern, um dir den Surftag zu vermiesen. Noch gefährlicher sind allerdings die langen Nächte in der berüchtigten Bar L'Open, die schon so manch einen Surfer von seiner eigentlichen Mission abgehalten haben – nämlich dem Wellen catchen.

Mimizan-Plage

Mimizan-Plage zählt zu den etwas größeren Strandorten von Les Landes und ist ein absoluter Klassiker für alle Wallenfans, die in Frankreich surfen lernen wollen. Der etwa 10 km lange Sandstrand von Mimizan wird nur durch den Courant de Mimizan unterbrochen, einem etwa 10 km langen Fluss, den du entspannt mit einem Stand Up Paddle Board erkunden kannst.

Die Peaks am nördlich gelegenen Remember Beach bieten die besten Chancen auf längere Wellenritte. In manchen Jahren sind aber auch die Sandbänke im Bereich der Flussmündung und am Plage de Sud einen Wellencheck wert. Die Beachbreaks der weiter südlich gelegenen Küstenorte wie Lespecier und Contis-Plage sind in den beliebten Sommermonaten etwas leerer und je nach Qualität der Sandbänke auch den einen oder anderen Tagesausflug wert.

Surfspot Mimizan-Plage in Frankreich-ein Surfmekka zum surfen lernen

Der Strand von Mimizan-Plage südlich der Flussmündung

Wirklich schöne Surfunterkünfte und gut betreute Surfkurse bietet die liebevoll eingerichtete Pura Vida Lodge am Ortseingang, wo ich im letzten Spätsommer einige sehr entspannte Surftage verbringen durfte. Meine komplette Review zur Lodge findest du im Abschnitt Surfcamp Frankreich.

Wenn du Mimizan mit dem Surfmobil einen Besuch abstatten möchtest, findest du einen gratis Stellplatz direkt im Ortszentrum zwischen Fußgängerzone und Brücke. Dort gibt es allerdings keine sanitären Einrichtungen und wegen des Wochenmarkts gilt hier montags absolutes Stehverbot. Ein weiterer Stellplatz mit sanitären Einrichtungen befindet sich am südlichsten Strandparkplatz direkt hinter den Dünen. Die Übernachtung kostet dort 9,50 Euro.

An den wenigen Flat days in Mimizan kannst du dich mit dem Skateboard oder Carver in dem gerade erst eröffneten Skate Park austoben oder mit dem Fahrrad die umliegenden Pinienwälder und ruhigeren Strandabschnitte erkunden.

In Frankreich essen gehen_L`Orchestra in Mimizan-Plage

Das L`Orchestra in Mimizan-Plage ist einfach nur lecker!

Mein Lieblingsrestaurant in Mimizan-Plage ist die stylische Tapas Bar L'Orchestra direkt im Ortszentrum.

Die besten After-Surf-Partys des Sommers steigen in der Pura Vida Surf Bar und in der Bar Americain.

Vieux-Boucau

Auch Vieux-Boucau zählt zu den bekannteren Surfnestern im Süden Frankreichs. Neben einer guten Infrastruktur für Surfer bietet der im Sommer sehr belebte Strandort mehrere offene Beachbreaks, die jede Menge Swell einfangen.

Bei mittlerer Tide und kleinerem West bis Nordwest-Swell hast du hier als Surfanfänger und Intermediate den meisten Spaß. Bei guter Lage der Sandbänke kannst du vor allem nördlich der Flussmündung ein paar längere Spaßwellen erwischen.

Surfspot Vieux-Boucau in Frankreich_Beachbreak für Surfanfänger und Intermediates

In Vieux-Boucau ist fast immer was zu holen!

Bei größeren Swells nimmt die ohnehin schon kräftige Seitströmung noch weiter zu und es wird deutlich kompliziert, am Peak die Position zu halten, ohne unaufhaltsam in Richtung Spanien zu treiben.

