Surfcamp Reviews und Erfahrungen

Surfcamp Reviews: Persönliche Erfahrungsberichte über die besten Surfcamps weltweit

Gemütliche Zelte auf der Sanddüne, rustikale Surfcamps mit Hängematten, Lagerfeuer am Strand und glückliche Menschen, die bunte Surfbretter zum Strand tragen: Das perfekte Bild eines Surfurlaubes. Träumst auch du davon das endlich mal selbst zu erleben?

Dann hol dir jetzt unsere Tipps für einen unvergesslichen Surfurlaub im Surfcamp. Egal ob in Portugal, Frankreich, Spanien oder Fuerteventura – mit unseren persönlichen Erfahrungsberichten bekommst du einen guten Überblick im unübersichtlichen Surfcamp-Dschungel. So kannst du am schnellsten rausfinden, welches Surfcamp in welcher Surfregion am besten zu dir und deinen Wünschen passt:

Schließlich sind Surfcamps die perfekte Möglichkeit, um viel Zeit in der Natur zu verbringen, dich eins mit dem Meer zu fühlen, surfen zu lernen und viele neue Leute mit der gleichen Leidenschaft zu treffen.

Yoga im Olo Surf & Nature Surfcamp Marokko in Imsouane
Yoga mit Blick auf die Wellen – ein typischer Tag im Olo Surf & Nature in Marokko

Doch was sind die ersten Schritte, um eine solche Reise zu planen? Wohin soll’s gehen? Was darf auf keinen Fall im Koffer fehlen? Und was für ein Budget solltest du für einen Surfurlaub einplanen?

Surfcamp Anbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Du findest sie weltweit überall da, wo es surfbare Wellen gibt. Dennoch ist es gar nicht so einfach, sich eine gute Übersicht über die verschiedenen Surf Camps zu verschaffen.

Pool und Garten vom Dreamsea Surf House in Portugal
Gemeinsames Abhängen am Pool im Dreamsea Surf House Portugal

Worauf es dabei ankommt und welche Faktoren du berücksichtigen solltest, bevor du dich für ein Surf Camp entscheidest, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist ein Surfcamp?

Das Typische an einem Surfcamp ist, dass Unterkunft, Verpflegung, Surfkurse und weitere Freizeitangebote direkt vor Ort angeboten werden.

Anders formuliert, sind es Orte, die Salzwasserbegeisterte zusammenbringen, um den beliebten Surfer Lifestyle in ein Urlaubserlebnis zu packen. In kurzer Zeit kannst du beim Surfen enorm viel lernen, neue Bekanntschaften knüpfen und eine große Portion Meeresluft schnuppern. Unabhängig davon, ob du zuvor schon mal auf dem Brett warst oder nicht.

Klassische Surfcamps definieren sich durch die Unterbringung in Zelten und dadurch, dass das gesamte Campleben hauptsächlich draußen stattfindet. Mittlerweile gibt es aber auch viele Alternativen, wie zum Beispiel Mini Holz-Häuser, den sogenannten Shaddys, stylische Glamping-Zelte oder luxuriöse Surfhäuser.

Neben den Surfkursen bieten die meisten Surfcamps auch noch andere Freizeitbeschäftigungen wie Yoga oder Tagesausflüge an. So kannst du selbst als Nicht-Surfer eine richtig gute Zeit in einem Surfcamp haben.

Für wen ist ein Surfcamp geeignet?

Ein Surfcamp ist perfekt für dich, wenn du Lust auf eine entspannte Atmosphäre in guter Gesellschaft hast. Ganz unabhängig von deinem Surflevel und deiner vorherigen Surferfahrung. Einfach nur Urlaub am Meer, die ersten Surfversuche, stylische Turns auf grünen Wellen lernen oder endlich einen Traum verwirklichen. Das alles können Gründe sein, um Urlaub im Surfcamp zu machen.

Es ist völlig egal, ob du allein reist oder mit einer Gruppen von Freunden eine Surfreise buchst. Surfcamps sind DER Treffpunkt für offene und meist sehr lockere Menschen, die sich gerne austauschen und neue Leute kennenlernen möchten. Auch, wenn du alleine anreist: Im Surfcamp wirst du definitiv nicht alleine sein!

Urlaub im Surfcamp ist auch eine super Möglichkeit, um verschiedene Surfspots auf der ganzen Welt kennenzulernen. Du hast immer jemanden an deiner Seite, den du nach den jeweiligen Spot Bedingungen fragen kannst und musst auch nicht allein ins Wasser.

