Stand Up Paddling
07 September 2016

STAND UP PADDLING FÜR SURFER: 10 PADDELZÜGE UND (K)EIN HALLELUJA

Stand Up Paddling? Das kann doch jeder!

Wie ich mit dieser arroganten Einstellung in meinem ersten Training mit Portugals Nationalcoach Franz Orsi so richtig auf die Fresse fiel, wird dich im besten Fall amüsieren, vermutlich aber vor allem überraschen.

Schließlich ist die unter Surfern weit verbreitete Meinung, dass es sich beim Stand Up Paddling um eine Art Wellenreiten light handelt.

Denn Stehpaddeln ist nicht mehr und nicht weniger als Surfen für unbegabte Landratten!

Und jeder Surfer weiß: Auf einem SUP Board bekommst du jede Welle. Mit einem Paddel bewaffnet auf einer riesigen Planke stehend, die mehr an ein Schiff als an einen Wellenreiter erinnert, ist es definitiv ein Kinderspiel, immer der Erste in der Welle zu sein.

Und die Vorfahrtsregel? Die wurde quasi fürs Stand Up Paddling erfunden!

Soweit die Vorurteile und das übliche Lamentieren von Wellenreitern, die sich als alleinige Herrscher der Meere betrachten.

Doch ganz so eindeutig und easy wie es scheint, ist die Sache nicht. Zumindest wenn man so wie ich gleich am ersten Tag versucht, mit den echten Profis mitzuhalten…

Stand Up Paddling für Surfer

Wie ich dazu kam, Stand Up Paddling auszuprobieren?

Letztendlich war es eine Mischung aus Zufall und Neugierde: Zufall, weil ich auf dem letzten Nomad Earth Retreat in Ericeira mit Franz Orsi den Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft im Stand Up Paddling traf.

Und Neugierde, weil Franz ein extrem sympathischer Kerl ist, der vermutlich schon mit einem Dauergrinsen zur Welt kam. Ein Tatbestand, der vollkommen ausreichte, um in mir die SUP-Lust zu wecken und mich spontan mit ihm zum Stehpaddeln zu verabreden.

SUP König Franz Orsi

Mein erster Gedanke als wir uns einen Tag später in Peniche für die erste SUP Session meines Lebens trafen?

Ein Wunder, dass der Typ am Zahnfleisch noch keinen Sonnenbrand hat – denn Grinsen, das kann er!

Zu seiner unnachahmlichen fröhlichen Art gesellen sich auch noch seine Leidenschaft für die Weltenbummlerei, seine Begeisterung für die Fotografie und sein ausgeprägter Einsatz für soziale Projekten rund um den Globus wie SUP Kids, sein aktuelles Herzensprojekt.

Dabei vermittelt er bedürftigen Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern mit Hilfe des Stand Up Paddling die Liebe zur Natur, um sie zu kleinen Botschaftern für den Schutz der Meere werden zu lassen.

Was mir Franz vor unserem kleinen SUP Einführung in Portugal nicht verriet: Er hatte nur ein winziges Profi-Board dabei - eine 7,2 Fuß lange Edelversion eines SUP Boards, die auf mich aufgrund ihrer Größe sonst immer den Eindruck vermitteln, als könne man damit jederzeit problemlos eine Atlantiküberquerung starten.

Surfnomade goes Stehpaddeln

Weil Franz aber so ein netter Kerl ist, konnte ich auf keinen Fall den Schwanz einkneifen. Ich hatte keine guten Argumente, um mein SUP-Date mit Portugals Nationaltrainer beim ersten Zweifel einfach sausen zu lassen. Und im Vergleich zu meinem 5,11 Fuß langen Wellenreiter schienen ein paar lockere Moves auf seinem SUP-Schiff doch eine durchaus machbare Herausforderung… oder etwa nicht?!

Das erstes Problem: Wie schaffe ich es ins Lineup?

Mit dem Paddel in der einen und dem SUP Board in der anderen Hand kam ich mir direkt vor wie ein blutiger Anfänger.