Der Campingplatz Les Sablères, der auch eines der bewährten Wavetours Surfcamps beheimatet, liegt direkt an der wunderschönen Dünenlandschaft. Hier kannst du auch mit deinem Campervan einchecken, oder du versuchst dein Glück auf dem angrenzenden Strandparkplatz. Der Stellplatz direkt an der Düne hat keine Höhenbegrenzung und zumindest in der Nebensaison werden wildcampende Surfmobile meistens toleriert.

Wenn du als individuell reisender Surfer keine Lust mehr auf Camping hast, kann ich dir die urgemütliche Atlantic Surf Lodge empfehlen, die vom ehemaligen Wavetours Gründer Uli Scherb betriebene wird - der Mann weiß also was er macht. Meinen kompletten Erfahrungsbericht über die Lodge kannst du im Abschnitt Frankreich Surfcamp nachlesen.

Hossegor und Umgebung

Die Gegend in und um Hossegor ist das französische Surfmekka schlechthin. Ein Grund dafür ist der einzigartige Tiefseegraben, der sich von Nordspanien aus durch die Biskaya zieht und unmittelbar vor der Küste Hossegors endet, wodurch die Wellen mit voller Power und fetten Tubes auf die flachen Sandbänke knallen.

Surfspot La Graviere in Hossegor_Frankreich surfen_1

Perfekte Tubes am Surfspot La Graviere

Gleichzeitig führt die besondere Unterwasserstruktur der Sandbänke dazu, dass auch größere Swells in Hossegor noch surfbar bleiben, während die angrenzenden Breaks im Norden bereits komplett Close-Out brechen.

Die Region beherbergt die Surf Weltmeisterschaften und ist weltbekannt für ihre Weltklasse-Beachbreaks, die aber im Sommer nur selten zu Höchstform auflaufen.

Während sich hier also im Herbst die besten Surfer der Welt messen, bist du in Hossegor selbst in der swellarmen Sommerzeit als Surfanfänger oder Intermediate auf der wellensicheren Seite.

Wenn du an den Stränden von Hossegor mit dem Surfboard ins Lineup paddelst, darfst du allerdings eines nicht haben: Angst vor Crowds. Ohne ausgeprägte Toleranz für surfende Massen, wirst du dein Surferglück hier kaum finden und solltest lieber an die angrenzenden Surfregionen im Baskenland ausweichen ​oder diese 10 (Jedi-)Weisheiten verinnerlichen..

La Sud

In Sichtweite der WSL-Austragungsorte gelegen, gilt dieser softe Beachbreak nördlich der Flussmündung als einer der wenigen anfängertauglichen Surfspots der gesamten Hossegor-Area.

oder diese 10 (Jedi-)Weisheiten verinnerlichen.
Surfspot La Sud in Hossegor_perfekt um als Anfänger in Frankreich surfen zu gehen

Der Surfspot La Sud in Hossegor: Für Surfanfänger eine gute Wahl

Die langen Lefthander brechen super mellow und sind deutlich kleiner als die heftigen Beachbreaks der weltbekannten Nachbarspots La Nord und La Graviére, die bei großen Swells ein echter Hingucker sind. Als schaulistiger Wellenfan kannst du hier kopfhohe Tubes in unmittelbarer Strandnähe bestaunen.

Molen in Capbreton

Tage, an denen der Ozean in La Graviére und Co förmlich explodiert und sich die Weltklasse-Surfer eine Barrel nach der anderen schnappen, haben die Wellen zwischen den Molen von Capbreton die perfekte Größe für Intermediates, die hier nicht Kopf und Kragen riskieren müssen, um sich ein paar richtig schöne Ritte abzuholen.

Surfspot Le Santocha zwischen den Molen von Capbreton in Frankreich

Kein Geheimtipp aber trotzdem gut: Die Molen von Capbreton

Denn südlich der Flussmündung von Hossegor findest du mehrere Peaks mit runden Wellen, die für fortgeschrittene Anfänger und Intermediates ein ideales Feuchtbiotop bilden.

Die Spots zwischen L`Estacade und Le Santocha sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn es überall sonst nur noch scheppert. Weil sich dieses Wissen aber in der internationalen Surf-Community bereits rumgesprochen hat, wirst du hier auf unfreiwillige Gesellschaft kaum verzichten können.