Außerdem sind Essen und Unterkunft für dich geregelt und du musst dich eigentlich um nichts kümmern. Du rockst die besten Surfspots, bekommst Essen sowie Unterkunft und hängst mit Leuten ab, die auf derselben Wellenlänge sind. Klingt nach dem perfekten Deal, oder?

Zum ersten Mal im Surfcamp: Worauf muss ich achten?

Wenn du deinen ersten Surfurlaub planst, überlege zunächst, worauf es dir dabei wirklich ankommt und welche Länder für dich überhaupt in Frage kommen. Entscheidend ist auch, ob du schon mal gesurft bist und wie viel Zeit deines Urlaubes du ins Surfen investieren möchtest.

Hast du gern viele Leute um dich herum und gehst auch gerne mal feiern oder hast du lieber deine Ruhe? Wie weit möchtest du zum Surfspot anreisen und welches Meer ist für dich einfach zu erreichen? Und zu guter Letzt natürlich, welche Art von Unterkunft kommt für dich in Frage. Ist dir etwas mehr Komfort und ein eigenes Zimmer wichtig oder kann es ruhig auch ein Zelt sein. All das sind Faktoren, die deine Erfahrung bei deiner Surfreise stark prägen werden.

Vom Party-Surfcamp bis hin zum entspannten Surf- und Yogaretreat wird wirklich alles angeboten. Also lass dich ruhig erstmal von den vielseitigen Angeboten inspirieren! Wenn du zum ersten Mal in ein Surfcamp fährst, eignen sich Ziele wie Frankreich, Portugal oder Spanien besonders gut. Sie sind einfach zu erreichen, haben sandigen Untergrund und vor Ort befinden sich viele Surfschulen.

Die meisten Surfcamps bieten ihr Programm im Rahmen einer Woche an. Somit gibt es oft einen bestimmten Anreisetag, auf den die verschiedenen Programmpunkte folgen. Natürlich kannst du auch länger bleiben und die meisten Camps machen bei persönlicher Absprache auch andere Reisezeiträume möglich. Trotzdem ist es einfacher für dich, wenn du deine Anreise genau nach diesem Rhythmus planst.

Der Surfkurs

Worauf du auf jeden Fall achten solltest, sind die Rahmenbedingungen der angebotenen Surfkurse. Häufig gibt es verschiedene Stundenumfänge, die in einem Kurs enthalten sind. Zu einem guten Surfunterricht gehört die Aufteilung in verschiedene Surflevels und natürlich auch die Theorieeinheiten.

Headcoach Chris aus Australien bei der Video-Analyse im Olo Surf & Nature Surfcamp Marokko
Videoanalyse in einem Surfcamp in Marokko

Einige Surfschulen bieten sogar eine Videoanalyse deiner Session an. Hier wirst du beim Surfen gefilmt, um deine Bewegungsabläufe später am Bildschirm analysieren und korrigieren zu können.

Überprüfe auf der Website des Surfcamps, ob die Surflehrer von der ISA (International Surfing Association) zertifiziert sind. So kannst du sichergehen, dass deine Surflehrer auch wirklich ihr Handwerk verstehen und genau wissen, wie sie dich sicher bei deinen ersten Wellenreit-Versuchen coachen.

Auch das Vermitteln der Surftheorie ist super wichtig, damit du weißt, wie du dich im Wasser verhalten musst. Denn du willst ja weder dich, noch andere bei der wilden Wellenjagd gefährden. Außerdem lernst du etwas über Wellenentstehung, Gezeiten die Surf Etikette und wie du einen Surf Forecast richtig liest. Danach bist du bereit für das, worum es beim Surfen eigentlich geht: Ganz viel Spaß im salzigen Wasser zu haben!

Unterkunft und Verpflegung

Während sich in Frankreich die Surfcamps vermehrt in Form von Zelten die Küste entlang ziehen, findest du in Spanien, Portugal, Marokko und exotischen Zielen wie Brasilien eher Surflodges und Surfvillen – also Häuser mit festen vier Wänden.