Zum Glück rief mir Franz noch einen wertvollen Tipp hinterher: Das Paddel einfach im Liegen zwischen Board und Brust klemmen und wie beim Surfen drauflospaddeln.

Stand Up Paddling_Wie komme ich durch die Wellen

Gesagt, getan.

Im Lineup angekommen, machte ich mich auch schon gleich an den ersten Versuch aufs SUP Board zu klettern, das Paddel quer zu legen und wie ein Vierbeiner die Balance zu halten.

Alleine dieser Akt sah wohl ziemlich albern aus – Franz` Grinsen wurde immer breiter! Als ich dann auch noch versuchte aufzustehen, um kurz darauf wie ein nasser Sack über Bord zu gehen, fing Franz laut an zu prusten.

Er hatte es wohl geahnt, aber trotzdem dicht gehalten: Wer gleich bei seinem ersten Mal Stand Up Paddling mit einem kurzen Profi-Board und 4 Windstärken Side-Shore einen auf dicke Hose machen will, musste einfach so kläglich enden wie ich.

Stand Up Paddling_Meine ersten SUP Paddelzüge in Peniche

Zumindest gab ich nicht auf: Nach gefühlt 100 weiteren Versuchen stand ich endlich für einige Sekunden auf dem wackligen Trendsportgerät und schaffte sagenhafte 10 Paddelzüge in gebeugter Pose. Doch dann war auch schon wieder Schluss und es machte platsch.

Ans Wellen abreiten war an diesem Tag nicht zu denken.

Und Franz? Der grinste! Kletterte locker auf sein Board und paddelte in die nächste Welle.

Stand Up Paddling_Franz der kann´s

Am Ende waren wir trotzdem beide versöhnt und glücklich. Bei einem kühlen Bier in der Beachbar Ponto de Encontro erzählte mir Franz, was es beim Stand Up Paddling alles zu beachten gilt.

Toll dachte ich, das hätte er mir auch alles schon etwas früher erzählen können.

Imperial und SUP Talk

Nun ja. Dir kann das alles egal sein. Denn all seine wertvollen SUP-Tipps gebe ich jetzt eins zu eins an dich weiter. Wenn dich das Stand Up Paddling schon immer mal gereizt hat, würde ich an deiner Stelle also weiterlesen.

Stand Up Paddling: Was ist das eigentlich?

Wer es nicht weiß: Das Stehpaddeln ist dem Wellenreiten eigentlich recht ähnlich. Nur stehst du auf dem SUP Board anstatt darauf zu liegen. Um Speed zu bekommen, paddelst du mit einem Stechpaddel anstatt mit Händen und Armen.

Stand Up Paddling - kurz SUP genannt - ist seit einigen Jahren extrem angesagt. Es hat sich zu einer weltweit verbreiteten Trendsportart entwickelt und ist der am schnellsten wachsende Wassersport seit dem Windsurfboom der 80er Jahre.

Dabei war Stand Up Paddling anfänglich nur als eine Alternative für wellenarme Tage gedacht. Inzwischen wird es aber noch häufiger auf Binnengewässern betrieben, wo es vor allem als Workout dient. Denn SUP ist ein Body-Workout vom Feinsten! Kaum eine Muskelgruppe, die bei der komplexen Paddelbewegung nicht beansprucht wird.

Stand Up Paddling ist ein super Workout für den ganzen Körper

Es ist das perfekte Cross-Training, bei dem du den gesamten Körper trainierst: Das Ausbalancieren in der Stehposition und die wechselseitige Paddelbewegung schulen deine Balance und bringen Arme, Beine und Rumpf auf Vordermann.

Zudem bietet ein Stand Up Paddel Board die Möglichkeit, wunderschöne abgelegen Landschaften zu entdecken, die teilweise nicht mal mit dem Boot zu erreichen sind.

Und zu guter Letzt: Stand Up Paddling funktioniert auch in großen Wellen, was es für uns Surfer so interessant macht.

Stand Up Paddling für Einsteiger: So fliegst du stehend übers Wasser

Am besten beginnst du nicht wie ich bei Wind und Welle auf dem offenen Atlantik, sondern an einem windstillen Tag auf ruhigen Gewässern.