Das Baskenland

Die Côte Basque - auf Baskisch auch Euskal Kostaldea genannt - zwischen Anglet und spanischer Grenze ist zwar nur 30 km lang aber trotzdem mit einer Vielzahl erstklassiger Reef- und Point Breaks gesegnet.

Anders als die nördlich angrenzenden Surfregionen von Hossegor und Les Landes, sind weite Teile der baskischen Atlantikküste von felsigen Steilküsten geprägt, die immer wieder von kleinen Strandbuchten mit einer Vielzahl abwechslungsreicher Peaks unterbrochen werden.

Das hügelige Hinterland ist mit einer wilden Schönheit gesegnet und erinnert genauso an die Nähe zu Nordspanien wie das wechselhafte Wetter durch angestaute Wolken, die selbst im Hochsommer für den einen oder anderen Regenschauer gut sein können.

Neben der folgenden Spotübersicht findest du bei WaveCulture noch weitere gute Spotbeschreibungen fürs Baskenland. Und auch der in lokalen Surfshops erhältliche Surfer Guide Côte Basque bietet eine gute Ergänzung zu meiner Spotübersicht.

Erretegia

Dieser anfängertaugliche Surfspot ist landschaftlich einer der schönsten der Region. Mit Blick über das unbebaute und saftig grüne Tal kannst du dich schon von der oberhalb gelegenen Rue Nationale aus von der Qualität der Wellen überzeugen.

Die relativ soft über sandigem und teils felsigem Untergrund brechende Welle, ist an kleinen bis mittleren Tagen besonders für Anfänger und Intermediates geeignet. Bei größeren Swells kommen in Erretegia aber auch fortgeschrittene Surfer auf ihre Kosten.

Surfspot Erretegia im Baskenland-gut um in Frankreich surfen zu lernen

Erretegia - die wilde Schönheit vom Baskenland

Obwohl die Welle von der Straße aus gut sichtbar ist, halten sich die Crowds selbst in den Sommermonaten in überschaubaren Grenzen. Auf deinem Surftrip in Richtung Nordspanien solltest du die Welle von Erretegia  also unbedingt mal auschecken.

Eine wunderschöne Unterkunft mit direktem Blick auf den Surfspot findest du in der baskischen Villa Maison Bista Eder. Deutlich einfacher und günstiger kannst du im Surf Hostel Bidart hausen.

Saint-Jean-de-Luz

St-Jean-De-Luz ist ein schnuckeliger baskischer Badeort mit einer großen geschützten Bucht und manchmal auch unglaublich guten Wellen, die du von der Kapelle am Aussichtspunkt Point de Sainte-Barbe wunderbar auschecken kannst.

Surfspot Sainte-Barbe in St-Jean-De-Luz im Baskenland- in Frankreich surfen

Der Surfspot Sainte-Barbe in St-Jean-De-Luz bietet lange softe Righthander

Bei größeren Swells bricht am gleichnamigen Spot Sainte-Barbe ein langer Righthander direkt neben der Mole am nördlichen Ende der Bucht.

Um zum Einstieg zu gelangen, läufst du vom Parkplatz an der Promenade aus entlang der Bucht in Richtung Norden. Kurz bevor es rechts den grünen Hügel zum Panoramablick hochgeht, sind auf der linken Seite ein paar Steinstufen runter zum Meer. Du kannst zwar auch ein Stück vorher vom Strand aus starten - die ohnehin schon lange Paddelstrecke bis ins Lineup verlängert sich damit aber um weitere 200 Meter.

Bei größeren Swells bricht die relativ softe Riffwelle über mehrere Sektionen bis in die Mitte der Bucht, so dass es sich als Intermediate lohnen kann, an der Inside auf verwertbare Reste zu lauern. Während die Welle bei Flut vor allem für Longboarder und Stand Up Paddler geeignet ist, kommen bei Ebbe auch Shortboarder auf ihre Kosten.

