15 Januar 2016

IN PORTUGAL SURFEN: WARUM PORTUGAL EUROPAS SURFREISEZIEL NUMMER EINS IST

In Portugal surfen – das ist Freiheit pur! Ob im eigenen VW-Bus, im Surfcamp oder Mietwagen – die Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Surftrip durch das Land des Pasteis, Galões und Super Bock sind vielfältig.

Kleine Sommerwellen für Surfeinsteiger und herbstliche Dampfwalzen für Surfhaudegen – weil Portugals Küsten in perfekter Schlagdistanz zur größten Swellmaschine Europas liegen, gelten die unzähligen Beach- und Reefbreaks an der über 800 km langen Westküste zwischen Moledo und Sagres als die wellensicherste Surfregion des Kontinents.

Im Winter übernimmt dann der nach Süden ausgerichtete Küstenabschnitt zwischen Sagres und Faro das Zepter. Viel Sonnenschein und überraschend guter Surf machen den mediterran anmutenden Süden dann zu einer Art Geheimtipp für alle sonnenhungrigen Winterflüchtlinge mit akutem Wellendefizit.

Alle Jahre wieder kommt der Surfnomade

Abgesehen von den ganzjährig guten Surfbedingungen ist Portugal auch noch ein superschönes, vielseitiges und klimatisch attraktives Surfreiseziel.

Kein Wunder also, dass ich mich seit meinem ersten Portugal Surfurlaub im September 2001 von den konstanten Wellen, der natürlichen Art der Portugiesen und der tollen Landschaft am Südwestzipfel Europas immer wieder wie magisch angezogen fühle – zuletzt auf meinem herbstlichen Bulli-Roadtrip, über den ich an anderer Stelle bereits ausführlich berichtet habe.

Surfen in Portugal

Immer wieder gerne: Der Surfnomade in Portugal

Geordnete Linien, ablandige Winde und nur kurze Swellpausen – das sind die passenden Zutaten für einen unvergesslichen Surfurlaub in Portugal, der auch auf dich warten kann, wenn du ein paar essentielle Tipps aus diesem Blogbeitrag beachtest.

Warum du in Portugal surfen solltest

Warum also in Portugal surfen und nicht in Spanien oder Frankreich?

Es gibt mehrere gute Gründe, die für einen Surfurlaub in Portugal sprechen:

  • Die große Auswahl an hervorragenden Surfcamps, die auch im Winter Saison haben und ganzjährig Surfkurse anbieten.
  • Portugal ist ein Paradies für einen Surfurlaub im Bulli oder Surfer Van: Selbst an den schönsten Stehplätzen direkt an der Steilküste mit Blick auf den Surfspot kannst du ohne Probleme wild campen. Auch die Dichte an Bulli-Mietstationen ist in Europa einmalig – weitere Infos dazu gibt´s hier.
  • Portugal ist vergleichsweise ursprünglich! Weite Teile der Westküste sind untouristisch, nur im Süden gibt es ein paar unschöne Tourizentren, die sich aber ganz einfach umfahren lassen.
  • Die über 1000 km lange Küstenlandschaft ist atemberaubend. Große Teile des Südens sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
  • Portugal ist als Reiseland einfach hinreißend und im Vergleich zu Frankreich auch noch deutlich günstiger. Unterkünfte und Mietwagen sind besonders in der Nebensaison unglaublich preiswert!
  • Porto, Lissabon und Faro werden von mehreren Billig-Airlines aus Deutschland aus angeflogen (Ryanair fliegt seit 2015 oft sogar für unter 100 Euro direkt nach Porto und Faro)

Das ganze Jahr durch surfen: Portugal macht’s möglich!

Was es unbedingt zu beachten gilt, wenn du in Portugal surfen möchtest, ist der richtige Reisemonat! In Portugal surfen geht zwar das ganze Jahr über, allerdings muss hierbei ganz klar nach Surflevel unterschieden werden.

Grundsätzlich gilt: Für Surfanfänger lohnt sich der Sommer und für Surfcracks besonders die Zeit zwischen Oktober und April.

Warum ist das so? Weil Portugal geografisch soweit südlich gelegen ist, dass sich die Passatwindzone in den Sommermonaten bis in den Norden des Landes ausbreiten kann. Nervtötende Nordwinde, die durch die Thermik meist schräg auflandig wehen, sind die Folge.

Portugal surfen- offshore

Feinster Offshore: Zur richtiges Reisezeit ist Portugal der totale Surfertraum

Für fortgeschrittene Surfer, die sich auf cleane Surfbedingungen an Europas wellensicherster Küste freuen, sind die Sommermonate daher oft eine Enttäuschung. Der von den Portugiesen als Nortada bezeichnete Nordwind gönnt sich nämlich an den meisten Sommertagen höchstens in den frühen Morgenstunden eine kleine Verschnaufpause. Ansonsten musst du regelmäßig mit unbefriedigendem Onshore-Geschwabbel rechnen.