Als erstes solltest du das SUP Board neben deinem Körper ins hüfttiefe Wasser gleiten lassen. Um aufzustehen kommst du zunächst auf beide Knie, bevor du deine Füße nun langsam in der Brettmitte auf Höhe der Tragegriffe platzierst. Deine Hände kannst du dabei auf dem quer gelegten Paddel abstützen.

Die Füße stehen auf dem Stand Up Paddel Board immer schulterbreit und parallel zueinander, was für Surfer extrem ungewohnt ist und sich am Anfang absolut falsch anfühlt.

Nach dem Aufstehen solltest du möglichst sofort anfangen zu paddeln. Der Widerstand des Paddels im Wasser gibt dir halt und sobald das Stand Up Paddel Board anfängt zu gleiten, ist es gleich deutlich stabiler.

Um damit loszulegen, stichst du das Paddel mit gestreckten Armen seitlich vor dir ins Wasser und ziehst es nah am Board nach hinten bis auf Höhe deiner Füße. Um weiter geradeaus zu fahren, musst du die Seite nach 2-3 Paddelzügen wechseln.

Stand Up Paddling für Einsteiger auf einem ruhigen See

Alternativ kannst du das Paddel aber auch am Ende der Paddelbewegung ein wenig nach außen drehen und von deinem Körper wegdrücken. Somit bleibst du auch dann noch auf Kurs, wenn du das Paddel immer auf derselben Seite ins Wasser stichst.

Auch wichtig: Bei abgeschrägten SUP Paddelblättern muss die Krümmung des Paddels immer nach vorne in Fahrtrichtung zeigen. Somit hast du einen größeren Wasserwiderstand und das Abstützen verleiht dir besonders bei windigen Bedingungen und kleinen Wellen mehr Gleichgewicht.

Wenn es dennoch wackelig wird, kannst du auch jederzeit in die Hocke gehen und durch den tieferen Körperschwerpunkt mehr Stabilität gewinnen.

Weitere praktische Tipps für den Einstieg bekommst du auch in diesem SUP Technik Guide.

SUP-Tipps für Landratten

Wie und wo du dich in die Welt des Stehpaddeln einführen lassen kannst?

An heimischen Seen und Flüssen gibt es zahlreiche Stand Up Paddel Mietstationen, wo in der Regel auch Einsteigerkurse angeboten werden.

Stand Up Paddling ist aber kein Hexenwerk! Nach einer kurzen Einweisung solltest du mir den großen Boards von über 10 Fuß Länge eigentlich ohne Probleme zurechtkommen.

Hier eine kleine Übersicht, wo du mit dem Stehpaddeln loslegen kannst:

Stand Up Paddling für Seefahrer

Wie mein kleiner Erfahrungsbericht am Anfang zeigt, ist Stand Up Paddeln im offenen Meer wesentlich anspruchsvoller als auf ruhigen Seen und Flüssen. Besonders bei windigen Bedingungen und wenig Volumen unter den Füßen wird das Stehenbleiben schnell zu einem anspruchsvollen Balanceakt.

Eine Voraussetzung für deine Jungfernfahrt auf offenem Meer ist daher, dass du mit dem SUPen auf Seen und Flüssen schon erste Erfahrungen gesammelt hast. Außerdem solltest du einige grundlegende Sicherheitsregeln verinnerlicht haben.

Was auch noch wichtig ist: Für deine erste Stand Up Paddel Session am offenen Meer solltest du dir einen Strand aussuchen, an dem du ganz in Ruhe trainieren kannst. Gehe nur dort ins Wasser, wo sonst niemand baden oder surfen geht. Ansonsten ist die Gefahr andere Wassersportler in der Brandung zu verletzen einfach zu groß.

Die Toleranz seitens anderer Surfer gegenüber SUPlern ist ortsabhängig. In Portugal begegnen dir die meisten Surfer respektvoll. Auch Frankreich ist Vorreiter in Sachen SUP, so dass sich die meisten Surfer an die Präsenz von SUPler bereits gewöhnt haben.