Das Frühstücks Buffet im Dreamsea Surfcamp Portugal in Sintra
In den meisten Surfcamps ist die Verpflegung inklusive

Wohnst du in einem Surfhaus, ist dieses meistens etwas vom Strand entfernt und du wirst mit einem Auto samt Material zum Spot gefahren. In Frankreich gehört ein Spaziergang zum Strand über die Düne zum Tagesprogramm, was nach einer aufregenden Surfsession noch mal ordentlich die Muskeln beansprucht. Auch hier kommt es natürlich darauf an, was dir persönlich lieber ist. Beides kann super schön sein und da surfen ein Natursport ist, verbringst du sowieso die meiste Zeit des Tages an der frischen Luft und im Meer.

Apropos frische Luft: Ein Tag am Ozean macht hungrig. Deshalb ist es sinnvoll, dass du ein Surfcamp buchst, bei dem du mit vollwertigem Essen versorgt wirst. Das Frühstück sollte dir die Möglichkeit geben, ein Lunchpaket für den Strand herzurichten. Und am schönsten ist es, wenn das warme Abendessen schon auf dem Tisch steht, wenn du erschöpft und glücklich von deiner letzten Surfsession zurückkommst.

Was kostet ein Urlaub im Surfcamp?

Wie du merkst, unterscheiden sich Surfcamps durch ziemlich viele Faktoren. Auch wenn der Großteil von uns wahrscheinlich nach der ersten Weißwasser Welle am liebsten auswandern würde, ist eine Surfreise oft auch eine Frage des Budgets.

Meistens ist bei der Buchung eines Urlaubs im Surfcamp ein Kurs oder auch ein Spotguiding für fortgeschrittene Surfer inklusive. Besonders wenn du Anfänger oder Intermediate bist, ist es wichtig, einen Surfkurs zu belegen, um Risiken einzugrenzen und dir grundlegende Techniken erklären zu lassen.

Solltest du dich danach entscheiden, auf eigene Faust weiterzuziehen, hast du die wichtigsten Basics gelernt. Ein guter Surfkurs trägt natürlich maßgeblich zu den Kosten bei. Wie viel eine Woche im Surfcamp dann schlussendlich kostet, hängt davon ab, ob du überhaupt einen Surfkurs buchen möchtest, lieber dein Wissen selbst vertiefst oder vielleicht sogar mit intensiveren Double-Sessions zweimal am Tag Surfen gehen möchtest.

Auch nach Region und Ausstattung unterscheiden sich die Preise der Surfcamps. Reiseziele wie Bali, Sri Lanka oder Marokko bieten oft kostengünstige Surfunterkünfte an. Doch du musst bedenken, dass du die Anreise und den Transfer selbst organisieren und auch bezahlen musst. Je nachdem, ob du außerhalb des Programms im Surfcamp noch die Kultur und Umgebung erkunden möchtest, kannst du auch über einen Mietwagen nachdenken. Vielleicht kannst du deine Woche im Surfcamp sogar um einen kleinen Roadtrip erweitern?

Übrigens muss Fliegen nicht immer sein: Mit ein bisschen Zeit kannst du nach Portugal, Spanien oder Frankreich entweder mit dem Auto bzw. Campervan fahren oder noch besser mit dem Zug anreisen.

Je nach Surfziel und Surfcamp bewegt sich der Preis für ein Wochenpaket, also für Unterkunft, Surfkurs, Frühstück und Abendessen, zwischen 300 und 800 €. Entscheidend dafür ist, ob du in der Haupt- oder Nebensaison anreist und ob du ein Mehrbett- oder doch lieber ein Einzelzimmer möchtest.

Wenn du dich der unangenehmen Kostenfrage gestellt hast, kannst du dich um die schönen Dinge deiner Surfreise kümmern: Die Atmosphäre im Camp und die anderen Surferdudes und Surfergirls, die du kennenlernen wirst!

Welche Unterschiede gibt es zwischen Surfcamps?

Bei einigen Surfcamps wie Pure oder Dreamsea Surfcamps steht der Urlaub und die Bespaßung der Gäste im Vordergrund. In vielen kleineren und familiäreren Surfcamps liegt der Fokus auf der aktiven Erholung und der gezielten Verbesserung deiner Surfskills. Dafür solltest du bereit sein, früh aufzustehen und ein straffes Programm hinzulegen.

Um ehrlich zu sein: Den wenigsten Surfern geht es nur um die Sportart selbst. Für viele verkörpert Wellenreiten einen Lifestyle und deshalb geht der Tag im Camp nach dem Surfkurs schließlich noch weiter!