Für Surfanfänger, die in Portugal surfen lernen möchten, ist der Wind hingegen weniger störend. Die Wellen brechen durch den auflandigen Wind nämlich in der Regel etwas langsamer. Für die Takeoff-Bewegung und die ersten Stehversuche in der grünen Welle bleibt somit spürbar mehr Zeit. Auch wegen der sommerlichen Temperaturen in und außerhalb der Wellen, ist die Zeit von Juni bis September für Surfanfänger also durchaus zu empfehlen.

Darüber hinaus spielt auch die genaue geografische Lage eine wichtige Rolle für deinen gelungenen Surfurlaub. Während die Surfspots an der Westküste Portugals ihr Wellenpotenzial nahezu ganzjährig abrufen, lohnt sich ein Surfurlaub an die weniger bekannten Surfspots der Südküste vor allem im Herbst und Winter, wenn sich mächtige Swells ihren Weg um die Landzunge von Sagres bahnen.

In Portugal surfen: Wassertemperaturen und der passende Neoprenanzug

IM SÜDEN

Ähnlich wie im nahe gelegenen Andalusien auch, liegen die Wassertemperaturen an der Algarve – also ganz im Süden des Landes – selbst im Februar noch bei annehmbaren 16 Grad, so dass du im Winter mit einem qualitativ hochwertigen 3/2er Neoprenanzug noch gut über die Runden kommst. Zwischen August und Oktober kannst du im über 21 Grad warmen Wasser sogar in Boardshorts oder Neopren Shorty surfen gehen.

IM NORDEN

Im deutlich kühleren und dazu auch noch oft wechselhaften Norden klettern die Wassertemperaturen selbst im Sommer nur selten über die 18 Grad-Marke. Ein guter 4/3er Neoprenanzug und warme Surf-Booties zählen daher oft bis in den späten April hinein zur Standardsurfausrüstung.

Damit du bei der Wahl von Neo und Booties für deinen Surfurlaub in Portugal auch sicher richtig liegst, empfehle ich dir auch meinen ausführlichen Lesestoff über Neoprenanzüge und die passenden Surf Booties.

Für monatsgenaue Angaben der typischen Wassertemperaturen an deiner Zieldestination in Portugal lohnt sich auch ein Blick auf die Website von seatemparature.org

Die besten Surfspots in Portugal

Damit du dich in Portugals Wellen schnell wohlfühlen kannst und dich nicht pausenlos überfordert fühlst, möchte ich dir eine Auswahl an Surfspots vorstellen, die bei mittlerer Swellgröße dem Können eines typischen Urlaubssurfers entsprechen.

Der Süden (Algarve)

Wer dachte, der Süden Portugals ist nur etwas für schnöde Pauschalurlauber, den belehren die unzähligen Surfspots um Sagres herum eines Besseren: Das warme Klima mit teilweise sogar T-Shirt Wetter im Winter und die vergleichsweise dünn besiedelte Küste suchen in Europa ihres gleichen.

Surfen Portugal_Algarve

Der Süden Portugals lockt mit viel Sonne und guten Winterswells!

Hinzu kommen zwei unterschiedlich ausgerichteten Küstenverläufe, die sich gegenseitig perfekt ergänzen: Werden die Herbst- und Winterswells an der offenen Westküste zu groß, fangen die unzähligen Surfspots an der Südküste an zu feuern.

Außerdem findest du zwischen Odeceixe und Lagos locker an die 50 verschiedene Surfspots für alle Könnensstufen, die sich von Sagres aus allesamt innerhalb von einer halben Fahrstunde ansteuern lassen. Den verträumten Küstenort Sagres als Base für deinen unabhängigen Surfurlaub zu wählen, ist also keine schlechte Idee.

Die Teils abenteuerlichen Schotterpisten der atemberaubenden Nationalparks an der wilden Westküste führen dich an eine weitgehend naturbelassene Steilküste, an dessen Flanken sich zahlreiche Surfspots aneinanderreihen.

Schotterpiste Algarve_Portugal surfen

Bis hier hin und nicht weiter: unwegsame Schotterpiste in der Algarve

Außerdem eignet sich die Algarve perfekt für einen Surfurlaub im Bulli. Wie du dir vor Ort einen Bulli mietest und die besten Stellplätze direkt am Surfspot findest, kannst du hier nachlesen.

Kurzum: Der Südwesten von Portugal ist ein absolutes Eldorado für alle Wellenjunkies mit Entdeckerambitionen!

Im Folgenenden möchte ich dir daher kurz meine drei Lieblinge an der Algarve vorstellen:

Ponta Ruiva

Die Strandbucht vom Ponta Ruiva ist nicht ganz einfach zu finden. Wenn du den Weg von Sagres aus über die scheinbar endlosen Schotterpisten aber erstmal hinter dich gebracht hast und in die von majestätischen Felsen eingerahmte Bucht hinabfährst, wirst du so schnell nicht mehr weg wollen. Denn Ponta Ruiva ist ein Natur-Spektakel der Extraklasse!

Portugal surfen- Ponta Ruiva

Die Linke von Ponta Ruiva: Natur pur und lange Ritte garantiert!

Am vorgelagerten Felsen, der das südliche Ende der Bucht markiert und bei tiefstehender Sonne rötlich zu leuchten beginnt, bricht eine spektakuläre Linke, die besonders bei Midtide sehr lange Ritte bis zum Strand ermöglicht.