Surfspot La Bougie in der Bucht von Saint-Jean-de-Luz bei Socoa zum surfen lernen

Der Surfspot La Bougie läuft nur bei großem Swell

Auch wenn die langlaufenden Wellen von Sainte-Barbe für alle Surfer verlockend sind, solltest du als unerfahrener Surfanfänger wohl eher auf einen sehr großen Swell hoffen, der auch das südwestliche Ende der Bucht von Saint-Jean-de-Luz in Wallung bringt. Die soften Wellen von La Bougie neben der Socoa Festung sind bei kräftigen Herbst- und Winterswells aus Nordwest nämlich die bessere Gelegenheit zum Surfen lernen.

Hendaye

Hendaye ist der letzte baskische Strandort vor der Landesgrenze zu Spanien. Wenn dir die Wellen an den offenen Beachbreaks von Hossegor und Les Landes zu groß und die Strömungen zu heftig werden, ist die geschützte Strandbucht von Hendaye the place to be!

Surfspot Le Casino in Hendaye ist breiter Beachbreak mit vielen Peaks zum surfen lernen in Frankreich

Le Casino in Hendaye: Perfekter Spot für Surfanfänger

Der langgezogene Beachbreak bietet viele Peaks und obwohl es an guten Tagen hunderte von Surfern hierher verschlägt, verteilen sich die surfenden Massen ganz gut über die 3,5 km breite Strandbucht. Wegen der besonders soften Wellen und geringen Strömungen, sind die Peaks am Surfspot Le Casino in der Mitte der Bucht für Surfanfänger und Intermediates ideal. Direkt an der Promenade kannst du relativ entspannt parken und dir den passenden Peak für dein Surflevel herauspicken.

Surfspot Pointbreak Les 2 Jumeaux am nördlichen Ende der Strandbucht von Hendaye

Les 2 Jumeaux in Hendaye: Eher was für die Guten!

Als erfahrener Surfer mit guter Paddelpower kannst du dich am nördlichen Ende der Hendaye-Bucht orientieren, wo du vor beeindruckender Naturkulisse am felsigen Pointbreak Les 2 Jumeaux ein paar erstklassige Righthander abstauben kannst.

Surf Shops und Outlets

Fast alle bekannten Surffirmen, wie Billabong, Quicksilver oder RipCurl, haben ihren europäischen Hauptsitz im Südwesten Frankreichs. Der größte Publikumsmagnet unter den Surfshops in Südfrankreich ist aber ohne Frage das weitläufige Outlet Gelände in dem ansonsten total unspektakulären Örtchen Soorts-Hossegor. Dieser auf den ersten Blick etwas unscheinbare Shoppingpark ist der Traum eines jeden vom Surfvirus geplagten Schnäppchenjägers.

Der weitläufige Parcours mit den Outlets von sämtlichen bekannten Surfmarken heißt auf Französisch Outlet Parc d´Activités Pédebert und zieht Jahr für Jahr tausende kaufwütiger Surftouristen an.

Günstiger Rip Curl Neoprenanzug im Outlet von Hossegor in Frankreich

Schnäppchen?? Schnäppchen!!

Und tatsächlich sind die Preise für neue Neoprenanzüge, Surfboards und allerlei Surf Gadgets hier deutlich niedriger als in den regulären Surfshops der Region. Die Öffnungszeiten ändern sich häufig und werden leider auf keiner offiziellen Internetseite bekannt gegeben.

Der Rip Curl Outlet zählt zu den beliebtesten Zielen der meerliebenden Konsumgemeinde und bietet eine besonders große Auswahl an günstigen Neoprenanzügen. Die Öffnungszeiten vom Rip Curl Outlet im Juli und August sind: Montags bis samstags 10-19 Uhr. In der Nebensaison ist der Laden zwischen 13 und 15 Uhr zur französischen Siesta geschlossen.

Outlet Parc d´Activités Pédebert in Soorts Hossegor in Frankreich

Der Outlet Parc d´Activités Pédebert in Soorts Hossegor

Für besonders zittrige Hände und Schnappatmung unter den Kaufrauschsüchtigen sorgt dann aber die sogenannte „Braderie“ mit großem Lagerverkauf, an der sich auch wieder alle großen Surfmarken im weltbekannten Outlet-Dorf beteiligen.

