Als Surfer das passende Longboard finden
07 Juni 2019

SURFEN AUF ASPHALT: WAS DU ALS SURFER BEIM LONGBOARD KAUF BEACHTEN MUSST

Hallo, ich bin Darko und betreibe Longboards.net. Dort findest du viele Informationen und Ratgeberberichte über Longboards. Der Fokus liegt darauf, Longboard-Wissen einfach und verständlich zu vermitteln. Außerdem findest du aktuelle Trends, Stories ​und Interviews mit spannenden Personen aus der Longboard-Welt.

Die Suche nach ​einem passenden Longboard für Surfer kann sehr aufwendig sein. In diesem Artikel erfährst du deshalb, wie du dir ein Stück Surfgefühl schnell ​und einfach auf ​die Straße ​holen kannst, ohne dich ​in ​technischen Details zu ​verlieren.

​​Außerdem bekommst ​du einen guten Überblick, worauf du beim Kauf eines Longboards ​achten solltest und welches Setup ​entspanntes Cruisen erleichtert.

Longboard für Surfer

Longboards und Surfen haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheint. In den nächsten Absätzen erfährst du, wie das Longboarden entstanden ist und warum die Bretter eine gemeinsame Geschichte haben. Und warum Longboarder die Surfer der Straßen sind.

Longboard = Surfbrett + Rollen  

Die Geschichte des Longboarden geht zurück auf kreative Surfer, die einfach Rollen auf ihre Bretter montierten, um so den Spaß von den Wellen auf die Straßen zu holen. Anders gesagt: Die ersten Longboarder waren Surfer.

Das ist der Grund, warum die Form von Pintail-Longboards auch heute noch stark an Surfbretter erinnert. Aber dazu später mehr.

Longboard am Strand

Seit den Anfängen hat sich einiges getan. Sowohl in Bezug auf Materialkunde, als auch was die Sportart betrifft. Neue Deckformen, moderne Rollen aus Polyurethan, Achsen und Kugellager, aber auch neue Fahrdisziplinen, Weltrekorde, Trends, Hypes, und vieles mehr.

Was sich nicht geändert hat ist heute wie damals das was viele begeistert und antreibt: Das Gefühl des Wellenreitens auch auf den Straßen genießen zu können und einfach auf Asphalt zu surfen.

Für welches Surf-Level eignet sich ein Longboard?

Longboarden ist für viele eine Möglichkeit, das Surfen nicht nur im Urlaub zu genießen, sondern auch im Alltag ein wenig Surfgefühl zu spüren.

Unabhängig von deinen Surfskills ist Longboarden leicht zu lernen. Warum das so ist erfährst du in den nächsten Absätzen.

Warum Longboard-Fahren für Surfer leicht zu lernen ist

Egal ob du Profi oder Anfänger auf dem Surfbrett bist: Als Surfer kannst du dein Gleichgewicht gut halten und hast eine Körperspannung um auf dem Surfbrett stehen zu können.

Auf diese Eigenschaften kommt es auch beim Longboard-Fahren an.

Longboards sind sehr anfängerfreundlich. Für einen einfacheren Start sorgt auch, dass das Longboard im Vergleich zu Skateboards mehr Platz auf dem Brett bietet und große Rollen hat. Dadurch bieten Longboards mehr Stabilität und die erste Fahrt klappt meistens besser als gedacht.

Longboard-Decks bieten viel Platz

Das heißt nicht, dass du nicht vom Longboard fallen kannst. Daher solltest du immer geeignete Schutzausrüstung tragen. Dazu zählen Helm, Knie- und Ellbogenschoner sowie Protektoren für die Handgelenke.

Wenn du unsicher bist kannst du auf folgendes Longboard-Setup für Anfänger achten:

  • ​Longboard Form: Twin-Tip (mit ausreichend Breite)
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • ​Montageform der Achsen: Drop-Through
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • ​Durometer bzw. Härtegrad der Rollen: 78A
    Übernachtung im Hostel 120 Euro

Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass das Longboard tiefer an der Straße liegt und die weichen Rollen Unebenheiten im Straßenbelag gut ausgleichen.

Warum das so ist und was das genau bedeutet erfährst du in den nächsten Zeilen.

Die wichtigsten Komponenten 

Vereinfacht gesagt besteht ein Longboard aus Deck, Achsen, Kugellagern und Rollen.

Das klingt einfach, trotzdem führen einige Fachbegriffe auch bei Surfern zu Verwirrung.

Hier findest du eine Erklärung der einzelnen Longboard-Teile, unterschiedliche Optionen und welche Auswirkungen sie auf das Fahrverhalten haben.