In der Regel gilt: Verhältst du dich zurückhaltend, wirst du auch keine Probleme bekommen.

Stand Up Paddling im Meer mit Wellen

Was die Größe deines SUP Boards angeht, gibt es für das Abreiten von Wellen keine Einschränkungen. Du kannst also auch mit einem großen Stand Up Paddel Board große Wellen surfen. Wichtig ist nur, dass dein SUP Board über eine hohe Steifigkeit verfügt. Inflatables sind daher für den Einsatz in der Brandung eher suboptimal.

Es gibt zwar auch aufblasbare SUP Waveboards, bei größeren Wellen stoßen aber auch sie an ihre Grenzen. Wenn du wie beim Surfen richtige Turns fahren willst und die Rails stärker belastest, lässt sich ein aufblasbares SUP Board nämlich kaum noch kontrollieren.

Am besten funktioniert das Stand Up Paddling übrigens an Point Breaks. Weil die Wellen geordneter und räumlich definierter brechen, sind Point Breaks besonders für schwerfällige SUP Boards die ideale Spielwiese.

An den Point Breaks vom Ponta Preta auf den Kapverden und in Majanicho an der North Shore von Fuerteventura habe ich schon häufiger erlebt, dass Stand Up Paddeln in großen Wellen richtig rocken kann.

Stand Up Paddling vs. Surfen

Als Surfer wird dich nun sicher auch interessieren, wo die Stärken und Schwächen vom Stehpaddeln im Vergleich zum Wellenreiten liegen. Dazu muss ich sagen, dass ich kein SUP Experte bin. Meine bisherige Wahrnehmung ist aber die Folgende:

Stehpaddel-Vorteile

  • Guter Workout für den ganzen Körper.
  • Fast überall und ganzjährig machbar.
  • Kommunikativ, denn anders als beim Surfen im Lineup darf man sich beim SUPen unterhalten.
  • Mit einem Stand Up Paddel Board paddelst du schneller.
  • ​Schnellere Lernerfolge, stetiger Progress, wenig Frustrationspotential.
  • Kein Duckdive oder Turtle Roll notwendig, sonders einfach über die Walzen paddeln.
  • ​Durch die aufrechte Position kannst du weiter sehen und die Wellen besser vorhersagen. Im Stehen siehst du die Sets früher und du kannst dich früher und besser im Lineup positionieren.
  • Stand Up Paddling geht fast immer und überall und es ist grandios für Touren entlang der Küste und zum Entdecken abgelegener Flusslandschaften.

Stehpaddel-Nachteile

  • Bei anderen Surfern im Lineup bist du unbeliebt und nur selten willkommen.
  • SUP Boards sind schwer zu manövrieren und weniger wendig als Shortboards.
  • ​Das Risiko dich und andere Surfer zu verletzen, ist größer als beim Wellenreiten (lange Leach und Paddel in der Hand).
  • ​Das Reisen mit großen SUP Boards ist beschwerlich aber nicht unmöglich.
  • Das Equipment ist etwas teurer als beim Surfen.
  • Stand Up Paddling in großen Wellen ist nicht einfacher als Surfen.

Stand Up Paddel Board kaufen: Dos and Don’ts

Ähnlich wie beim Surfen lohnt es sich erst über das eigene Equipment nachzudenken, wenn du bereits verschiedenen Stand Up Paddel Boards ausgetestet hast. Die Miete für SUP Board ist günstig, so dass du erstmal darauf lostesten kannst, ob das Stand Up Paddling überhaupt dein Ding ist.

Die gute Nachricht: Stand Up Paddel Boards sind extrem robust und langlebig. Zudem sind Wasserschäden viel einfacher zu erkennen als bei gebrauchten Surfboards, so dass sich das Risiko beim Second Hand Kauf in Grenzen hält.

Außerdem sind SUP Boards recht wertstabil. Ein gutes, gebrauchtes Board bekommst du für unter 500 Euro und nach 1-2 Jahren kannst du es zu einem ähnlichen Preis wieder verkaufen.