Die genauen Termine dieser absoluten Super Promotion, die auch Heerscharen von Spanier über die Landesgrenze lockt, werden auf der Braderie Facebook Seite bekannt gegeben. Üblicherweise findet sie zweimal jährlich zu Ostern und im November statt.

Surfboard Miete und Second Hand Surfshops

Wenn du deinen Surfurlaub nach Frankreich ohne dein eigenes Surfequipment antrittst, ist das kein Problem. Die gute Surfinfrastruktur an der französischen Atlantikküste bringt den großen Vorteil mit sich, dass es an jeder zweiten Straßenecke einen Surfshop oder Boardverleih gibt, der dich in null Komma nix mit dem passenden Material versorgen kann.

Surf Outlet von Soorts-Hossegor_Alltroc Sports Loisirs für gebrauchtes Surfboard in Frankreich

Bei Alltroc in Soorts-Hossegor gibts günstige Gebrauchte

Im Parc d´Activités Pédebert, dem großen und international bekannten Surf Outlet von Soorts-Hossegor, ist Alltroc – Sports & Loisirs die mit Abstand beste Adresse, um dir günstig und unkompliziert ein Surfboard zu leihen. Die Mietpreise für ein gut erhaltenes Anfänger- oder Intermediate Board liegen hier zwischen 15 Euro pro Tag und 75 Euro pro Woche und damit deutlich unter den teilweise überteuerten Mietpreisen der Board Shops direkt am Strand.

Auch gebrauchte Surfboards sind bei Alltroc zu günstigen Konditionen von um die 150 Euro zu haben, so dass sich der Kauf schon ab einer Urlaubslänge von etwa zwei Wochen lohnen kann. Um dich tagesaktuell zu informieren, ob sich die Anfahrt nach Soorts-Hossegor für dich lohnt, kannst du die aktuell verfügbaren Second Hand Boards auch schon vorab auf der Facebook-Fanpage von Alltroc durchstöbern.

Surf Outlet von Hossegor Alltroc_gute Adresse für gebrauchte Surfboards in Frankreich

150 Euro für ein super Anfängerboard!

Weitere bewährte Boardverleiher, Surfshops und Shaper für alle wichtigen Surferorte an der französischen Atlantikküste findest du auch in der Surfermap.

Vor dem Kauf eines gebrauchten Surfboards solltest du dir aber unbedingt noch ein solides Grundwissen aneignen, das ich dir in meinem umfangreicher Second Hand Guide für Surfboards vermittele.

Anreise

Um in Frankreich surfen zu gehen, kannst du zwischen mehr oder weniger entspannten Anreiseoptionen wählen. Je nach Budget, Komfort, Größe der Reisetruppe und Dauer des geplanten Aufenthalts macht es entweder Sinn, mit eigenem Auto anzureisen oder die über 1000 km lange Distanz mit dem Flieger zu überwinden, um dann vor Ort einen Mietwagen oder VW Bus mieten zu können.

Flugzeug

Direktflüge nach Bordeaux gibt es in der Nebensaison mit EasyJet von Berlin und Basel-Freiburg aus für unter 100 Euro. Mit Ryanair kannst du vom belgischen Brüssel-Charleroi aus günstig nach Bordeaux oder Biarritz fliegen.

Anreise mit dem Flugzeug in den Surfurlaub nach Frankreich

Die Anreise mit dem Flugzeug von Brüssel-Charleroi kann sich lohnen!

Für die einfache und schnelle Suche nach den besten Flugpreisen empfehle ich dir auch eine ausführliche Recherche mit der Vergleichsseite Skyscanner.

Von den Flughäfen Bordeaux und Biarritz aus kommst du am günstigsten mit der Mitfahrgelegenheit weiter bis an deinen Zielort. Bei Bla Bla Car findest du fast täglich mehrere Optionen für die günstige Weiterreise nach Moliets, Girons Plage und Co. Pro Nase und Strecke werden in der Regel nicht mehr als 10 Euro fällig.