​Die Rollen

Die Longboard Rollen zählen zu den wichtigsten Komponenten des Longboards. Sie bestehen aus Polyurethan und sind in unterschiedlichen Härtegraden (Durometer) und Größen verfügbar.

Egal ob Haftung, Geschwindigkeit oder Beschleunigung – die Rollen sind wichtige Faktoren für das Fahrgefühl des Longboards.

Rollenhärte: Weiche oder harte Rollen?

Der Härtegrad der Rollen wird in Durometer angegeben. Dazu wird meistens eine Skala zwischen 78A für weiche und 90A für harte Rollen verwendet. Das bedeutet, je kleiner der Wert auf dieser Skala, desto weicher ist die Rolle.

Die Qualität der Rollen ist wichtig

Weiche Rollen bedeuten mehr Haftung am Straßenbelag. Das ist immer dann gut, wenn du mit deinem Longboard entspannt durch die Gegend cruisen und möglichst wenig Unebenheiten im Straßenbelag spüren möchtest.

Kurz gesagt: Weiche Rollen sind für alle, die einfach die Fahrt genießen möchten.

Harte Rollen bieten weniger Haftung. Das kann für manche Styles gewünscht sein. Zum Beispiel: Wenn du Sliden, also über die Straße rutschen, möchtest stört es, wenn deine Rollen gut am Untergrund haften. In diesem Fall suchst du nach härteren Longboard-Rollen.

Für Surfer die einfach cruisen möchten gilt: Weiche Rollen sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl.

Rollen-Durchmesser: Wie er die Fahrt beeinflusst

Die Größe von Longboard Rollen ist entscheidend für Geschwindigkeit und Beschleunigung des Longboards.

Allgemein gilt: Je größer die Rolle, desto langsamer die Beschleunigung, aber mehr Geschwindigkeit die während der Fahrt erreicht wird. Konkret bedeutet das, dass Rollen mit mehr Duchrmesser zwar langsamer beschleunigen, aber die einmal erreichte Geschwindigkeit dafür länger halten, ohne das erneut angetaucht werden muss.

Rollen mit kleineren Durchmessern beschleunigen schneller, halten aber die erreichte Geschwindigkeit nicht so lange wie die größeren Modelle.

Das bedeutet, dass du während dem Cruisen mit großen Rollen nicht so oft pushen (= das Longboard mit einem Bein anstoßen) musst wie auf einem Longboard mit kleinen Rollen. Deshalb sind Longboard-Rollen mit mehr Durchmesser für Surfer, die einfach durch die Straßen cruisen möchten, oft erste Wahl.

​Das Deck: Pintail oder Twin-Tip?

Das Deck soll ausreichend Platz bieten. Es gibt folgende Longboard Formen:

  • ​Pintail
  • Twin Tip

Das Pintail-Longboard ist die klassische Form, welche die ersten Surfer ursprünglich verwendet haben. Sie erinnert heute noch an die Form eines Surfbretts. Die Form ist asymmetrisch und bildet vorne eine Spitze.

Das Twin-Tip-Deck hat eine symmetrische Form und ist vorne und hinten gleich. Diese Form hat den Vorteil, dass sie bei Tricks oder beim Tanzen beliebig gedreht werden kann, da sie auf beiden Seiten gleich ist.

Montageform der Achsen: Drop-Through oder Top-Mount?

Die Montageform der Achsen ist die Art, wie die Achsen auf dem Deck befestigt sind. Achsen können entweder Drop-Through oder Top-Mount befestigt sein.

Auch auf die Achsen kommt es an. Die Qual der Wahl beim Longboard-Kauf

Top-Mount bedeutet, dass die Achsen auf der Unterseite des Decks befestigt sind.

Die Montageform “Drop-Through” bedeutet im Vergleich dazu, dass die Achsen von oben durch das Deck montiert sind. Dadurch liegt das Deck näher an der Straße und bietet mehr Stabilität. Auf der anderen Seite ist bei Top-Mount-Longboards mehr Platz zwischen Deck und Rolle. Dadurch ist das Risiko geringer, dass es zum unbeabsichtigten Abbremsen des Longboards kommt, indem das Deck die Rollen berührt.

Flex: Wie flexibel sollte das Deck sein?

Die Frage, welche Flexibilität für dein Deck (=Brett) am besten ist, kann nur individuell beantwortet werden.

Manche Longboarder mögen es, dass das Deck starr ist, andere dass es mehr nachgibt. Dabei spielt das Körpergewicht eine Rolle (wenn du mehr wiegst ist die Belastung für das Deck höher und wenn das Deck zu flexibel ist, kann das zu viel sein).

Kurz gesagt: Der Flex-Grad vom Deck sollte zu deinem Körpergewicht passen.