Trotz des teilweise steinigen Untergrunds ist die Welle auch bei größeren Swells noch ziemlich sanft und berechenbar, wodurch auch Intermediates nicht allzu viel riskieren müssen, um hier die ersten wirklich langen Ritte ihrer jungen Surferkarriere abzustauben.

Vale de Figueiras

Auch Vale de Figueiras ist ein wundervolles Fleckchen Erde. Es liegt mitten im Naturschutzgebiet und weit und breit gibt es keine Bebauung. Die Küstenlandschaft ist spektakulär und der Strand bietet immer genug Treibholz für ein hemmungsloses Lagerfeuer.

Lagerfeuer

An Portugals wilder Westküste feuern nicht nur die Wellen

Um an den Spot zu gelangen, brauchst du unbedingt ein Auto. Die etwas tückische Anfahrt über holprige Schotterpisten lohnt sich besonders bei kleinen Sommerswells, denn der Strand vom Vale de Figueiras ist ein echter Swellmagnet und auch kleinere West- und Nordwest-Swells sorgen hier für gute Surfbedingungen.

surfen Portugal - Vale de Figeuiras

Vale de Figueiras bei kleinem Sommerswell

Weil die Bucht komplett offen ist, solltest du den Spot aber vornehmlich bei Windstille oder ablandigen Winden ansteuern.

Zavial

Zavial ist eine idyllische Bucht und einer der besten Beachbreaks an der Südküste der Algarve. Die Anfahrt vom etwa 6 km entfernten Vila do Bispo lohnt sich besonders bei Südlichen Swells oder kraftvollen Westswells, die neben der kleinen Flussmündung für schnelle powervolle Peaks sorgen.

Portugal surfen- Zavial

Im Sommer selten, im Herbst immer öfter: Zavial macht Laune!

Weitere praktische Reisetipps für den Süden Portugals bekommst du auch von meiner Blogger-Kollegin Steffi bei Algarve-Pur.

Lissabon und Umgebung

Zu einem Surfurlaub in Portugal gehören ein paar Tage Zwischenstopp in Lissabon einfach dazu. Die Stadt selbst ist eine Klasse für sich. Sie verbindet entspannten Surfer-Lifestyle mit urbanem Flair und zählt für mich neben Las Palmas auf Gran Canaria zu den Top-Surf-Cities Europas.

Die ganze Stadt versprüht eine entspannte südländische Atmosphäre und punktet mit einer einzigartigen Mischung aus urbaner Kultur, frischer Meeresluft und ganzjährig mildem Klima.

Surfen in Lissabon

Surfen vor den Toren Lissabons: Carcavelos bei Südwind

Und das Beste ist: Ganzjährig gute Surfbedingungen sind mit dem Auto keine 20 Minuten entfernt. Wenn die Winterswells an den offenen Spots der Westküste zu groß werden, erwarten dich an den nach Süden ausgerichteten Spots der nördlichen Tejo-Mündung nämlich eine ganze Reihe erstklassiger Surfspots, von denen Carcavelos wohl der bekannteste und qualitativ beste ist.

Costa da Caparica

Die südlich vom Tejo gelegene Costa da Caparica umfasst eine über 10 km lange Kette an Surfstränden, die teilweise durch mehrere ins Meer ragende Molen (jetties) voneinander getrennt sind. Der Küstenverlauf ist hier etwas zurückgesetzt, wodurch es die im Sommer vorherrschenden Nordswell oft schwer haben, für gute Wellen zu sorgen.

Insgesamt sind die Surfbedingungen an der Costa da Caparica aber recht beständig und vor allem vielfältig. Während die anspruchsvollen Peaks am Cova do Vapor sich eher für fortgeschrittene Surfer eignen, bieten die zahlreichen Breaks zwischen den Jetties auch für Surfanfänger eine beliebte Spielwiese. Bei großen Swells ist der Strandabschnitt Fonte Da Telha am südlichen Ende der Costa da Caparica die beste Wahl.

Um dir den passenden Surfspot herauszusuchen, lohnt sich auch die Fahrt mit der Minicomboio da Caparica – eine kleine Bummelbahn, die sich durch die Dünen der Atlantikküste schlängelt und sich gerade für Surfer zu einem attraktiven Transportmittel entpuppt hat.

Guincho

Der Praia do Guincho ist der erste nach Westen geöffnete Surfstrand nordwestlich von Lissabon. Konstante Wellen und die Nähe zur Hauptstadt machen Guincho zu einem der beliebtesten Strände in der Lissabon-Area.

Allerdings ist Guincho vor allem ein Wind- und Kite Surfspot. Von Juni bis August wird der Nortada durch topografische Effekte noch mal zusätzlich verstärkt, so dass du hier als Wellenreiter zumindest in den Sommermonaten eigentlich nichts verloren hast. Teils heftige Strömungen, Felsen und Crowds machen den Beachbreak für Surfanfänger zudem oft ungeeignet.