Linienbus

Als absolute Low Budget Option gilt die zugegeben etwas langwierige und strapaziöse Anreise mit einer der zahlreichen Fernbuslinien wie FlixBus und Eurolines, die zumindest während der Sommermonate viele deutsche Großstädte mit den beliebten Ferienorten an der französischen Atlantikküste verbinden.

Für etwa 50 Euro pro Strecke bist du dabei, solltest aber unbedingt bei der Buchung checken ob die Surfboad-Mitnahme noch möglich ist, denn der Stauraum ist begrenzt.

Einige der größeren Surfcamps wie etwa Wave Tours bieten auch einen eigenen Bustransport zu sehr günstigen Preisen an, sofern du deinen Surfurlaub in dem jeweiligen Surfcamp buchst.

Mitfahrgelegenheit

Für das Aufspüren von Mitfahrgelegenheiten von Deutschland aus hat sich die über 10.000 Mitglieder starke Facebook Gruppe Surftravellers als nützlich erwiesen. Gerade im Sommer inserieren dort fast täglich reiselustige Surfer, die noch einen Platz für dich und dein Surfboard zu vergeben haben.

Günstige Surfunterkünfte

Weil der Tourismus im Süden Frankreichs die Einnahmequelle Nummer eins ist, findest du in jedem noch so kleinen Strandort entsprechend viele Ferienunterkünfte und Campingplätze, die du im Hochsommer aber rechtzeitig reservieren solltest.

Um eine passende Behausung möglichst nah bei den Wellen zu finden, hast du in Frankreich die Wahl zwischen der Low Budget Variante in einem der vielen Surfcamps im Campingstyle und der etwas komfortableren Alternative in Surf Lodges oder AirBnB Unterkünften in Strandnähe.

Meine persönlichen Empfehlungen für Surfunterkünfte in Surfspotnähe findest du in der tabellarischen Übersicht im Abschnitt Surfcamp Frankreich.

La Muse Gueule: Essen und Trinken

Bekanntlich halten die Franzosen ihre Küche für eine der besten der Welt. Nach unzähligen Leckereien und unglaublich guten Mahlzeiten, die ich während meines letzten Surftrips entlang der französischen Küste verputzen durfte, muss ich sagen: zu Recht!

Essen und trinken ist in Frankreich ein Traum

Essen gehen in Frankreich ist ein Traum!

In Punkto Sparfuchsfaktor hat die französische Esskultur im europäischen Vergleich allerdings das Nachsehen, denn Essen gehen in Frankreich - das kann eine ziemlich kostspielige Angelegenheit werden. Auch die Supermarktpreise für Lebensmittel liegen oberhalb dessen, was wir aus Deutschland gewöhnt sind.

Eine süße Chocolatine am Strand oder Moules Frites (Miesmuscheln mit Pommes) im Restaurant sollte aber selbst die spärlichste Urlaubskasse noch hergeben.

Nightlife

Neben dem spätnachmittäglichen Abhängen im Schatten der Pinienbäume kommt in Frankreich auch das abendliche Partyleben nicht zu kurz. So manch ein Campingplatz zwischen Biarritz und der Bretagne verwandelt sich nach Einbruch der Dunkelheit für ein paar Stunden in ein einziges großes Festival-Gelände.

Und trotz der inzwischen recht strikten Ruheregelung auf vielen Campingplätzen, kannst du auch nach 22 Uhr noch an diesen bewährten Party Places weiterfeiern:

  • Moliets-Plage: L´Open
  • Vieux Boucau: La Calicoba / Captain Bar
  • ​Mimizan-Plage: Pura Vida Bar
  • Hossegor: Dicksand Bar / Coolin

Was kostet ein Surfurlaub in Frankreich?

Um mit wenig Geld in der Tasche in Frankreich surfen zu können, bist du auf einem der vielen schönen Campingplätze direkt hinter den Dünen am besten aufgehoben. Aber auch als Gast in einem Surfcamp in Kombination mit der Anreise im Bus bleibst du kostentechnisch im absoluten Sparmodus.