Was du beim Longboard Kauf beachten musst

Wenn du als Surfer einfach nur auf Asphalt surfen willst, kannst du das mit nahezu jedem Longboard machen. Jedes Longboard kann cruisen.

Trotzdem gibt es einige Faktoren, die du für ein angenehmeres Fahrgefühl beachten solltest.

Als Surfer willst du in der Regel:

  • entspannt über Asphalt surfen ohne jede Unebenheit im Belag zu spüren
  • viel Stabilität während der Fahrt für ein sicheres Fahrgefühl
  • die Fahrt genießen, indem die erreichte Geschwindigkeit möglichst lange gehalten wird, ohne immer wieder pushen (= das Longboard mit einem Bein anstoßen) zu müssen

Folgendes Setup ist dafür gut geeignet:

  • ​weiche Longboard-Rollen mit 78A bis 80A Härte (Durometer) mit viel Gripp
    Hin- und Rückflug 150 Euro
  • ​ein Deck mit ausreichend Platz (abhängig vom Longboard-Typ)
    Eine Woche Mietwagen 150 Euro
  • ​Achsen die von oben durch das Deck montiert sind, damit das Deck näher an der Straße liegt (Montageform der Achsen: Drop-Through)
    Übernachtung im Hostel 120 Euro
  • ​Longboard Rollen mit mindestens 70 mm Durchmesser (um die Geschwindigkeit zu halten)
    Surfkurs in einem Surfcamp oder Surfschule 200 Euro

Cruisen, Freeride, Downhill oder Dancen?

Welcher Longboard Style soll es sein?

Das Cruisen macht zwar jede Menge Spaß, Longboarden hat aber noch mehr zu bieten.

Radikal Downhill mit dem Longboard

Egal ob du im Downhill den nächsten Berg mit dem Longboard bezwingen, oder beim Dancing einfach auf dem Longboard durch die Gegend tanzen willst: Longboarden ist abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten.

Es liegt an dir, den Fahrstil zu finden, der dir Spaß macht.

Billig- vs. Marken-Longboard

Beim Longboarden geht es um Fahrvergnügen, Lifestyle und Spaß an der Sache.

Bei vielen Herstellern von Marken-Longboards sind die Hersteller Teil der Community die ihre Produkte selbst nutzen. Das führt in der Regel dazu, dass sie ein Gespür dafür haben, welche rote Linien nicht überschritten werden dürfen, wenn es ans Sparen geht.

Bei Billig-Longboards fehlt dieses Knowhow und der Fokus auf Qualität oft. Daher solltest du darauf achten, dass du nicht einfach das nächste Longboard kaufst, sondern auf Qualitätsanbieter setzen. Schließlich soll das Longboard halten was es verspricht und Freude machen.

Qualität hat seinen Preis. Es gibt aber auch Premium-Hersteller die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Ein Grund mehr, warum du nicht an der falschen Stelle sparen sollst. Denn sonst läufst du Gefahr, dass der Spaß auf der Strecke bleibt.

Hochwertige Longboards erkennst du an der Verarbeitung und am Preis. Bei Billig-Longboards mit Preisen von unter 100 € bleibt meistens die Qualität auf der Strecke.

Sector 9 und Loaded Boards sind beides Hersteller von guten Longboards. Ein Beispiel für ein Premium-Longboard ist das Loaded Tan Tien. Aber auch das Jucker Hawaii New Hoku liefert eine Preisklasse darunter immer noch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

​Das ​Jucker Hawaii New Hoku

Pros

  • ​gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • ​ansprechende Optik
  • ​gute Verarbeitung
  • ​in unterschiedlichen Flex-Stufen erhältlich
  • ​guter Allrounder

Cons

  • ​Weniger Marken-komponenten als bei ​typischen Premium Longboards

​Tipps zur Flex-Stufe:

  • Flex-Stufe 1 ist für Fahrer von 70 bis 110 Kg ausgelegt
  • Flex-Stufe 2 ist für Fahrer von ca. 45 Kg bis 80 Kg geeignet.
  • Flex-Stufe 3 ist für Fahrer von 30 Kg bis 60 Kg ausgelegt

​Das ​Loaded Tan Tien

Pros

  • ​Premium Longboard mit Markenkomponenten (z.B. Paris Trucks)
  • ​Top Verarbeitung
  • ​in unterschiedlichen Flex-Stufen erhältlich
  • ​sehr gute Rollen mit unterschiedlichen Härtegraden ​

Cons

  • ​hoher Preis

Surfskates

Surfskates sind in aller Munde. Sie sind ein ideales Trainingsgerät für Surfer, und zwar nicht nur um landlocked Phasen zu überstehen, sondern auch um während des Surfurlaubs an Tagen ohne Wellen ein surfähnliches Gefühl auf die Straße zu bringen.