Der Vibe ist in jedem Camp einzigartig, meist ganz entspannt und das Programm besteht aus bunt gemischten Aktivitäten je nach Altersdurchschnitt. So kannst du easy die anderen Camp Gäste kennenlernen und vielleicht sogar die ein oder andere Freundschaft schließen. Gemeinsam teilt man Reisegeschichten, tauscht sich über Abenteuer aus oder erlebt direkt welche im Line-Up.

Wenn du dir in den Surfcamp Reviews weiter unten die Tabellen mit den Leistungen genauer anschaust, wirst du schnell feststellen, dass es auch beim Durchschnittsalter der Gäste große Unterschiede gibt. Dabei geht’s darum, dass du dich in deinem Umfeld wohlfühlst und deine Ansprüche bestens bedient werden können. Das angebotene Programm kannst du natürlich unabhängig von Alter und Surflevel genießen.

Surfcamps für Jugendliche und junge Erwachsene

Für jüngere Surfer wird im Surfurlaub so einiges geboten. Über Unterkunft, Surfkurs und Verpflegung hinaus gibt es meist ein umfangreiches Programm. Von Surf Skaten, Longboarden, Volleyballturnier, Pub-Quiz und Karaokeabenden: Für Jugendliche und junge Erwachsene wird meistens ein vielfältiges Programm in Surfcamps angeboten. Gerade bei Schulklassen oder Unigruppen sind diese Camps besonders beliebt. Doch keine Sorge: Das Surfen kommt bei dem ganzen Spaß keineswegs zu kurz. Surfcamps mit Zelt-Unterkünften riechen nach Abenteuer und machen der jüngeren Surfergeneration auch am meisten Spaß.

Surfcamps für Erwachsene

Wenn dir der Sinn nicht mehr nach bunter Skate Bowl steht, bist du in einem Camp für Erwachsene gut aufgehoben. Hier geht’s etwas gemütlicher zu und die Unterkünfte sind oft in Form von etwas komfortableren Surfhäusern zu buchen. Viel Platz, eine große Küche, ausreichend Zeit für Ausflüge und oft auch kleinere Surfgruppen. So lernst du Gleichgesinnte schneller kennen und deine Gruppe fühlt sich schnell wie eine kleine Familie an.

Surfcamps für Familien

Wenn auch die kleinen Wasserratten dabei sind, steht Unkompliziertheit und Sicherheit in der Welle natürlich an erster Stelle. Wenn ihr keine Lust habt, euch neben den Surfsessions noch um das Essen zu kümmern oder euren Van ständig von Sand zu befreien, solltet ihr darüber nachdenken, einen Surfurlaub für die ganze Familie zu buchen. Besonders Surfcamps in Europa bieten sich an, um als Familie einen gemütlichen Surfurlaub zu verbringen, bei dem alle auf ihre Kosten kommen.

Surfcamp für Familie in Nordspanien_elementsurf
Das Elementsurf Surfcamp in Kantabrien ist bei Familien besonders beliebt

In Frankreich ist der Strand oft nicht weit entfernt, was schon mal einige Tagesabläufe erleichtert. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Film- und Spieleabende und wenn die großen Surfer mal allein in die Wellen möchten, werden die Kleinen mit Bastelaktionen und Spielen auf Trab gehalten.

In einigen Camps gibt es sogar spezielle Surfkurse für die ganz kleinen Surfer, bei denen auf kleine Gruppen (1:3), das Tragen von Schutzhelmen und gut ausgebildete Surflehrer geachtet wird. Ziele in Europa sind von Deutschland aus mit dem Auto oder Flugzeug gut erreichbar und meistens kostengünstiger, wenn es um einen Surfurlaub für mehrere Personen geht.

Tipp: Bist du gerade Papa oder Mama geworden und fragst dich, wie sich das auf dein Surferleben auswirken wird? Wenn du gerne mehr darüber wissen möchtest, wie ein Surfurlaub mit Baby aussehen kann, dann empfehle ich dir den Erfahrungsbericht Surfurlaub mit Familie zu lesen! So viel sei schon mal verraten: Auch mit Kleinkind kannst du noch in der Ferne die Wellen abreiten!

Surfcamps für Anfänger

Deine erste Surferfahrung soll dir eine gute Basis für zukünftige Surfsessions geben und vor allem Spaß machen! Grundsätzlich kannst du als blutiger Anfänger eigentlich in jedes Surfcamp fahren. Damit du aber mit den schönsten Erinnerungen wieder nach Hause kommst, bieten einige Surfspots etwas entspanntere Bedingungen für die ersten Wellenritte.