Essen, Ausgehen, Shopping, Restaurants, Bars und Cafés sind in Frankreich insgesamt spürbar teurer als bei uns in zuhause. Einen guten Überblick über die durchschnittlichen Kosten in Bordeaux bekommst du hier.

Und um ein besseres Gefühl zu bekommen, mit welchen Ausgaben du speziell für einen Surfurlaub in Frankreich rechnen musst, findest du hier einen beispielhaften Überblick:

Flüge: Wenn du dich für die Anreise mit einer der Billig Airlines wie Ryanair oder EasyJet entscheidest, werden für Hin- und Rückflug insgesamt nicht viel mehr als 100 Euro fällig. Allerdings kommen für den Transport von Surfgepäck noch einmal etwa 50 Euro pro Strecke oben drauf.

Eigenes Auto: Auf den ersten Blick scheint die Anreise und Mobilität vor Ort mit dem eigenen Auto oder Surfmobil die günstigste Variante. Je nach Anzahl der Mitreisenden, dem Benzinpreis und Verbrauch in Liter/100 km, der Mautgebühren und der genauen Route, ist die Anreise auf eigene Faust dann aber doch nicht mehr so günstig. Damit du keine böse Überraschung erlebst, solltest du vor dem Urlaubsstart daher unbedingt noch die ungefähren Reisekosten mit einem Fahrkostenrechner abschätzen.

Mietwagen: Die Preise für Mietwagen in Frankreich können besonders in der Ferienzeit ziemlich saftig sein. Und selbst in der Nebensaison musst du mit Wochenpreisen von um die 150 Euro für einen Kleinwagen rechnen. Für den schnellen Vergleich von Leistungen und Mietpreisen der verschiedenen Autoverleiher kann ich dir die Seite von billiger-mietwagen.de empfehlen.

Surfcamps: Wegen der großen Konkurrenz sind die Preise für Surfcamps in Frankreich relativ moderat. In ein gutes Surfcamp im Campingstyle kannst du dich in der Nebensaison für wöchentlich etwa 200 bis 300 Euro inklusive Vollverpflegung einquartieren. In der Hauptsaison und mit steigendem Komfort ziehen aber auch die Preise noch mal kräftig an. Wochen-Pakete von über 500 Euro sind dann eher die Regel als die Ausnahme.

Surfboardmiete: Die Tagesmiete für ein Anfängerboard liegt in Frankreich bei etwa 15 bis 20 Euro. Je nach Länge deines Surfurlaubs kann es sich daher lohnen, ein gebrauchtes Surfboard zu kaufen. Mehr dazu liest du im Abschnitt Surfboard Miete und Second Hand Surfshops.

Packliste & Ressourcen-Tipps Frankreich

Damit es dir während deines Surfurlaubs in Frankreich an nichts fehlt, möchte ich dir basierend auf meiner langjährigen Surf- und Reiserfahrungen abschließend noch eine Packliste mit den wichtigsten Surfer-Gadgets und Ressourcen-Tipps mit auf den Weg geben.

Packliste Surfurlaub Portugal

Surfurlaub Frankreich: Bloß nicht zu viel einpacken!

Einige Dinge, wie etwa der leichte Sommer-Schlafsack, der Bügel-Save oder die Stirnlampe, sind für einen Surftrip mit Campervan besonders hilfreich. Andere Dinge, wie etwa den Mückenschutz oder den wasserfesten Sunblocker, solltest du aber auch für einen Surfurlaub im Surfcamp in deinen Reiserucksack packen:

Offenlegung: In dieser Liste sind Affiliate Links enthalten. Dadurch entstehen dir keine zusätzlichen Kosten! Falls du dich für eines der empfohlenen Surfprodukte entscheidest, erhalte ich jedoch eine kleine Provision.