​Dabei sind sich Surfskates und klassische Cruiser-Longboards auf den ersten Blick recht ähnlich. So ähnlich die Optik auch sein mag, so sehr unterscheidet sich aber das Fahrgefühl.
Surfskate oder Longboard_Für Surfer sind beide geeignet

Im Gegensatz zum Longboard besitzen Surfskates nämlich eine flexible Vorderachse, die es dir nicht nur ermöglicht, besonders enge Turns zu fahren. Das drehbare Achsensystem von Surfskates erlaubt es dir auch, komplexe Surfmanöver wie Roundhouse Cutbacks an Land zu simulieren.

Fahrtechniken und Simulation von Surfmanövern

Um unnötige Verletzungen zu vermeiden, die dich womöglich noch vom eigentlichen Surfen abhalten, solltest du dich am Anfang erst mal vorsichtig an den Bewegungsablauf und die Eigenschaften deines Surfskates herantasten.

Zum Start empfehle ich dir daher, die ersten weiten Turns mit dem Surfskate auf ebenen und glatten Flächen zu üben. Du solltest keinesfalls gleich am ersten Tag in einen Skatepark düsen oder dir abschüssige Straßenabschnitte suchen, auf denen dir Autos entgegenkommen können.

Wenn du das Carven auf einem klassischen Longboard gewohnt bist, wird die Speed-Generierung mit einem Surfskate für dich eine deutliche Umstellung bedeuten. Anders als beim Longboarden wird das Abstoßen mit dem „freien Fuß“ vom Asphalt (Pushen) nur für den allerersten Fahrimpuls benötigt.

Der Surfnomade beim Carveboard Training in Portugal

Um anschließend weiter an Geschwindigkeit zu gewinnen und diesen Speed auch aufrechtzuerhalten, musst du deinen kompletten Körper in eine komplexe Rotationsbewegung bringen, die sich aus den drei Bewegungskomponenten compress, lean und rotate zusammensetzt. Wie du die ungewohnte Bewegung am besten trainierst, kannst du in diesem Bericht nachlesen.

Auch wenn die Bewegungen auf einem Surfskate am Anfang erstmal ziemlich ungewohnt sind und etwas Übung brauchen, wird sich der Lerneffekt für dich als Surfer definitiv auszahlen. Sowohl die Gewichtsverlagerung als auch die auf den Radius deiner Turns abgestimmten Rotationsbewegungen des gesamten Körpers, sind beim Surfen nämlich die entscheidenden Stellschrauben für eine bessere Speedgenerierung.

Hier findest du ein paar Anregungen, welche Surfmanöver du mit deinen Surfskates auf der Straße oder im Skatepark trainieren kannst.

​Fazit

Longboarder und Surfen haben gemeinsame Wurzeln, denn Longboards wurden erfunden, um das Gefühl des Wellreitens auf die Straßen zu holen. Sie bieten dir als Surfer die Möglichkeit abseits von Urlaub und Meer auf Asphalt zu surfen.

Egal auf welchem Surflevel du dich gerade befindest: Das Longboarden ist leicht zu lernen. Das lange Deck bietet viel Platz und die großen Rollen sorgen für Stabilität. Dennoch besteht beim Longboarden auch immer die Gefahr von Verletzungen. Achte daher immer auf eine gute Schutzausrüstung mit Helm und Gelenkschoner.

gute Schutzausrüstung mit Helm und Gelenkschoner

Ein wichtiger Faktor, der das Fahrgefühl beeinflusst, sind die Rollen. Sie sind entscheidend für Fahrverhalten, Bodenhaftung, Beschleunigung und Geschwindigkeit. Weitere Faktoren sind das Deck und die Montageform der Achsen.

Auch wenn Longboards anfängerfreundlich sind, kannst du mit ihnen ans Limit gehen. Es gibt Fahrstile für fast jeden Geschmack. Und wenn es dir als Surfer vor allem darum geht, die komplexeren Rotationsbewegungen beim Surfen auch auf der Straße zu trainieren, bieten dir Surfskates dafür die besten Voraussetzungen.

Doch egal ob Balance Board, Longboard oder Surfskates: Damit du mit deinem Trainingsgerät für landlocked Phasen noch möglichst lange durch die Gegend cruisen kannst, solltest du beim Kauf unbedingt auf Qualitätsprodukte achten. So hast du auch abseits von Trends und Hypes noch lange Spaß daran.

Eine praktische Hilfestellung und Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Wahl des passenden Skate- oder Longboards findest du auch in diesem Skateboard Buyers Guide.

SURFEN AUF ASPHALT: WAS DU ALS SURFER BEIM LONGBOARD KAUF BEACHTEN MUSST
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