Welches Board das Richtige ist, hängt davon ab, ob du es zum Cruisen auf Seen oder zum Wellen abreiten in der Brandung verwenden willst. Denn die Boardform richtet sich vor allem nach dem Einsatzgebiet und reicht von Flachwasser-Cruisern, Inflatables über Race- und Wave- bis hin zu SUP-Yoga- und Wildwasserboards.

Stand Up Paddel Board kaufen

Ähnlich wie beim Surfen sind deine Körpergröße, vor allem aber dein Körpergewicht entscheidend für das passende Volumen und die richtige Boardform.

Ein großes Volumen von um die 250 Liter gibt deinem Stand Up Paddel Board mehr Stabilität. Auch bei Wind und Welle wirst du damit leichter die Balance halten können. Die Kehrseite sind das aufwendige Handling und die schlechtere Wendigkeit. Kleinere Bretter mit unter 130 Litern Volumen gehen auf Kosten der Balance, dafür ermöglichen sie radikalere Turns in großen Wellen.

Auch das Paddel ist extrem wichtig und du solltest dabei nicht sparen!

Eine gute Faustregel für die richtige Paddellänge lautet: Körpergröße minus 10 cm. Als Anfänger genügt auch ein verstellbares Alu-Paddel von unter 50 Euro, während es sich für Fortgeschrittene lohnt, etwa 200 bis 350 Euro in ein gutes Carbon-Paddel zu investieren. Beim Anpaddeln der Wellen kannst du damit viel besser beschleunigen und auch auf langen SUP Touren ist ein leichtes Full Carbon Paddel extrem kräftesparend.

Auch ein Neoprenanzug zählt zur Standardausrüstung beim ​Stand Up Paddling.

Fazit

Wie du siehst: Stand Up Paddling ist nicht gleich Stand Up Paddling! Zwischen dem gechillten Volkssport auf Seen und Flüssen und einer SUP Session in großen Wellen liegen Welten.

Wenn du als Surfer glaubst, auf ein SUP Waveboard zu wechseln sei easy, liegst du daneben. Wie mein gescheiterter Selbstversuch zeigt, werden die kleinen SUP Waveboards schnell sehr anspruchsvoll, sobald es auf dem Meer etwas windiger zur Sache geht.

Stand Up Paddling in großen Wellen ist grundsätzlich nicht leichter zu erlernen als die hohe Kunst des Wellenreitens. Daher sehe ich das Stehpaddeln eher als coole Möglichkeit, um kleine Expeditionen und Erkundungstouren in entlegene Regionen zu unternehmen.

Bei fettem Swell und wenig Wind werde ich weiterhin meinem Wellenreiter den Vorzug geben.

Und was ist deine Erfahrung und Meinung zum Stehpaddeln? Coole Trendsportart oder lästige Konkurrenz für Surfer? Erzähl es uns in den Kommentaren!

STAND UP PADDLING FÜR SURFER: 10 PADDELZÜGE UND (K)EIN HALLELUJA
5 100% 6 votes

Ähnliche Beiträge

18 Responses

  1. Tina

    Wieder mal ein super interessanter und unterhaltsamer Beitrag. Ich wollte SUP schon immer mal ausprobieren, aber für das Geld wirkte es mir immer zu…langweilig. Aber ich denke, das nächste Mal werde auch ich den Versuch wagen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es vom gefühl her annähernd ans Surfen rankommt 😉

    1. Danke Tina 🙂 Also in fetten Wellen ist SUP bestimmt nicht langweilig. Aber da muss man halt auch erstmal hinkommen. Für fortgeschrittene Surfer gibt es meiner Meinung nach nicht allzu viele Gründe für den Umstieg, aber ausprobieren darf natürlich jeder mal 😉

  2. Ellen

    Voll gut – vielen Dank für den interessanten Bericht! Als landlocked Surfanfänger mit konstantem Meer-und Wellenweh habe ich das Thema SUP auch erst neu für mich entdeckt (kaiao-sup.de). So kann ich auch in Deutschland bei schönem Wetter eine Menge Spass mit einem Brett unter den Füßen auf dem Wasser haben. Yay – viel besser als nix! Und es sieht erst mal langweiliger aus als es tatsächlich ist. Give it a go!