>> Swellvorhersage für Praia do Guincho auf Magicseaweed

Praia Grande

Praia Grande ist der erste größere Surfstrand nördlich vom Cabo da Roca – dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Das Besondere am Praia Grande ist seine zur Swell-Hauptrichtung (W-NW) geöffnete Ausrichtung. Ein weiterer Vorteil ist die Steilküste, die eine gute Windbarriere für die gerade im Sommer oft störenden Nordwinde darstellt. Die Folge ist cleaner Surf und nur seltene Swellpausen. Durch die konstanten Surfbedingungen sind die drei Peaks Da Piscina, Do Meio und Da Esquerda Morto am Südende besonders in den Sommermonaten sehr beliebt.

Einen guten Überblick über weitere Surfspots in der Surfregion Lissabon findest du auch bei meiner Bloggerkollegin Heidi von meerdavon.

Peniche

Peniche gilt als Wiege der portugiesischen Surfkultur und ist das ganze Jahr über surfbar. Wenn du in Peniche surfen lernen möchtest, ist der Sommer mit seinen sanfteren Wellen die beste Reisezeit. Vor allem im Herbst geht in Peniche und Baleal aber fast immer die Post ab.

Gekonnt - Surfer am Praia do Baleal

Gekonnt – Surfer am Praia do Baleal

Außer am Pointbreak von Lagide und am weltbekannten Supertubos haben die Locals in Peniche ihren Kampf gegen die Übermacht des internationalen Surftourismus inzwischen weitgehend aufgegeben. An den meisten Spots wirst du dich daher eher von herumfliegenden Surfbrettern der Surfschüler in Acht nehmen müssen als von den Anfeindungen der örtlichen Platzhirsche.

Trotz der vielen Surfschulen verteilen sich die surfenden Massen in Peniche aber erstaunlich gut auf die ganze Breite der Hauptsurfstrände.

Prainha & Praia do Baleal

Für Beginner ist der direkt neben der Baleal-Halbinsel gelegene Beachbreak Prainha die mit Abstand beste Wahl. Auch die Spots an beiden Enden vom Praia do Baleal sind gegenüber dem direkten Swell etwas geschützter und daher nicht ganz so anspruchsvoll.

Weitere praktische Tipps über deinen Surfurlaub in Peniche bekommst du auch bei meinen Blogger-Kollegen von TakeOffandTravel und Coldwatermag.

Ericeira

Ähnlich wie in Peniche auch, reiht sich in Ericeira ein Surfspot an den anderen und zahllose Surfschulen buhlen um die vielen Surftouristen, die dem ausgezeichneten Ruf des Weltsurfreservats folgen und den kleinen Küstenort in Scharen bevölkern.

surfen Portugal - Ericeira

Portugal at its best: Ericeira

Trotz des stark angewachsenen Surftourismus hat sich Ericeira seinen typisch portugiesischen Charme aber weitgehend bewahrt und gilt als eines der schönsten Reiseziele, um in Portugal surfen zu gehen. Besonders die Altstadt Ericeiras mit seinen engen Gassen und typischen blau-weißen Wandkacheln bieten deutlich mehr Portugal-Feeling als das vergleichsweise lieblos konstruierte Peniche.

Portugal surfen- azulejos

Dicke Engel als Hingucker: Portugals Azulejos haben Kultstatus

Der große Vorteil: Viele der erstklassigen Surfspots sind von Ericeiras Zentrum aus zu Fuß erreichbar. Der Nachteil: Die Surfstrände sind allesamt nach Westen ausgerichtet und bieten wenig Schutz gegen den schräg auflandigen Nortada, der besonders im Sommerhalbjahr so manche Surfsession zunichtemacht.

Zudem ist Ericeira nicht der beste Ort für Surfanfänger, weil der verschlafene Strandort im Vergleich zu Peniche deutlich weniger anfängertaugliche Beachbreaks beherbergt. Besonders lohnenswert ist Ericeira also für Intermediates und fortgeschrittene Surfer, die sich an den nahezu perfekten aber auch recht anspruchsvollen Reefbreaks deutlich besser zurechtfinden werden.

Ribeira D’Ilhas

Der wohl bekannteste Reefbreak Ericeiras ist das nördlich vom Ortskern gelegene Ribeira D’Ilhas. Geschützt von malerischen Klippen brechen hier sehr lange Righthander, die bereits bei kleinen NW-Swells anfangen zu laufen und auch bei mächtigen Winter-Swells zuverlässig surfbar bleiben.

Ribeira D’Ilhas- Portugal surfen

Ribeira D’Ilhas ist weltklasse aber leider auch recht windanfällig…

Wegen der erstklassigen Riffwelle ist Ribeira weltbekannt und zieht dementsprechend viele Surfer an. Wenn es am Hauptpeak zu voll wird, kannst du aber auch an der Inside ein paar lohnenswerte Ritte einheimsen.

In Ribeira kannst du direkt am Surfspot parken und es dir nach der Session in einer sehr netten Surfbar gutgehen lassen.