Gerade Europa ist prima, um die ersten Versuche auf dem Brett zu starten. An der französischen Atlantikküste zieht sich ein endloser Sandstrand entlang. Wenn du also bei deinen ersten Wellen im Weißwasser vom Brett fällst (und das wird ganz sicher passieren), verschont der sandige Untergrund deine Knochen und du beschränkst das Risiko auf ein Minimum.

Auch Portugal und Spanien bieten unzählige Buchten mit Sandstrand, an denen die Wellen geordnet brechen und du nicht mitten auf den Ozean hinaus paddeln musst. In Europa gibt’s übrigens nicht mal gefährliche Tiere im Wasser, du kannst dich ganz auf dich und dein Brett konzentrieren. Und auch auf der Insel Fuerteventura kommt eigentlich jedes Surferlevel auf seine Kosten. Da die Insel so klein ist, können verschiedenste Spots und somit auch verschiedenste Konditionen in kurzer Zeit erreicht werden.

In Marokko ist besonders die Region um Taghazout beliebt bei Anfängern und auch Sri Lanka ist bekannt für einige Mellow-Surfspots mit Sandstrand.

Als Anfänger solltest du dir ganz sicher noch kein eigenes Equipment besorgen, denn du weißt ja noch gar nicht, ob Surfen deine neue Passion wird. Deshalb haben anfängerfreundliche Surfcamps immer die passende Auswahl an Beginner Surfboards und natürlich einen Neoprenanzug, der dich im Wasser warm hält. Außerdem solltest du genügend Zeit haben, um auch mal für dich selbst in den Wellen zu üben. Die Surflehrer des Camps sollten sich ideal auf Anfänger einstellen können und dir all das vermitteln, was zu Beginn wirklich wichtig für dich ist.

Wo sind die beliebtesten Surfcamps?

Außerhalb der Wellenreit-Bedingungen sind Urlaubsziele wie Bali, Sri Lanka, Marokko, Spanien, Portugal, Fuerteventura und Frankreich natürlich auch landschaftlich und kulturell total spannend. Surfen ist der ideale Sport, um die Welt zu entdecken und Einflüsse aus aller Welt mit nach Hause zu nehmen.

Besonders beliebt bei deutschen Surfern sind Camps in Europa, da sie einfach und unkompliziert zu erreichen sind und trotzdem traumhafte Strände und Wellen bieten. Die Surfsaison startet in Frankreich im Mai und geht bis Ende September. In den Surfregionen Spaniens, besonders im Baskenland, Kantabrien, Galicien und auch bei den meisten Küstenregionen Portugals ist es sehr ähnlich. Fuerteventura bietet sich auch im Winter für alle an, die nicht allzu weit reisen wollen. In Marokko kannst du zwar im Sommer nicht unbedingt mit konstanten Wellen rechnen, doch der Herbst und Winter sind sowohl wetter-, als auch wellenmäßig ideal geeignet. Dann kannst du dem kalten deutschen Winter entkommen und ordentlich Sonne tanken.

Auf Bali beginnt die Hauptsaison und damit die Trockenzeit im April, jedoch kannst du auch während der Regenzeit gute Wellen finden und das Wetter ist abgesehen von vereinzelten heftigen Schauern überwiegend sonnig. Die Tropen haben einen weiteren Vorteil: Das Wasser ist so warm, dass du ganzjährig ohne Wetsuit ins Meer kannst.

Surfcamps in Portugal

Portugal ist nicht umsonst das Surf-Mekka Europas. Es lockt nicht nur mit unzähligen Surfspots, sondern auch mit einer Vielzahl an coolen Surfcamps. Hier hast du die Qual der Wahl!

Pool der Vila Catarina in Lagos vom Surfcamp The Surf Experience TSE in Portugal
Das Surfcamp The Surf Experience in der Algarve bietet tolle Unterkünfte

Im Norden Portugals findest du das All You Can Surf und Janga Surfcamp. In der Mitte des Landes – also bei Lissabon, Ericeira und Umgebung – hast du die Wahl zwischen Tres Ondas, Starpine Lodge, SaltyWay, Dreamsea Surf House, Dreamsea Surfcamp Portugal und dem Surfhouse Caparica von Pure Surfcamps. Im Süden an der Algarve, können wir dir die Surfcamps von Mission To Surf und The Surf Experience besonders ans Herz legen.