Ressourcen Tipps: Surf-Roadtrip & Camping

  • Mit dem ​Fahrkosten-Kalkulator schon vorher wissen, was der Roadtrip durch Frankreich kostet.
  • Bei Surfnomade die besten Vermieter von Campervans in Frankreich finden.
  • Mit der offline-App MAPS.ME auch ohne Internet immer den schnellsten Weg zum nächsten Surfspot finden.
  • Mit womo-stellplatz.eu auch fürs Wohnmobil einen passenden Stellplatz finden.
  • Mit dem Mini-Online-Kurs „Besser surfen" deine eingerosteten Surfskills schon vor dem Surfurlaub auf Vordermann bringen:

Hier geht´s zu: Besser Surfen

Weitere nützliche Surfreiseutensilien, wie z.B. eine Reiseapotheke für Surfer findest du auch in meiner umfangreichen Packliste Surfurlaub.

Fazit

Wer in Frankreich surfen will, entscheidet sich für Summer Vibes pur in einer der schönsten Dünenlandschaften Europas.

Im Gegensatz zu Portugal, Andalusien oder Fuerteventura ist die Surfsaison in Frankreich aber für die meisten Urlaubssurfer auf die warmen Sommermonate von Juli bis September beschränkt.

Doch was auch immer du vom alljährlichen Sommerwahnsinn an der französischen Atlantikküste halten magst – in Sachen softe Anfängerspots und Wellensicherheit gibt’s europaweit kaum etwas Besseres!

Beste Reisezeit für Surfer in Frankreich

Surfen lernen leicht gemacht: Bei solchen Wellen wie in Capbreton schaffts jeder!

Auch die Anzahl und Vielfalt an Surfschulen und Surfcamps ist in Frankreich enorm groß, so dass für jeden Geschmack das passende Angebot dabei sein dürfte. Und weil die Masse an Surfcamps verwirrend und die neutrale Vergleichbarkeit kaum möglich ist, findest du in meiner Camp-Übersicht eine kleine aber feine Auswahl jener Surfcamps, die ich dir aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen besonders empfehlen kann.

Was die unterschiedlichen Surfbedingungen in Frankreich angeht, kann sich die Qualität der Wellen oft sehr schnell ändern.

Durch die variable Lage der Sandbänke und den hohen Tidenhub, kann eine gut laufende Welle innerhalb von einer Stunde auftauchen und genauso schnell auch wieder verschwinden. Daher lohnt es sich immer, vor und während der Surfsession genau zu beobachten, wie und wo die besten Wellen laufen und wie sich die Peaks mit der Zeit verschieben.

Und wo warst du schon mal in Frankreich surfen? Kennst du noch weitere günstige Surfunterkünfte oder hast eine besonders gute Empfehlung für ein Surfcamp?

Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren und hilf damit anderen Bloglesern, die auch demnächst in Frankreich surfen gehen wollen!

IN FRANKREICH SURFEN: SO WIRD DEIN FRANKREICH TRIP ZUM SURF-HIGHLIGHT DES JAHRES
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5 Responses

  1. Julian Siewert

    Super Artikerl! mega Ausführlich und gut geschrieben 🙂
    Freu mich schon wieder wenns wieder etwas wärmer wird und ich wieder Surfen gehen kann. Im Moment ist mir doch noch etwas zu kalt ^^

  2. Julian Siewert
    Muni

    Hey, wir würden gerne diesen august mit unserem Hund in Frankreich einen surfurlaub planen. Gibt es Gegende oder Strände bei denen man den Hund problemlos mitnehmen kann?

    1. Julian Siewert

      Soweit ich weiß, gibt es an einigen Stränden in Frankreich speziell ausgewiesene Hundestrände.

      Aber auch an den allgemeinen Surf- und Badestränden sehe ich immer wieder freilaufende Hunde, die ungeduldig auf ihre surfenden Herrchen und Frauchen warten.

  3. Julian Siewert
    Christina

    Ich komme gerade aus Frankreich und kann die Pura Vida Surflodge bestens empfehlen! Super geschmackvolle Unterkunft, tolle Leute, tolles Essen, hochwertiges Material und Surfunterricht und das alles wirklich zu einem fairen Preis. Zur An- und Abreise lohnt sich auch mal ein Blick in die Facebook Gruppe Mitsurfbörse, da habe ich eine super Mitfahrgelegenheit gefunden. Danke für den Artikel, der wunderbar hilft sich im Wusel an Surfcamps einen Überblick zu verschaffen.

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