>> Swellvorhersage für Ribeira d’ilhas auf Magicseaweed

Coxos

Auch Coxos zählt zu den besten Surfspots Portugals und ist demensprechend stark bevölkert. Der rechte Pointbreak produziert erstklassige Wellen, die mit viel Power über einem Riff in die kleine Bucht reinlaufen. Coxos solltest du nicht bei Flut ansteuern, weil die Wellen dann direkt auf die Felsen brechen. Wie die meisten anderen guten Surfspots in Ericeira ist auch Coxos nur für erfahrene Surfer zu empfehlen.

Porto und der Norden

Wenn man davon spricht, in Portugal surfen zu gehen, wird der Norden des Landes oft vergessen. Für die meisten Urlaubssurfer hat der Norden einfach nicht die große Anziehungskraft wie Peniche, Ericeira oder die Algarve, obwohl die Küste zwischen Porto und Moledo zahlreiche gute Beachbreaks für alle Surflevels im Petto hat.

Portugal surfen- Aveiro und der Norden

Schon Störtebeker wusste, dass der Norden rockt: Aveiro im Sommer

Das Wasser ist insgesamt spürbar kälter als im Süden, dafür sind die Wellen aber auch konstanter und weniger überlaufen. Im Sommer, wenn die Wellen insgesamt kleiner und das Wasser etwas wärmer ist, kann sich die Fahrt an die spanisch-portugiesische Landesgrenze besonders lohnen.

Praia International (Porto)

Du willst in Portugal surfen lernen und mit Porto eine der schönsten Städte des Landes kennenlernen? Dann bist du am Praia International besonders gut aufgehoben. Der belebte Stadtstrand befindet sich am Ende der Avenida da Boavista vor dem Stadtpark Parque da Cidade und beherbergt diverse portugiesische Surfschulen mit englischsprachigen Surfcoaches.

surfen Portugal - Porto

Kultur für Surfer: Die Altstadt von Porto macht richtig was her!

Afife

Der Praia da Arda in Afife ist einer der populärsten Surfstrände im Norden Portugals. Trotz seiner Windanfälligkeit und teils heftigen Strömungen, bietet der Spot an vielen Tagen hervorragende Surfbedingungen. Der weitläufige Surfstrand ist sehr exponiert und nach Westen hin ausgerichtet. Dadurch fängt der Spot auch bei kleineren Sommerswells genug Wellen ab, um an diversen Peaks für alle Surflevel etwas Passendes parat zu haben.

Moledo do Minho

Südlich der Mündung formt der zwischen Portugal und Spanien gelegene Grenzfluss Minho mehrere Sandbänke mit Teils hervorragenden Peaks. Je weiter du am kilometerlangen Sandstrand in Richtung Spanien läufst, desto leerer und naturbelassener wird es. Der Beachbreak ist auch für Surfanfänger geeignet.

In Portugal surfen lernen: Die Surfcamps

Wer in Portugal surfen lernen möchte, der hat die Qual der Wahl.

Denn Portugal hat zumindest gefühlt die weltweit größte Dichte an internationalen Surfcamps und lokalen Surfschulen.

Treffe deine Auswahl aber nicht vorrangig nach dem Preis. Ansonsten wirst du mit geflickten Surfboards, gammeligen Neoprenanzügen und nutzlosen Sprüchen von arroganten Surflehrern abgespeist.

Wenn du deine Surfskills wirklich verbessern möchtest, sollte das Surfcamp deiner Wahl unbedingt eine professionelle Video-Analyse mit im Programm haben. Auch kleine Gruppen mit maximal 6 Surfschülern pro Surfcoach sind für schnelle Surffortschritte ein wichtiges Kriterium.

Leider kann ich an dieser Stelle naturgemäß nicht für alle Portugal Surfcamps beurteilen, ob sich ein Aufenthalt für dich lohnt oder nicht. Dennoch möchte ich dir eine kleine Camp-Auswahl von Nord nach Süd mit auf den Weg geben, deren Arbeit ich persönlich kennen gelernt und für gut befunden habe.

Surfguiding Peniche

Das vor sechs Jahren mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln und einem Startkapital von mickrigen 200 Euro ins Leben gerufene Surfguiding Peniche ist ein besonders bei deutschen Surfschülern beliebtes Surfcamp, das sich bewusst von der Massenabfertigung im gehypten Surfmekka Peniche unterscheidet.

Mit 10 bis maximal 20 Gästen, die mit 27 Jahren im Mittel etwas älter sind als das typische Surfcamp-Klientel, ist das etwa 100 Meter vom Anfängerspot entfernte Surfcamp bereits voll ausgelastet.

Der tiefenentspannte Gründer und Campleiter Sebastian Emmert, der am liebsten Sebbo genannt wird, legt daher auch viel Wert auf eine individuelle Betreuung. Kleine Surfgruppen, die je nach Könnensstufe einem der Surfcoaches zugeteilt werden, sind ihm genauso wichtig wie eine insgesamt niedrige Anzahl an Surfschülern, die gleichzeitig ins Wasser gehen.

Daraus ergibt sich der Vorteil, dass die Gruppe mobiler ist und flexibler auf unterschiedliche Surfbedingungen reagieren kann. Es kommt sogar vor, dass während des laufenden Kurses noch mal zu einem anderen Surfstrand gewechselt wird, an dem gerade eine besonders anfängerfreundliche Welle läuft.