Tipp: Check doch einfach mal unseren großen Portugal Surfcamp Vergleich. Darin erfährst du aus erster Hand, was diese Surfcamps alle so zu bieten haben. Über das Inhaltsverzeichnis kannst du auch direkt zu dem Surfcamp springen, das dich am meisten interessiert. Das wird dir bei deiner Entscheidungsfindung definitiv behilflich sein!

Surfcamps in Frankreich

Oui Oui, chéri – es geht nach Frankreich. Neben köstlichen Croissants und großartigem Wein hat das Land der Baskenmütze auch hervorragende Surfspots zu bieten. Vor allem im Sommer locken gute Surfbedingungen Surfpros und jene, die es noch werden wollen, an die Strände unseres Nachbarlandes.

Das Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets Plage
Das Dreamsea Surfcamp Frankreich in Moliets Plage

Selbstverständlich findest du auch hier einige großartige Surfcamps wie das Dreamsea Surfcamp Moliets und das Pure Surfcamp 24+ in Moliets. Vor allem das Longwave Surfcamp in Vieux-Boucau überzeugt durch eine familiäre Atmosphäre und kleine Surfgruppen. Um dir eine Übersicht an guten Surfcamps in Frankreich zu verschaffen, solltest du auch bei meinem Surfcamp Frankreich Vergleich vorbeischauen.

Surfcamps in Spanien

Spanien besticht nicht nur durch traumhafte Landschaften und perfekte Surfbedingungen. Auch in Sachen Surfcamps wird dir hier einiges geboten. Im Norden Spaniens kann ich dir das Elementurf, das Camino Surfcamp und das Dreamsea Surfcamp Kantabrien wärmstens empfehlen.

Im Süden ist das A-Frame Surfcamp auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir habe uns natürlich auch hier ein Bild vor Ort gemacht und unsere Eindrücke im großen Surfcamp Spanien Vergleich für dich zusammengefasst!

Surfcamps auf Fuerteventura

Auf der kanarischen Insel Fuerteventura findest du das ganze Jahr über perfekte Surfbedingungen. Unzählige Surfspots im Norden wie im Süden machen die kleine Insel in der Surferszene zu einer der Top-Destinationen. Ganzjährig warmes Klima und angenehme Wassertemperaturen sorgen dafür, dass der Hype um diese Insel nicht abflaut.

Die besten Surfcamps im Norden sind für uns das Surf Institute, die Aloha Surf Academy und das Planet Surfcamp. Im Süden kann ich dir Nalusurf in La Pared sehr ans Herz legen. Im großen Surfcamp Fuerteventura Vergleich findest du alle Infos und Preise rund um diese Surfcamps.

Tipp: Hol dir den ultimativen Surfguide Fuerteventura jetzt direkt aufs Handy oder Tablet. Wer’s lieber oldschool mag, findet den kleinen Surf-Reiseführer aber auch als Taschenbuch zum Durchblättern. Neben detaillierten Spot-Beschreibungen und Rabatt-Codes bekommst du darin jede Menge Insider-Wissen über das kleine Hawaii Europas!

Surfcamps in Marokko

Wenn du im Winter gerne in die Sonne willst und auf orientalischen Flair sowie gute Surfbedingungen stehst, dann könnte Marokko das Ziel deiner Träume sein. Die Top Surfcamps in Marokko sind für uns das Olo Surf & Nature Surfcamp in Imsouane, das Camino Surfcamp in Sidi Ifni, das Hashpoint Surfcamp in Taghazout und das Nice Base Surfhouse in Tamraght.

Ausblick auf den Spot von der Tayourt Lodge im Olo Surfcamp Imsouane
Meerblick im Olo Surf & Nature Surfcamp in Marokko

Geh einfach zu unserer Surfcamp Marokko Review, lass dich inspirieren und finde das passende Surfcamp für dich.

Surfcamps in Brasilien

Exotische Landschaft, schöne Menschen und heiße Rhythmen: Willkommen in Brasilien! Auch hier findest du als Surfer alles, was dein kleines Surferherz begehrt. Traumhafte Strände und Wassertemperaturen um 27 Grad (bye bye Wetsuit). Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber!

Wenn du gerne mehr über Surfspots und Surfcamps an dieser Traumdestination erfahren möchtest, empfehle ich dir unseren Artikel über das Bahia Surfcamp und über das Surfen in Rio de Janeiro.

