SURF WORK BALANCE
05 Mai 2014

SURF-WORK-BALANCE: 12 GRÜNDE FÜR DIE KOMBINATION VON SURFEN UND MOBILER ARBEIT

Warum sich das Wellenreiten so gut mit mobiler Arbeit verbinden lässt?

Neben der Leidenschaft fürs Surfen und der daraus resultierenden Nähe zum Meer, ist es für Surfer essentiell, ortsunabhängig zu sein. Warum das so ist und welche Vorteile der Lebensentwurf von Surfnomaden sonst noch mit sich bringt, erfährst du in den folgenden 12 Thesen:

1) SURFEN IST DER GEILSTE SPORT DER WELT

Eigentlich ist mit der ersten These schon alles gesagt: Surfen ist ein wunderbarer Sport und mobiles Arbeiten ist ein gutes Werkzeug, das es Surfnomaden ermöglicht, regelmäßig in die Welle zu kommen.

Die Motivation für Surfer, ortsunabhängig arbeiten zu können, ist daher naturgemäß riesengroß.

2) IN EINEM FITTEN KÖRPER WOHNT EIN FITTER GEIST

Eine gute Surf-Work-Balance steigert nicht nur die körperliche sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit. Beides hält das Wohlbefinden auf einem hohen Level.

Wer es regelmäßig in die Welle schafft und gleichzeitig als Freiberufler erfolgreich ist, schafft sich eine gute Voraussetzung für ein hohes Maß an Zufriedenheit.

3) ALS SURFER BRAUCHT MAN KEINE GROSSE AUSRÜSTUNG

Das ist ein Riesenvorteil gegenüber anderen Wassersportarten, wie Wind- oder Kitesurfen. Als Wellenreiter braucht man deutlich weniger Material, um in der Welle auf seine Kosten zu kommen.

Der Spaßfaktor definiert sich nicht über möglichst viele Segel, Schirme, Bretter und Masten. Im Gegenteil: Dem vergleichsweise puristischen Surfer genügen oft ein Brett und eine Board-Shorts, um die Welle zu rocken.

Für Surfnomaden bedeutet das wenig Ballast beim Reisen, ohne auf das eigene maßgeshapte Board verzichten zu müssen.

4) SURFEN IST EIN GÜNSTIGER SPORT

Surfen ist ein vergleichsweise preiswerter Wassersport. Dadurch verträgt sich der Sport ausgezeichnet mit den zumindest in der Anfangsphase eher geringen Einkünften, die einem Surfnomaden zur Verfügung stehen.

Denn außer vielleicht auf Sylt musst du für das Meer nirgendwo Eintritt zahlen. Es gibt keinerlei Clubgebühr und du brauchst weder einen Skipass noch musst du einen Rasen pflegen oder eine Halle mieten.

Auch die Materialkosten beschränken sich auf die Investition in ein Board, eine Leach und eine Board-Shorts, ggf. noch einen Wetsuit. Wenn man es nicht darauf anlegt, in Deutschland zu shoppen, liegen die Gesamtkosten für die eigene Komplettausrüstung bei gerade einmal 400 bis 600€. Auch hier können Sportarten wie Kiten oder Windsurfen bei weitem nicht mithalten. Gleiches gilt für die Leihgebühren am Surfspot.

5) DER RHYTHMUS DER GEZEITEN BESTIMMT DEN ARBEITSTAKT

Selbst auf Langzeitreisen fällt es manch einem Webworker schwer, nicht zu viel zu arbeiten. Wir sind nun ein mal oft genug darauf gepolt, etwas zu leisten, um uns gut zu fühlen.

Das Meer mit seinen Gezeiten gibt uns einen anderen Rhythmus vor: Es dirigiert eine gesündere Taktung der Arbeit und hilft enorm dabei, den Laptop häufiger zuzuklappen. Gleichzeitig motiviert die Vorfreude auf eine super Session, die ausstehenden Aufgaben effektiv und zügig zu erledigen.

Als Belohnung wartet am Ende des Tages der Sunsetsurf.

6) DER ENDLESS SUMMER GRINST NICHT IMMER

Das Surfen alleine kann sich nach einiger Zeit abnutzen. Es ist grandios, für eine gewisse Zeit den totalen Surfertraum zu leben: Für einige Wochen macht der Mix aus Surf, lecker essen, Party und Schlafen jede Menge Spaß.

Doch spätestens wenn der Zufriedenheitsgrad unmittelbar von der Swellvorhersage oder der Anzahl der Surfer im Wasser abhängt, ist es wichtig, einen Plan B zu haben. Gleichzeitig verfügen viele Surforte über eine gute digitale Infrastruktur, die es Surfnomaden ermöglicht, so zu arbeiten wie im eigenen Home-Office.

7) KEIN SURFSPOT DER WELT IST IMMER GLASSY

Das ist einer der stärksten Argumente für das Nomadendasein von Surfnomaden: Selbst am absoluten Lieblingssurfspot herrschen nur für einige Monate im Jahr die ersehnten Traumbedingungen. Auf kurz oder lang hilft es also enorm, örtlich unabhängig zu sein und dem Swell hinterherreisen zu können. Das passende Konzept dafür ist ortsunabhängiges Arbeiten.