Weil sich Surfbedingungen durch wechselnde Winde und Tidenstände teilweise innerhalb einer halben Stunde komplett ändern können und die Surfregion Peniche über sehr unterschiedliche Surfspots verfügt, macht diese Form des mobilen Surfcoachings hier meiner Meinung nach besonders viel Sinn.

Surfen Portugal_Surfcamp Surfguiding Peniche

Am Schwell-Magneten Almagreira läuft fast immer eine Welle – aber die Windrichtung muss passen!!

Surfanfänger können ihre Surferfolge einmal wöchentlich in der campeigenen Bar The Base am Video-Screen feiern, während der Intermediate-Kurs zweimal pro Woche in den Genuss der Video-Analyse kommt.

Zudem beruht das Konzept von Surfguiding Peniche auf intensiver Surftheorie, die durchweg auf Deutsch und somit ohne Sprachbarriere vermittelt wird.

Die Preise der aktuellen Surfsaison 2016 schwanken zwischen 330 Euro für eine  Woche Surfkurs inklusive Unterkunft in der Nebensaison und 711 Euro für zwei  Wochen Surfkurs inklusive Unterkunft in der Hauptsaison.

Weitere nützliche Infos zu Unterkünften, Preisen, individueller Anreise per Bus und Nachtleben in Peniche und Baleal findest du auch direkt auf der Seite von Surfguding Peniche.

Portugal Surfcamp in Ericeira

Das Portugal Surfcamp wurde bereits im Jahr 2001 vom sympathischen Österreicher Martin Roll gegründet, womit es zu den wenigen Urgesteinen im unübersichtlichen Surfcamp-Dschungel Ericeiras zählt.

Die abgeschiedene Lage der campeigenen Surfvilla in hügeliger Landschaft und der großzügige Swimmingpool gehören zu den absoluten Markenzeichen des stilvollen Surfcamps. Auch die Nähe zum kaum bevölkerten Anfänger-Surfspot São Julião ist ein großes Plus.

Portugal Surfcamp

Der Pool vom Portugal Surfcamp kann sich sehen lassen!

Geschult wird von Mai bis November in kleinen Gruppen mit maximal 8 Surfschülern auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch. Hinzu kommen wöchentliche Video-Analysen, spezielle Kurse für Fortgeschrittene und Spotguiding für alle Free-Surfer.

In der Hauptsaison zahlst du 539 Euro für eine Woche Unterkunft mit Frühstück, Kurs und Material; in der Nebensaison kostet das gleiche Paket 379 Euro.

Weitere Surfcamp-Empfehlungen

Boardverleih in Portugal

Wenn du ohne eigenes Surfbaord nach Portugal reist, ist das kein Problem. Surfshops mit Boardverleih gibt es in Portugal wie Sand am Meer. Wenn du nicht gerade in der totalen Off-Season außerhalb der Surfhochburgen surfen gehst, wirst du schnell ein passendes Surfboard finden. Die Preise schwanken je nach Region und Jahreszeit, mehr als 20 Euro Tagesmiete solltest du deinem Geldbeutel aber nicht antun.

Surfboard mieten Portugal

Surfboards und Neoprenanzüge sind an jeder Ecke ausleihbar oder im Surfkurs enthalten.

Praktisch ist auch der mobile Surfboardverleih von Portugal Surf Rentals. Hier kannst du dir das passende Surf-Equipment bereits vor dem Portugal Surfurlaub online aussuchen und direkt zum Flughafen oder in deine Unterkunft bringen lassen.

Auch gebrauchte Surfboards sind in Portugal günstig zu haben. Wenn du dir vor Ort ein gebrauchtes Board zulegen möchtest, solltest du dir aber vorher unbedingt ein gutes Grundwissen aneignen, das dir mein umfangreicher Second Hand Surfboad Guide liefert.

Anreise & Mobilität vor Ort

Ein weiteres gutes Argument für einen Surfurlaub in Portugal, sind die günstigen Flugverbindungen. Seit 2015 kannst du von mehreren deutschen Flughäfen auch mit Ryanair nach Porto und Faro fliegen. Die Preise liegen teilweise bei unglaublich günstigen 20 Euro pro Strecke. Wenn du dein eigenes Surfboard mitnehmen möchtest, zahlst du bei Ryanair pro Boardbag und Strecke noch zusätzliche 50 Euro bei rechtzeitiger Buchung im Internet oder 60 Euro direkt beim Check-in am Flughafen.

Was es sonst noch bei der Mitnahme von Surfgepäck im Flugzeug zu beachten gibt, kannst du hier nachlesen.

Um den besten Flugpreis zu finden, empfehle ich dir zudem eine ausführliche Recherche mit dem Vergleichsportal Skyscanner.

Eine günstige und unkomplizierte Weiterreise in Portugal ermöglichen dir die zahlreichen Busverbindungen der komfortablen Rede-Expressos, von denen die meisten sogar kostenloses WLAN an Board haben.

Portugal surfen- Mobilität

Mit der Bahn ans Ziel: Zugfahren in Portugal ist günstig und schnell.