  3. Surfing Ede

    Hi Julian,
    Cooler Bericht. Einen wichtigen Punkt hast du noch vergessen. Da nicht alle von uns auf Sylt oder in München wohnen, ist das SUPen überall und ganzjährig machbar. Ich fahr 3 Wochen im Jahr zum Wellenreiten nach Frankreich, aber paddel 49 Wochen bei mir die Flüsse und Seen ab.
    Und es ist kommunikativer als Wellenreiten ?

    Greetings

    Surfing Ede

    1. Da kann ich mich nur anschließen. Ein sehr cooler Bericht!

      Ich versuche zwar ein Mal im Jahr im Ozean unterwegs zu sein, aber wenn es nicht klappt und für den Rest des Jahres ist SUP keine wirkliche aber dennoch gute Alternative, um auf dem Wasser sein zu können.

  4. Sehe das auch so wie die anderen Leser dieses coolen Berichts. Lebt man mitten in Europa, ist SUP doch eine geniale Möglichkeit, auf dem Board zu stehen. Außerdem ist es total einfach, den Sport zu betreiben. Ich packe mein aufblasbares Board in der Tasche einfach auf eine Sackkarre und fahre dann mit dem Bus zum nächstgelegenen See:)

  5. SUP habe ich bisher nur auf ruhigen Seen und Flüssen ausprobiert. Als Paddler auch ein paar nette Wellen zu reiten, habe ich noch nicht getestet. Hat sich noch nicht so ergeben bei mir, da dafür wohl gute 300km fahren müsste, bis ich an der Küste bin.

  6. Susann

    Über das Wellen nehmen mit dem SUP am andalusischen Atlantik bin ich zum Surfen gekommen. Eine Freundin, die damals mit in dem ersten Kurs war, ist nicht auf’s „normale“ Surfen umgestiegen, und ist nach wie vor begeistert vom SUP. Daher auch meine Frage: Kennt jemand von euch ein Surfcamp, das Surf- und SUP-Kurse anbietet? Danke.

  7. Sehr cooler Artikel. Für mich einfach die „chilligere“ Variante des surfens. Finde es immer gut vergleichbar mit dem Cruiser-Board beim skaten. Wer einfach nur eine runde Rollen will schnappt sich halt das Cruiser board. Wer einfach nur eine runde aufs Wasser will, schnappt sich das SUP-Board 🙂 .

    1. Danke Vince, chilliger ist es auf jeden Fall. Der Adrenalin- und Abenteuerfaktor ist mit dem Surfen allerdings kaum vergleichbar. Als Workout und Naturerlebnis taugt das Stehpaddeln aber allemal 😉

  8. Mike Brett

    … als 53jähriger SUP-Surfanfänger mit 3 Jahren SUP-Flachwasser-Erfahrung und 21 Tagen SUP-Surferfahrung kann ich nur folgendes sagen: anspruchsvoll und Spaß macht nicht nur das Rauspaddeln ins Line-up (ein Teil, der für den Surfer ja nur Mittel zum Zweck ist), sondern besonders das Surfen fast jeder Welle während die offensichtlich mit größerer Erfahrung im Line-up sitzenden Surfer 90% der Zeit warten …

    1. Das stimmt natürlich. Allerdings trifft das vor allem auf Tage mit kleinen, soften Wellen zu. Längst nicht alle Spots sind für SUPler geeignet. Und für eine entspannte Stimmung im Lineup empfiehlt es sich als SUPler, nicht jede Welle zu nehmen, die man nehmen könnte…

  9. Chantal

    Cooler Artikel. Aber doch noch eine Anmerkung (als passionierte SUPerin v.a. hierzulande unter anderem auf einem fliessenden Binnen-Gewässer): Mindestens wenn es mit dem Brett nicht in hohe Wellen geht, sollte das Paddel länger sein als die eigene Körpergrösse (Körpergrösse plus nach oben ausgestreckter Arm – Arm aber nicht vollkommen durchgestreckt), und nicht etwa kürzer…. – und dann gibt’s damit richtig Schub. 🙂

Leave a Reply