8) SURFEN MACHT DEN KOPF FREI

Wenn du schon einmal nach einer längeren Arbeitsschicht am Laptop durch eine brechende Welle getaucht bist, um danach an den steilen Wänden der Brecher entlang zu jagen, weißt du wovon ich spreche: Surfen hat eine unnachahmliche Wirkung auf Geist und Körper.

Egal wie stressig die Arbeit. Egal wie lange man vor dem Bildschirm hing. Die Welle kennt keinen Termindruck und der Geist befindet sich schnell im Hier und Jetzt. Selbst bei mäßigen Surfbedingungen gilt: Nach einer Surfsession ist alles wieder gut. Die Mattheit ist verflogen und es fällt leicht, wieder klare Gedanken zu fassen.

Das gleiche gilt für den Surf vor der ersten Schicht im Strand-Office: Wer morgens mit einer Surf-Session startet und sich dann an den Schreibtisch setzt, hat eigentlich schon gewonnen.

Surfen kann so schön sein

Die beste Belohnung für einen produktiven Arbeitstag: Ein Sunset-Surf wie hier in La Pared, Fuerteventura

9) ALS SURFER MUSST DU TOPFIT SEIN

Im Gegensatz zu vielen anderen Wassersportarten verdient das Surfen wirklich die Bezeichnung Sport. Surfen ist anstrengend, es verlangt viel Ausdauer und Hingabe. Um als Surfer wirklich Spaß zu haben, ist eine gute körperliche Verfassung ausschlaggebend.

Gleichzeitig lässt sich die fürs Surfen benötigte Muskulatur nur unzureichend durch Gewichtestämmen im Fitnessstudio oder eintönige Schwimmeinheiten antrainieren.

Das heißt im Umkehrschluss aber auch: Wer ein guter Surfer werden oder bleiben will, muss regelmäßig ins Lineup. Zwei Wochen Surfurlaub im Jahr führen unweigerlich zum Frusterlebnis. Eine Kombination aus ortsunabhängiger Arbeit und Strandleben bringt dir die Freiheit, wirklich regelmäßig nass zu werden.

10) DAUERURLAUB AM STRAND MACHT DOOF

Es ist für viele verlockend aber auf Dauer gähnend langweilig. Ein mehrwöchiger Urlaub am tropischen Sandstrand verführt zum Faulenzen in der Sonne. Doch der Reiz des Nichtstuns im Paradies ist schnell verflogen.

Die Kombination aus Surfen und Online-Arbeit hingegen sorgt auch über einen längeren Zeitraum immer wieder für neue Reize. Du bleibst körperlich und geistig fit.

11) ARBEITSPAUSEN FÜLLEN

Gerade am Anfang einer freiberuflichen Tätigkeit kommt es hin und wieder vor, dass es Zeiten ohne Arbeitsaufträge zu überbrücken gilt. Manchmal gibt es eben Durststrecken, die sich wunderbar mit ein Paar Surfsessions füllen lassen.

Während sich dann normale Webworker fragen, womit sie ihren Tag füllen, schlüpfen Surfer einfach in ihren Wetsuit und haben Spaß in der Welle.

12) EIN BREAK IST IMMER MÖGLICH

Warst du schon einmal für mindestens ein halbes Jahr im Ausland? Dann kennst wahrscheinlich das Gefühl: Nach einer Phase der Anfangseuphorie vermisst du plötzlich das Zuhause, Freunde, Familie, deftige Hausmannskost und das vertraute Umfeld. Besonders in den Sommermonaten der Nordhalbkugel spricht daher einiges für einen ausgedehnten Heimaturlaub.

Mobile Arbeitsmodelle machen es möglich, sowohl die meiste Zeit des Jahres am Surfspot zu leben, als auch, sich in regelmäßigen Abständen zuhause blicken zu lassen. Das ist einer der großen Vorteile im Lebensentwurf von Surfnomaden gegenüber dem Modell des Auswanderns, mit dem viele Surfer immer mal wieder liebäugeln. Selbst ein ausgedehnter Surfurlaub mit Familie ist mit diesem Arbeits- und Lebensmodell durchaus machbar.

SURF-WORK-BALANCE: 12 GRÜNDE FÜR DIE KOMBINATION VON SURFEN UND MOBILER ARBEIT
Wie hilfreich war dieser Post?

Ähnliche Beiträge

6 Responses

  1. Pingback : Surfnomade » Das Ende der Sehnsucht?

  2. Pingback : Surfnomade Surfen und Arbeiten. Wie verbessest du deine Surf-Work-Balance?

    1. Heheee, sehr schön! Dann komm doch einfach schnell hergeflogen, mein Bester! Auf meinen mobilen Router im nordspanischen Surf-Office können sich noch 9 Surfnomaden einloggen. Ein zweites Board habe ich auch noch im Bulli 🙂

  3. Pingback : Surfnomade Dein Traum vom Surf-Trip mit Bulli

  4. Pingback : Surfnomade SURFEN LERNEN: SO PLANST DU DEINE ERSTE WELLENJAGT Surfnomade

Leave a Reply