Zwischen Viana do Castelo, Porto, Lissabon und Faro ist oft auch die portugiesische Bahn (Comboios de Portugal) die schnellste und komfortabelste Verbindung. Alle Zugverbindungen, Preise und Fahrpläne findest du hier.

Mietwagen

Vor allem in der Nebensaison sind die Mietwagen in Portugal oft zu extrem günstigen Wochenpreisen zu haben. Im Winter zahlst du teilweise nur 20-30 Euro pro Woche. Grundsätzlich lohnt es sich, den Leihwagen vorher im Internet zu reservieren. Weil die Selbstbeteiligung bei Unfallschäden enorm hoch ist, lohnt es sich in den meisten Fällen auch eine Vollkaskoversicherung abzuschließen.

Wenn du dir beim Vergleichen der Preise ein bisschen Mühe gibst, solltest du pro Woche selbst in der Hochsaison nicht viel mehr als 150 Euro zahlen. Die meiner Meinung nach einfachste Möglichkeit, um die Mietpreise und Leistungen im Internet miteinander zu vergleichen, ist die Seite von billiger-mietwagen.de.

Günstige Unterkünfte

Wenn ein Surfurlaub im Surfcamp nicht das Richtige für dich ist, kann ich dir als günstige Alternative auch AirBnB empfehlen. Die Gastgeber der privaten Unterkünfte haben in der Regel wertvolle Tipps auf Lager. Und weil es in Portugal auch unter den AirBnB-Vermietern jede Menge Surfer gibt, sind diese Tipps oft Gold wert.

Auch bei Booking.com ist die Auswahl riesig und das Prinzip einfach: Destination eingeben, Datum, Personenanzahl und ab dafür.

Um dir die Suche noch weiter zu erleichtern, habe ich mir die folgenden Surfunterkünfte in Ericeira und Lissabon auch noch mal persönlich angeschaut und für dich ausgetestet:

ERICEIRA

Das Sea you Soon ist ein stilvolles Surfhostel mit herzlichen portugiesischen Gastgebern, Sonnen-Terrasse, Meerblick, angenehmem Ambiente und den für Portugal typischen blau-weiß-Tönen. Das Frühstück ist im Preis inklusive und die Lage ist zentral, so dass du den Ortskern Ericeiras und mehrere Surfspots zu Fuß erreichen kannst. Der Anfängerspot Praia do Sul liegt drei Gehminuten vom Surfhostel entfernt.

Surfunterkunft in Ericeira_The Wave

Surfunterkunft “The Wave” in Ericeira

Falls das Sea You Soon ausgebucht sein sollte, findest du quasi direkt im Nachbarhaus das bei Surfern ebenfalls sehr beliebte The Wave Beach & Surf Hostel. Auch wenn mir das Sea You Soon vom ersten Eindruck her noch einen Tick besser gefiel, kann ich dir das zentral gelegene Wave-Hostel auch sehr empfehlen.

LISSABON

Das als Hostel bezeichnete The Independente mit Blick über die Altstadt Lissabons ist so ziemlich das Edelste was mir auf meinen bisherigen Reisen durch Portugal untergekommen ist. Auch wenn es nicht speziell für Surfer ausgelegt ist, lohnt sich der Aufenthalt in dieser fast schon majestätischen Unterkunft allemal.

Die fairen Übernachtungspreise und das für alle Gäste auf spendenbasis servierte Abendessen machen die Sache rund. Wenn du vor deinem Rückflug noch eine Nacht in Lissabon verbringst, solltest du hier unbedingt vorbeischauen.

Surfen & Coworking

Du möchtest eine Auszeit von deinem heimischen Büro und suchst nach einem ruhigen Ort am Meer, wo du mit gleichgesinnten Freiberuflern nach getaner Arbeit noch schnell ins Lineup kannst? Dann ist Portugal absolut das Richtige für dich!

Portugal surfen- Lissabon

Lissabon hat die meisten Coworking Spaces

Denn die Liste der Coworking Spaces in Portugal ist lang. Neben dem gerade bei Surfern sehr beliebten Surfoffice im Zentrum von Lissabon, findest du bei Sharedesk zahlreiche weitere Hotspots für entspanntes Netzwerken, Arbeiten und Surfen in Portugal.

Was kostet ein Surfurlaub in Portugal?

Portugal zählt zu den günstigsten Surfdestinationen Europas. Damit du ein besseres Gefühl dafür bekommst, was dich dein Surfurlaub in Portugal so ungefähr kosten wird, möchte ich dir hier ein paar Beispiele geben:

Flüge: Wenn du nicht gerade in den deutschen Schulferien unterwegs bist, solltest du für Hin- und Rückflug nicht viel mehr als 100 Euro einplanen.

Mietwagen: Einen Mietwagen bekommst du je nach Saison für etwa 50-200 Euro pro Woche. Als Vergleichsportal für die Leistungen und Mietpreise der verschiedenen Autoverleiher kann ich dir die Seite von billiger-mietwagen.de empfehlen.

Surfcamps: Auch die Preise für Surfcamps variieren je nach Leistungen, Saison und Lage. Für ein gutes Camp musst du mit etwa 300 – 400 Euro pro Woche inklusive Surfkurs, Material und Unterkunft rechnen.