Packliste für deinen Surfurlaub im Surfcamp

Du fühlst dich bereit, um deine Surfreise zu buchen? Dann gibt’s jetzt nur noch ein paar Dinge, die du für deinen Urlaub im Surfcamp nicht vergessen solltest.

Sonnenschutz: Klar, wir sind alle Sonnenanbeter und wollen für den kommenden Winter genug Vitamin D tanken. Trotzdem solltest du die Sonne am Meer nicht unterschätzen und dich regelmäßig mit 50+ Sonnenschutz eincremen. Kaufe diesen am besten auf Vorrat in Deutschland. Das ist nicht nur günstiger, sondern du kannst auch auf Sonnencreme ohne Mikroplastik achten, damit du beim Surfen keine Rückstände im Meer hinterlässt.

Boardshorts & Bikini: Am Strand gibt es zwei unterschiedliche Dinge, die du tun kannst: In der Sonne liegen oder auf dem Brett stehen. Falls dein Fokus im Urlaub wirklich auf den Wellen liegen soll, dann brauchst du Boardshorts und Surf Bikini, die auch den stärksten Wellen standhalten! Nichts ist unangenehmer, als wenn die Hose nach dem Wipe-Out nur noch an den Knöcheln baumelt. 

Wiederbefüllbare Wasserflasche: Surfen ist ein Natursport und da du als Surfer das Meer als deinen „place to be“ auswählst, solltest du darauf achten, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Spar’ also am Plastik und verwende eine wiederbefüllbare Wasserflasche. Tropische Reiseziele haben Refill Stationen für Trinkwasser und in Europa kannst du, wie in Deutschland auch, meist das Leitungswasser trinken.

Lunchbox: Der Hunger überkommt dich spätestens nach der ersten Surfsession des Tages. Egal, ob du dir ein Lunchpaket gemacht hast, Überreste vom Vortag oder dein frisches Obst vor Krabbeltieren schützen möchtest. Eine luftdicht verschließbare Box lohnt sich auf jeden Fall im Gepäck.

Warme Kleidung: Besonders in Portugal, Galicien und in der Bretagne können die Abende auch im Hochsommer ganz schön kühl werden und Regenschauer fegen auch mal unerwartet über den Ozean. Wappne dich also mit ein paar warmen Kleidungsstücken für gemütliche Abende.

Surf-Playlist: Stimme dich auf deinen Surfurlaub am besten schon mal mit den richtigen Tunes ein. Besonders, wenn du noch im Großstadtdschungel unterwegs bist, kann dich die perfekte Musik bereits gedanklich ans Meer verlagern. Besonders beliebt ist Surfmusik von Ziggy Alberts, Sean Koch oder der deutschen Band Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra.

Tipp: Wenn du gerne im Detail erfahren möchtest, was bei einem Surftrip auf dem Landweg oder mit dem Flugzeug auf jeden Fall dabei sein muss, dann empfehle ich dir den Artikel Packliste Surfurlaub!

Surfcamp oder Surfurlaub auf eigene Faust?

So, nun hast du alles erfahren über die unterschiedlichen Surfcamps an den Top Surfspots in Europa und darüber hinaus. Du bist trotzdem noch verunsichert, ob du ins Surfcamp willst oder doch lieber einen individuellen Surftrip planst? Keine Sorge, auch hier haben wir Hilfe für dich parat.

Im Artikel Surfcamp oder individueller Surfurlaub? stellen wir dir einen typischen Tag im Surfcamp vor und listen alle Pros und Cons dafür auf. Danach wirst du garantiert die für dich persönlich richtige Entscheidung treffen!

Fazit

Egal ob Anfänger oder angehender Surf-Pro: Ein Surfcamp steht auf jeden Fall für jede Menge Abenteuer sowie Spaß im Wasser und vermittelt ein einzigartiges Lebensgefühl. Oft erfährst du wo deine Grenzen sind und wächst meist auch über sie hinaus. Und damit ist nicht nur die Wellengröße gemeint.

Eine Woche in einer Surf-Community mit anderen zu leben, die ähnliche Interessen haben wie du oder dir neue Reiseträume in den Kopf setzen, ist inspirierend und füllt dich mit frischer Energie. Warte also nicht zu lange und schau dich nach passenden Surfcamps um – für jeden gibt es garantiert irgendwo das Richtige!

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