Surfboardmiete: Die Leihgebühren für ein Einsteigerboard liegen bei etwa 10-20 Euro pro Tag.

Essen, feiern, shoppen: Restaurants, Bars und Cafés sind insgesamt spürbar günstiger als bei uns in Mitteleuropa. Einen umfassenden Überblick über die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in verschiedenen Portugiesischen Städten findest du hier.

Portugal surfen- Pasteis de Nata

Gehört in Portugal einfach dazu: Pasteis de Nata!

Fazit

In Portugal surfen ist einfach nur grandios! Die Riesenwelle von Nazaré, die Ernennung Ericeiras zu Europas ersten und einzigen World Surfing Reserve und die schnellen Tubes von Supertubos, die jedes Jahr aufs Neue die besten Surfer der Welt anlocken – das sind nur einige der Gründe, warum Portugal weltweit einen erstklassigen Ruf als Surfreiseziel genießt.

Von sanften Beachbreaks bis hin zu heftigen Point Breaks findest du in Portugal fast alles, was das Surferherz begehrt – außer warmes Wasser! Vor allem die Westküste zwischen Sagres und Moledo wird fast das ganze Jahr über mit feinstem nordatlantischen Swell versorgt. Auch das Klima ist ganzjährig angenehm, die Winter verlaufen mild und der Sommer ist nicht zu heiß.

Die etwas weniger konstanten und windanfälligen Sommermonate – Achtung Nortada! – gehören nicht zur besten Reisezeit für anspruchsvolle Wellenjunkies, sind aufgrund der warmen Witterung und sanfter Wellen aber ideal für Surfanfänger.

Darüber hinaus lockt Portugal mit günstigen Lebenshaltungskosten, extrem leckerem Seafood und einer weitgehend naturbelassenen Küstenlandschaft. Nicht zuletzt wegen der günstigen Anreise lohnt sich ein Portugal Surfurlaub schon, wenn du nur eine Woche Zeit hast.

In Portugal surfen gehört also zum absoluten Pflichtprogramm für alle ambitionierten Urlaubssurfer.

Einen ausführlichen Überblick über noch mehr Portugal Surfspots findest du übrigens auch im Stormrider Surf Guide Portugal (engl.) sowie im lokalen Portugal Surf Guide. (engl./ port.)

Und warst auch du schon mal in Portugal surfen? Kennst du weitere empfehlenswerte Surfspots oder hast mit einem der vielen Surfcamps besonders gute Erfahrungen gemacht?

Dann teile doch deine Erfahrungen in den Kommentaren und hilf damit anderen Lesern, die auch in Portugal surfen gehen wollen.

Ich danke dir!

13 Responses

  1. Hi Julian, Wahnsinn, Dude! Mal wieder geballte Informationen und Kompetenz! Der beste Artikel, den ich bisher über Surfen in Portugal gelesen habe! Offenbar boostet bereits jetzt die brasilianische Umgebung Deine Produktivität! Mach weiter so :-)! Bis bald! Veit

    1. Moin Veit, vielen Dank für die netten Worte!

      Freut mich sehr, dass dir der Artikel so gefallen hat. Ich habe tatsächlich gerade eine produktive Phase. Kurz vor Beginn des Karnevals habe ich mich noch schnell in einen gut klimatisierten Coworking Space in Rio eingeschlossen, um fleißig in die Tasten zu tippen 😉

    1. Oh ja, wie Recht du hast!!

      Im September war ich im Süden aber auch schon mal in Boardshorts surfen. Bei Sonnenschein und wenig Wind kann man es schon mal für nen Stündchen aushalten. Dann ist aber leider meistens schon Schluss…

  2. Svenja

    Hey 😃 ich bin gerade surfen in Cascais 😄 ich mache hier eine Woche einen Beginnersurfkurs und kann es nuuuur empfehlen 😃
    Viele Grüße

  3. Hi Julian,

    ich denke gerne an die Zeit zurück als ich wie du mit dem Bulli durch Portugal gecruised bin…. 😉 Mittlerweile sind die Kinder dazu gekommen und der Bulli ist zu klein geworden. Hast du auf deinen Touren (oder sonst wer) Erfahrungen mit Familien-Surfcamps gemacht ? Am besten wo für die Kids auch was geboten ist, zum Surfen sind sie noch etwas zu klein 😉 (3 Jahre). Und da meine Frau nicht surft, wäre so ein bisschen Yoga oder so auch nicht übel.

    Hat jemand Tipps ?

    grüße Sascha

    1. Hi Sascha, miete dir doch einfach einen Wohnwagen. Das finden die Kids bestimmt auch super!

      Als Surfcamp mit Yoga und Kinderbetreuung im Wasser und an Land fallen mir für Portugal spontan nur die WaveSisters bei Lissabon ein. Aber vielleicht haben die anderen ja auch noch ein paar schöne Empfehlungen?!

      Dein Surfnomade 😉

  4. mal unabhängig davon dass ich mich sicherlich wohlfühlen würde, habe ich nach kurzer Recherche die Ironie dann auch verstanden 😉 Trotzdem danke 🙂

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